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Boulevard:
Fackelwanderung beim Löwenfanklub (22.02./10:50) Gelungene Veranstaltung mit über 60 Teilnehmern folgt Heimsieg über Düsseldorf
Am vergangenen Samstag hatte der Löwenfanklub Langenmosen zu einer Fackelwanderung eingeladen. Vom Treffpunkt am Parkplatz des Langenmosener Friedhofs marschierten die über 60 Teilnehmer über Winkelhausen zur Sandgrube am Waldrand. Dort angekommen wurden die Wanderer von dem schon von weitem sichtbaren Lagerfeuer empfangen. Bei Glühwein, Bier und Würsten vom Grill konnten sich alle für den Rückweg stärken. Auf den rund um das Feuer aufgestellten Strohballen, fand jeder einen Platz zum Ausruhen und Aufwärmen. Der Löwenfanklub Langenmosen bedankte sich recht herzlich bei den Wirtsleuten Heidi und Thomas Felbermaier für die großzügige Hilfe und Organisation bedanken. Am Sonntag wurde das Wochenende dann perfekt gemacht, als die Löwen in der zweiten Fußball-Bundesliga Fortuna Düsseldorf, das sehr lange die Tabelle angeführt hatte, mit 2:1 besiegten und so weiter an die Aufstiegsplätze heranrückten. Die Mitglieder des Löwenfanklubs Langenmosen waren wieder live dabei und träumen jetzt mehr denn je von der Rückkehr ins deutsche Oberhaus. <
Titelverteidiger müssen sich beugen (14.02./11:01) FC Prost Riedensheim und SC Ried AH gewinnen bei den Schusseltaler-Hallenturnieren
Bereits zum 17. Mal trugen die Schusseltaler ihr Hallen-Fußballturnier in der Turnhalle der Rennertshofener Verbandsschule aus. Dabei gab es in beiden Wettbewerben mit dem FC Prost Riedensheim und der AH des SC Ried neue Titelträger. Durchgeführt wurden parallel zwei Turniere für Hobby- und Freizeitmannschaften; ein Wettbewerb für Ü18- und einer für Ü30-Teams. So groß der Altersunterschied zwischen den Teilnehmern war, genau so groß war auch der Leistungsunterschied. Während es beim Ü18-Turnier wegen übertriebenen Einsatzes sogar blutige Nasen und jede Menge Hautabschürfungen gab, zeigten die Ü30-Teilnehmer gepflegten und hochwertigen Hallenfußball. Dieser Unterschied wurde auch in der Bilanz der beiden Schiedsrichter Alfred und Peter Martin vom SV Straß deutlich: Während es im Oldie-Turnier keine einzige Zeitstrafe gab, marschierten die „jungen Wilden“ nahezu in jedem Spiel auf die Strafbank. Nur gut, dass kein Spieler ernsthaft verletzt wurde. Sieger des Ü18-Turniers wurde der FC Prost Riedensheim vor der punktgleichen Kommune 11. Der FC Prost gewann das Auftaktspiel gegen den schärfsten Konkurrenten, der sich vornehmlich aus Spielern aus Untermaxfeld rekrutierte, trotz eines 0:2-Rückstandes mit 3:2. Gut im Rennen waren die Weinroten U-Boote aus Klingsmoos, die es auf neun Punkte brachten. Sie bezwangen zwar den FC Prost mit 2:1, mussten sich aber der Kommune 11 mit 1:3 beugen. Nachdem sie auch gegen den viertplatzierten FC Bosna Neuburg mit 1:2 verloren, war nicht mehr wie der dritte Platz drin. Etwas abgefallen ist die Mannschaft der gastgebenden Schusseltaler sowie des Titelverteidigers FC Bayern Fanklub Rennertshofen. Die erfolgreichsten Torschützen waren im Ü18-Turnier Bernhard Wittmann vom FC Prost und Michael Gerbl von den Weintroten U-Booten, die es jeweils auf fünf Tore brachten. Deutlich besseren Fußball zeigten die Routiniers im Ü30-Wettbewerb, dessen Spiele im Wechsel mit den Ü18-Spielen stattfanden. Hier stachen der Titelverteidiger Sporttenne Stelzer, die Altherren-Truppe des SC Ried und das Team von Gerry Michl & Friends sehr positiv hervor. Diese Trio kämpfte auch bis zum letzten Spiel um den Turniersieg. Der Spielplan sorgte dafür, dass die Rieder AH und das Sporttenne-Team im tatsächlich letzten Spiel des Abends um den Turniersieg spielten. Die Rieder führten schnell mit 3:0, kassierten dann aber den 3:3-Ausgleich, um am Ende doch noch mit 5:3 zu gewinnen und sich verdient den Turniersieg zu sichern. Zweiter wurde das Team G.M. & Friends, während das Sporttenne-Team auf Rang drei landete. Vierter wurde das Sport-Report-Team, dass mit einer 1:8-Pleite gegen das Sporttenne-Team startete, sich dann aber kontinuierlich steigerte und das letzte Spiel gegen das Autohaus Prüller gar mit 6:1 gewinnen konnte. Sie waren es auch, die den Sportfreunden Karlshuld den möglichen Turniersieg mit
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Die Endstände: Ü18-Turnier: 1. FC Prost Riedensheim 16:7-Tore/12 Punkte, 2. Kommune 11 16:10/12, 3. Weinrote U-Boote 13:7/9, 4. FC Bosna Neuburg 12:10/7, 5. Schusseltaler 10:23/3, 5. FC Bayern-Fanklub Rennertshofen 5:15/1. Ü30-Turnier: 1. SC Ried AH 19:6/12, 2. G.M. & Friends 15:6/10, 3. Sporttenne Stelzer 21:10/9, 4. Sport-Report 14:15/7, 5. Sportfreunde Karlshuld 9:14/6, 6. Autohaus Prüller 4:31/0.
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einem 4:2-Erfolg vermiesten. Auf Rang sechs landete hier die Mannschaft des Autohauses Prüller. Erfolgreichster Torschütze war hier Wolfgang Rückel vom Sporttenne-Team. Ihm gelangen rekordverdächtige elf Tore. Bei der Siegerehrung zeigte sich Schusseltaler-Chef Thomas Pickhard auch nur bedingt zufrieden. Er war zwar mit der Teilnahme von zwölf Mannschaften wieder sehr zufrieden, bemängelte aber auch den übertriebenen Einsatz im Ü18-Wettbewerb. Dennoch konnte er jedem Team zwei Fässer Bier sowie Essbares überreichen. Erfreulich war auch, dass die Spendenbox kräftig gefüttert wurde. Der Erlös dieses Turniers wird wieder der Haunerschen Klinik für krebskranke Kinder übergeben. Somit gab es eigentlich 14 Sieger: die zwölf aktiven Mannschaften, die ausrichtenden Schusseltaler und die Haunersche Klinik. >
Kicken für einen guten Zweck (10.02./11:16) Schusseltaler unterstützen mit einem Hallenturnier erneut krebskranke Kinder
Bereits zum 17. Mal richten die Schusseltaler in der Turnhalle der Verbandsschule Rennertshofen ihr Hallenfußballturnier für Hobby- und Freizeitmannschaften aus. Der Erlös wird erneut der Haunerschen Klinik in München gespendet. Die Haunersche Klinik ist ein Spezialkrankenhaus, in dem krebskranke Kinder behandelt und betreut werden. Der Kontakt zu dieser Klinik ergab sich vor einigen Jahren, als ein Nachwuchsfußballer des FC Rennertshofen dort behandelt wurde, leider aber im Alter von nur 18 Jahren an den Folgen seiner Krebserkrankung verstarb. Dieses tragische Schicksal hat die Schusseltaler – eine Gruppierung in und um Rennertshofen, die gemeinsam einige Events in ihrer gemeinsamen Freizeit gestaltet – dazu bewegt, sich mit unheimlich viel Idealismus zu engagieren und diese Spezialklinik weiterhin zu unterstützen. Im Vorjahr konnten die Mannen um Organisator Siggi Fürholzer stolze 3.665 Euro dem Vorsitzenden der Elterninitiative zum Wohle krebskranker Kinder in der Haunerschen Klinik, Ernst Rauer, übergeben. Diese bemerkenswerte Summe wurde bei einer Tombola während des Burgheimer Marktfestes und aus dem Hallenturnier in Rennertshofen erwirtschaftet. Und genau dieses Hallenfußballturnier steht am morgigen Samstag ab 16 Uhr auf dem Programm. Zwölf Hobby- und Freizeitmannschaften aus der Region haben Siggi Fürholzer ihre Zusage zum Kommen gegeben. Um eine gewisse Chancengleichheit zu gewährleisten, wird in zwei Altersgruppen gespielt. Im Ü18-Turnier sind folgende sechs Teams am Start: Kommune 11, FC Prost Riedensheim, Weinrote U-Boote, Bayern-Fanklub Rennertshofen, der FC Bosna Neuburg und ein Team der gastgebenden Schusseltaler. Sechs weitere Mannschaften spielen im Ü30-Turnier um den Turniersieg. Dies sind die Mannschaften des Autohauses Prüller, G.M. & Friends, das Sport-Report und Sporttenne Stelzer-Team, die Sportfreunde Karlshuld und die Altherren-Truppe des SC Ried. Innerhalb jedes Wettbewerbes spielt man im Modus „Jeder gegen jeden“ bei einer Spielzeit von einmal zehn Minuten. Den Auftakt bilden zunächst drei Spiele aus dem Ü18-Turnier, ehe dann drei Begegnung des Ü30-Turniers folgen. In diesem Wechsel geht es dann bis kurz vor 22 Uhr weiter, ehe dann die gemeinsame Siegerehrung folgt. <
Mayer/Mühlpointner ganz vorne (18.01./11:54) 24 Kartler folgten den Ruf der DJK Sandizell-Grimolzhausen und fanden sich zum traditionellen Watt-Rennen im Sandizeller Sportheim ein. Es wurde wieder nach dem System gespielt, bei dem sich die Gegner dreimal in jeweils fünf Spielen gegenüberstanden. Die jeweiligen Gegner wurden zweimal neu ausgelost. Nach 15 Spielen stand die Mannschaft Nummer acht – mit Manfred Mayer und dem aktuellen Spielertrainer der Sandizeller, Thomas Mühlpointner – ganz oben. Mit elf gewonnenen Spielen siegten die Beiden vor dem Duo Franz Raba und Michael Loderer, die auf zehn gewonnene Spiele kamen. Neun gewonnene Spiele reichten für die Gäste Hans Hörmann und Anton Buchart für Platz drei. Der 1. Vorsitzende der DJK, Markus Hergeth, nahm die Siegerehrung vor und bedankte sich vor allem bei den beiden Organisatoren Peter Hille und Franz Raba für die Leitung des Turniers. (gb) <
Sport-Politik: Alle Neuburger Sportvereine sind aufgerufen (11.01./13:39) In der Ottheinrichstadt soll ein großer Sport- und Freizeitpark entstehen / Bedarfsanalyse wird erstellt
Der Sportbeirat der Stadt Neuburg arbeitet seit einigen Monaten an der Planung und Realisierung eines großen Sport- und Freizeitparks. Dazu hat man ein mehrstufiges Konzept ausgearbeitet, dass im ersten Schritt eine Bedarfsanalyse als Grundlage für weitere Planungen und Kostenschätzung vorsieht. Hierzu sind jetzt alle Sportvereine im Stadtgebiet aufgerufen, einen Online-Fragebogen bis zum 31. Januar auszufüllen und die eigenen Wünsche oder den eigenen Bedarf zu formulieren. Dieser Fragebogen ist unter www.neuburg-donau.de/rathaus/sportbeirat/befragung-sportvereine aufzurufen. Sportreferent Klaus Eisenhofer: „Die Fragebögen werden im Sportamt vertraulich gesammelt und in der nächsten Sportbeiratssitzung ausgewertet. Das Meinungsbild der Neuburger Sportvereine ist uns sehr wichtig, und folglich hoffen wir auf eine gute Resonanz“. Den Räten schwebt ein großer Park vor, der die Bedürfnisse von jungen und alten Bürgerinnen und Bürgern entspricht. So soll ein kleines Fußballstadion mit Trainingsplätzen ebenso entstehen, wie auch eine Multifunktionshalle, in der auch größere Konzerte und Events abgehalten werden können. Ein Tagungs- und Sporthotel sowie weitere Erlebnisgastronomie (Disco) sollen ebenso integriert sein, wie auch Flächen für aktuelle Trendsportarten (z.B. Climbing). Überlegt wird sogar, ob man nicht ein neues Hallen- und Freibad (oder künstlichen Badesee) dort errichten soll. Ist der Bedarf ermittelt, geht es an die Standortfrage und an die Finanzierung. Im aktuellen Flächennutzungsplan der Stadt Neuburg ist ein Gebiet südlich der Grünauer Straße, zwischen Standrand und Neuen Friedhof, vorgesehen. Der bei der Sitzung am Dienstagabend anwesende Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gemehling warnt jedoch vor zu viel Euphorie: „Wir haben in Neuburg wichtigere Großprojekte anstehen. Aber grundsätzlich will ich mich nicht gegen einen solchen Sport- und Freizeitpark aussprechen. Man muss alle Möglichkeiten ausloten und dann entscheiden“. Der Sportbeirat ist hier etwas optimistischer, da nahezu alle politischen Fraktionen einen Sportpark in ihrem Parteiprogramm stehen haben. Folglich will man sie beim Wort nehmen. <
Mitgliederversammlung 2012: SV Sinning befindet sich auf einem guten Weg (11.01./11:13) Sportlich befindet man sich im Aufwind / Finanziell wurde solide gewirtschaftet und Rücklagen wieder erhöht
So wie es in der Vereinssatzung des SV Sinning festgelegt ist, fand auch heuer die Mitgliederversammlung am Vorabend des Drei-König-Tages statt. Dazu trafen sich 45 Vereinsmitglieder im Waldgasthof St. Wolfgang. Zunächst wurde im Bericht des Vorstandes auf die Aktivitäten des Vorjahres zurückgeblickt. Höhepunkt im abgelaufenen Jahr war zweifelsohne die Trainingsplatz-Einweihung, die vom 15. bis 17. Juli gefeiert wurde. Gleichzeitige wurde am Sonntag der Freundschaftspokal ausgetragen. Hier verteidigte der gastgebende SVS erfreulicherweise den Titel und trug sich zum insgesamt dritten Mal, bei der fünften Ausspielung, in die Gewinnerliste ein. Weitere Höhepunkte waren das zum ersten Mal organisierte und sehr gut besuchte Vatertagsfest sowie die Weihnachtsfeier. Eduard Kölbl in seiner Funktion als Fußballabteilungsleiter gab im Anschluss den Abteilungsbericht zum Besten. Er konnte nach Jahren der Tristesse von sehr positiven Entwicklungen im sportlichen Bereich berichten. Diese positiven Entwicklungen nahmen bereits in der Rückrunde der vergangenen Saison unter dem damaligen Trainer Peter Leimser ihren Lauf. Mit dem ihm zur Verfügung stehenden Spielermaterial machte Leimser das Beste daraus und führte das vermeintlich abgeschlagene Tabellenschlusslicht noch auf den 14. Tabellenplatz der B-Klasse Neuburg. Hierfür bedankte sich Kölbl bei Leimser und zollte ihm Respekt für seine nicht einfache Aufgabe. Im Sommer übernahm dann Thomas Schmalzl das Kommando auf dem Sportplatz. Auch kehrten erfreulicherweise viele Eigengewächse wieder nach Sinning zurück. Momentan steht die erste Mannschaft auf dem dritten Tabellenplatz in der B-Klasse Neuburg, der zum direkten Aufstieg berechtigt. Deshalb lautet die Zielsetzung für die Rückrunde ganz klar: Aufstieg in die A-Klasse. Jugendleiter Stefan Schuhmayer gab der Versammlung dann einen Überblick über die Jugendmannschaften die in allen Altersklassen zusammen mit dem TSV Ober-/Unterhausen am Spielbetrieb teilnehmen. Hierbei zog er eine durchwachsene Bilanz. So läuft es von den Bambinis bis zur D-Jugend relativ gut. Die Situation in der C- und A-Jugend gestaltet sich dagegen nicht unbedingt als rosig. Der letzte Bericht des Abends war dann dem Kassier, Thomas Ruf, vorbehalten. Er bezeichnete das Jahr 2011 als Jahr der „Energiewende“. So hat zunächst die Bundesregierung den Atomausstieg beschlossen und kurz darauf nahm der SV Sinning seine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Sportheims und der Gerätehalle in Betrieb. Hierfür dankte er der Gemeinde Oberhausen, die für die Finanzierung dieser Anlage die Bürgschaft übernahm und auch einen Kostenzuschuss gewährte. Nach Jahren in denen viel investiert wurde, vor allem in den neuen Trainingsplatz, konnten im vergangen Jahr die Rücklagen wieder aufgestockt werden. Nach diesem erfreulichen Kassenbericht war die Entlastung nur noch Formsache. Anschließend wurde die Anpassung der Beitragsgestaltung an die aktuellen BLSV-Richtlinien beschlossen. Zum Schluss nahm der neue Spielertrainer Thomas Schmalzl die zum ersten Mal vergebene Auszeichnung „Teamplayer“ des Jahres vor. Platz drei ging dabei an Lukas Baur, zweiter wurde Alexander Mergel der von 43 Trainingseinheiten alle 43 besuchte. Platz eins belegte der erst 18-jährige Christian Kölbl. „Sein Trainingseifer und sein Verhalten auf, sowie neben dem Platz verdienen einfach Respekt“ so der Übungsleiter Schmalzl. Als Auszeichnung übergab er ihm ein Fußballtrikot. (thr) <
DJK Langenmosen mit der Goldenen Raute ausgezeichnet (31.12./19:02) Feierliche Überreichung während der Weihnachtsfeier
Am vergangenen Mittwoch hatte die DJK Langenmosen ihre Mitglieder zur traditionellen Weihnachtsfeier eingeladen. Der neue DJK-Vorsitzenden Andreas Baierl konnte unter den rund 250 Gästen auch Dekan Ludwig Michale, den stellvertretenden Landrat Michael Kettner, Langenmosens ersten Bürgermeister Thomas Hümbs und den BLSV-Kreisvorsitzenden Fritz Goschenhofer sowie den DFB-Kreisehrenamtsbeauftragten Siegfried Gerlinger, Bezirksschiedsrichterobmann Jürgen Roth und Kreisspielleiterin Gabriele Ullersberger begrüßen.
Nach dem gemeinsamen Essen gestalteten der Frauenchor Langenmosen und die Langenmosener Saitenmusik den besinnlichen Teil. Höhepunkt der Feier war dann die Verleihung der „Goldenen Raute“. Diese hohe Auszeichnung erhielt die DJK Langenmosen zum ersten Mal. In den Jahren 2005 und 2009 hatte der Verein bereits die „Silberne Raute“ erhalten. Das Gütesiegel „Goldene Raute“, vergleichbar mit dem Zertifikat „DIN-ISO 9001“ bei Firmen, verleiht der Bayerische Fußball-Verband (BFV) bei Erfüllung klar definierte Kriterien in den Kategorien Ehrenamt, Jugend, Breitensport und Prävention gegen Sucht und Gewalt. Dabei sind in jeder Kategorie zehn Punkte zu vergeben, so dass man maximal 40 Punkte erreichen kann. 24 Punkte müssen erzielt werden, um diese Auszeichnung zu erhalten. „Die DJK Langenmosen hat diese Kriterien mit gut erfüllt“, so Siegfried Gerlinger. Der Augsburger Funktionär verlieh dann die Urkunde „Goldene Raute“ an den DJK-Vorsitzenden Andreas Baierl und den DJK-Ehrenamtsbeauftragten Josef Stark. Auch in diesem Jahr wurden während der Weihnachtsfeier wieder heitere Einlagen gezeigt. Im Singspiel überzeugten Willi Thurnhofer und Gerhard Böhm, begleitet von Andreas Baierl am Akkordeon, mit ihrer Version von „Ein Loch ist im Eimer“. Im Sketch „Sepp und Erwin beim Schneeräumen“ sorgten Xaver Oswald, Andreas Baierl und Willi Thurnhofer für beste Unterhaltung. Zum Abschluss wurde das Vereinslied „Blau und Weiß“ gesungen. Bei der reichhaltigen Tombola hatte es zuvor wieder viele ansehnliche Preise zu gewinnen gegeben.
DFB-Sonderpreis für Adolf Schuster Im Rahmen der Weihnachtsfeier der DJK Langenmosen und der erstmaligen Verleihung der „Goldenen Raute“ erhielt Adolf Schuster eine Sonderehrung, denn er war 21 Jahre (!) erster Vorsitzender der DJK. In seiner Amtszeit wurde das Sportheim gebaut, ein dritter Fußballplatz angelegt, vier Tennisplätze und fünf Stockbahnen errichtet. „Wer 21 Jahre ehrenamtlich für seinen Verein tätig war und mit viel Engagement den Verein geleitet und dabei noch ein Bauvorhaben nach dem anderen in Angriff genommen hat, hat es verdient, geehrt zu werden“, so Kreisehrenamtsbeauftragter Siegfried Gerlinger in seiner Laudatio. Adolf Schuster bekam von Gerlinger und Kreisspielleiterin Gabriele Ullersberger den DFB-Oscar, die DFB-Sonderehrung 2011 mit Urkunde – unterzeichnet von DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger – und eine Armbanduhr mit DFB-Logo überreicht. Der neue DJK-Vorsitzende Andreas Baierl dankte Schuster und zeigte sich stolz über die hohe Auszeichnung. (hra) <
Zweite Goldene Raute für SV Wagenhofen/Ballersdorf (22.12./21:17) Hohe Auszeichnung des Bayerischen Fußball-Verbandes wurde bei der Weihnachtsfeier überreicht
Eine nicht alltägliche Ehrung wurde dem SV Wagenhofen/Ballersdorf im Rahmen seiner diesjährigen Weihnachtsfeier zuteil. Nach Erhalt der ersten Goldenen Raute im Jahr 2009 verlieh der DFB-Kreisehrenamtsbeauftragte für den BFV-Bezirk Schwaben, Siegfried Gerlinger, dem rührigen Verein die zweite „Goldene Raute“.
Der festlich geschmückte und gut gefüllte Saal des Landgasthofes Brummer in Reicherstein bildete einen würdigen Rahmen für diesen feierlichen Moment. Siegfried Gerlinger hat es sich nicht nehmen lassen und kam am Sonntagabend von Augsburg nach Reicherstein, um die Ehrung selbst vorzunehmen. In seiner Laudatio gab er zuerst einen kleinen Rückblick auf die Zeit ab Juli 2009, das heißt seit der Verleihung der ersten „Goldenen Raute“, die im Rahmen des 60-jährigen Vereinsjubiläums überreicht wurde. In dieser Zeit wurden in Wagenhofen, wie schon in den Jahren zuvor, wieder zahlreiche Baumaßnahmen durchgeführt, wie zum Beispiel der Einbau eines Kachelofens im Vereinsheim, Errichtung von Fangzäunen für zwei Spielfelder und die Umzäunung des Sportgeländes. Höhepunkte waren die DFB-Sonderehrung für den 1. Vorsitzenden Hubert Pallmann und dessen Stellvertreter Hans Pallmann, die im November 2009 den Sonderpreis mit Armbanduhr im Schloß Neuburg für langjährige, herausragende ehrenamtliche Funktionärstätigkeit verliehen bekamen sowie die Durchführung des Donaumoos-Wanderpokals in diesem Jahr, der aus organisatorischer Sicht optimal verlief und sehr gut besucht war. Die Goldene Raute ist das Gütesiegel des Bayerischen Fußball-Verbandes, das für besondere Verdienste verliehen wird. Vergleichbar ist dies mit dem Zertifikat „DIN-ISO 9001“ für gut geführte Firmen. Die Goldene Raute ist in vier Kategorien aufgegliedert und stellt besondere Anforderungen an den Verein in punkto Ehrenamt, Jugend, Breitensport und Prävention gegen Sucht und Gewalt. Der SV Wagenhofen hat diese Kriterien erneut mit gut erfüllt. Großen Applaus gab es schließlich, als 1. Vorstand Hubert Pallmann aus den Händen von Siegfried Gerlinger die zweite „Goldene Raute“ in Empfang nehmen konnte. Auch Karin Schäfer, 1. Bürgermeisterin der Gemeinde Rohrenfels, gratulierte dem SVW und übergab ein Geschenk.
Bereits am 4. Dezember wurde Hermann Richter beim Ehrenamtstag in Kempten mit dem DFB-Sonderpreis mit Armbanduhr für seine langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit für den SVW ausgezeichnet - im Rahmen der Weihnachtsfeier wurde ihm von Vereinsseite durch Vorstand Hubert Pallmann nochmals recht herzlich zu dieser hohen Auszeichnung gratuliert. Hermann Richter ist ein echtes SVW-Urgestein und seit vielen Jahrzehnten im Verein aktiv, sei es als ehemaliger aktiver Spieler (Torwart), Reservebetreuer, Jugend- und Torwarttrainer, Jugendbetreuer und Platzwart. Er hat sich in den vielen Jahren um den Verein verdient gemacht und die Ehrung redlich verdient. (Hugo Neff) <
JFG Neuburg setzt auf Kontinuität (21.12./20:52) Außerordentliche Mitgliederversammlung bestätigt Vorstandschaft im Amt und modifiziert die Vereinssatzung
Keine Veränderungen in der Vorstandschaft ergaben die Neuwahlen bei der jüngsten außerordentlichen Mitgliederversammlung der Junioren-Fördergemeinschaft (JFG) Neuburg. Sepp Dünstl und seine Führungscrew wurden allesamt in ihren Ämtern bestätigt. Die außerordentliche Mitgliederversammlung war nötig geworden, da man im Juni bei der turnusmäßigen Vollversammlung eine neue Satzung beschloss, die künftig ein Treffen der Mitglieder im zweiten Halbjahr vorsieht – was somit geschehen ist. Zudem hat man weitere Modifizierungen dieser Satzung beschlossen. Nach der Begrüßung konnte Vorsitzender Sepp Dünstl feststellen, dass mit 28 Mitgliedern – und zehn interessierten Gästen – fast die Hälfte aller wahlberechtigten JFG-Mitglieder anwesend waren. Im sportlichen Bericht zeigte sich Jugendleiter Roland Notter zufrieden, auch wenn man mit den U19- und U16-Junioren zwei Sorgenkinder hat, die um den Klassenerhalt kämpfen. Notter dazu: „Wir werden beide Mannschaften aber nicht absteigen lassen. Es gilt in der Rückrunde die Kräfte zu bündeln und ruhig weiterzuarbeiten“. Lobende Worte gab es für die zu Saisonbeginn neu installierten Team-Koordinatoren, die einen „erstklassigen Job“ verrichten. Viel Lob erhielt auch U15-Trainer Mathias Schiele, der wie fast alle JFG-Trainer anwesend war. Ende November musste er aus gesundheitlichen Gründen sein Amt aufgeben, was man sehr bedauerte. Notter bedankte sich beim 21-Jährigen, stellte aber fest, dass Mathias weiterhin der JFG verbunden bleibt und er ihn in organisatorischen und weiteren strukturellen Prozessen einbinden will – soweit es sein Gesundheitszustand erlaubt. Anschließend informierte Vize-Vorsitzender Christian Karrer über den abgeschlossenen Kooperationsvertrag mit dem Zweitligisten FC Ingolstadt 04, der „für beide Seiten viele Vorteile bringt“. Ein aktueller Überblick über die am 27. Dezember beginnenden 2. Neuburger Hallentage, die Ausrichtung der Bayerischen U15-Hallenmeisterschaften am 14. Januar 2012 sowie ein Ausblick auf die am 18./19. und 25. August 2012 geplanten Sommercups waren weitere Infos vonseiten Karrers.
Danach wurde die komplette Vorstandschaft einstimmig entlastet und Fritz Goschenhofer, der trotz einer Verpflichtung im Stadtrat seine Verbundenheit zur JFG demonstrierte, übernahm die Abwicklung der Neuwahlen. Nach einer kleinen Diskussion wurden alle Funktionäre in ihren Ämtern bestätigt. Das heißt, Sepp Dünstl und Christian Karrer stehen an der Vereinsspitze. Sabine Winhard fungiert als Kassiererin und Werner Dippong kümmert sich um den Schriftverkehr und weitere administrative Schreibaufgaben. Die sportliche Leitung liegt weiterhin in den bewährten Händen von Roland Notter und als Kassenprüfer wurden Klaus Eisenhofer sowie Andrea Habermeyer (für Horst Hafner) gewählt. Nach den Wahlen wurden noch kleinere Korrekturen und Modifizierungen in der Satzung beschlossen, was ebenfalls zügig abgearbeitet wurde, nachdem Werner Dippong beste Vorarbeit geleistet hatte. In Verbindung mit einer umfangreichen und detaillierten Geschäftsordnung, die der Gesamtvorstand laut Satzung noch in Kraft setzen muss, ist die JFG Neuburg rechtlich wie auch personell für die Zukunft bestens aufgestellt. Aber auch die sportlichen Aussichten sind weiterhin beim landkreisweiten „Marktführer“ gut, auch wenn man einen gewissen Verdrängungswettbewerb schon jetzt feststellen muss. Nachdem keine Anträge eingegangen waren und auch alle Anwesenden wunschlos glücklich waren, wurde die Versammlung nach knapp 90 Minuten abgepfiffen. <
Große Ehre für Fritz Glück (19.12./19:46) Im Rahmen der Weihnachtssitzung des Verbands-Jugendausschusses des BFV in Weiden wurde dem VJA-Beisitzer Fritz Glück aus Augsburg eine große Ehre zuteil. Für 25-jährige ehrenamtliche Tätigkeit ehrten ihn BFV-Vize Reinhold Baier und Verbands-Jugendleiter Karl-Heinz Wilhelm und überreichten ihm die Verbands-Verdienstnadel. Fritz Glücks Funktionärslaufbahn beim BFV begann 1986 als Jugendgruppenspielleiter. Es folgten die Ämter als Kreisjugendleiter Augsburg und später Bezirksjugendleiter Schwaben. Zudem wurde er als Beisitzer in den Verbands-Jugendausschuss berufen. Neben der Tätigkeit als Spielleiter für die schwäbischen Bezirksoberligen von der U13 bis zur U19 fungiert Glück noch als Spielleiter der U17 und U19 Landesligen. Und als ausgewiesener Computerfachmann wirkt Fritz Glück auch im EDV-Arbeitskreis des BFV mit, der sich momentan mit der Umstellung der EDV-Programme auf die DFB-Programme beschäftigt. Als wäre das nicht genug, übernimmt Fritz Glück zusätzlich Delegationsleitungen der Bayernauswahl im Austausch mit dem Tschechischen Fußball-Verband. Seine Fach- und seine Sozialkompetenz haben Fritz zu einem angenehmen Mitarbeiter des BFV werden lassen. (bfv) <
Heiner Krettek ist „BSVler des Jahres“ (15.12./22:14) Zahlreiche Ehrungen bei der Weihnachtsfeier
Bei der Weihnachtsfeier der Fußballabteilung des BSV Neuburg wurden auch heuer wieder verdiente Mitglieder geehrt. Für die musikalische Umrahmung sorgte Anika Wiesner mit Gitarrenspiel und Gesang, die Weihnachtsgeschichte zum Schmunzeln von Toni Lauerer las Karl-Heinz Silbernagl in urigem Bayerisch. Des Weiteren hatte sich „Bruder Jean“ aus der Fastenzeit in die Weihnachtszeit verirrt, um der Mannschaft den Kopf zu waschen.
Besonders stolz ist die Fußballabteilung auf Fredi Winhard, der jüngst als Kreissieger den BFV-Ehrenamtspreis erhielt. Der Schwerpunkt lag heuer bei dem Thema „Soziale Integration“ und diese förderte der bekannte Schiedsrichter nicht nur als Jugendtrainer, Jugendleiter und JFG-Beauftragter, sonder auch mit Schiedsrichterkursen und „Länderspielen“ in der Jugend-Justizvollzugsanstalt. Eine außerordentliche Ehrung wurde auch Abteilungsleiter Jörg Kalkowski zuteil, nämlich der DFB-Sonderpreis mit DFB-Uhr für mehr als 15 Jahre vielseitiges Engagement für den BSV Neuburg. Wie BSV-Ehrenamtsbeauftragter Norbert Fieber ausführte, war Kalkowski nach seiner aktiven Fußballzeit von 1995 bis 2005 als Jugendtrainer, Organisationsleiter (vor allem bei den bekannten Jugendturnieren) tätig und leitet seit 2002 die Fußballabteilung. Als Laudator sann Holger Wiesner wieder über die Eigenschaften des „BSVlers des Jahres“ nach, sprach dabei auch über die Integration von Zugereisten und zeichnete Bilder von einem Schmelztiegel, von einem Leuchtturm und einem Herzbuben. Da konnten sich noch einige betroffen fühlen. Doch als Wiesner weiter berichtete, dass er mit dem BSVler des Jahres 2011 im Jahre 2000 die F-Junioren übernahm, war klar, es ist Heiner Krettek. Als Jugendtrainer fungierte Krettek beim BSV bis 2006. Danach übernahm eine C-Junioren-Mannschaft der JFG Neuburg, bis er begann, seinen Sohn Patrick zu seinen Schiedsrichter-Einsätzen zu chauffieren. „Nebenbei“ ist Heiner Krettek, der über die Auszeichnung sichtlich gerührt war, seit 2003 mit der ersten Mannschaft als Betreuer unterwegs. Zum Spieler des Jahres wurde heuer erstmals ein Kicker der zweiten Mannschaft ernannt, nämlich Andreas Jakob. Nachdem er die ganze Jugendzeit beim BSV verbracht hatte, wollte er 2007 eigentlich die Fußballschuhe an den berühmten Nagel hängen. Doch Holger Wiesner betreute damals die zweite Mannschaft und überredete ihn, weiter zu kicken und sich durchzubeißen. Inzwischen zählt er zu den Leistungsträgern des B-Klassen-Teams. Fleißig war er nicht nur auf dem Rasen, sondern auch knapp daneben, er gehörte nämlich zu dem Team, das den Weg pflasterte. Blumensträuße gab es an diesem Abend von Abteilungsleiter Jörg Kalkowski noch für die fleißige BSV-Wirtin Gabi Breitenborn und Heidi Loderer von der schreibenden Zunft. Als Mannschaftsvertreter überreichten Florian Heigl, Patrick Loderer und Anton Braun Geschenkkörbe an die Betreuer Heiner Krettek und Thomas Wiedecke, an Conny Krettek fürs Trikotwaschen und an Mannschaftsarzt Friedrich Höche. (hlo)
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DFB-Sonderpreis für Jörg Kalkowski (13.12./01:05)
BSV-Fußballabteilungsleiter Jörg Kalkowski erhielt bei der Ehrenamtsveranstaltung im Kornhaus in Kempten den DFB-Sonderpreis mit Urkunde und DFB-Uhr. 42 Ehrenamtliche aus ganz Schwaben wurden dabei geehrt für ihr unermüdliches, ehrenamtliches Schaffen zur Existenzsicherung der sportlichen Gemeinschaften. Prominente Politiker und Fußballfunktionäre würdigten das Engagement, die große Festrede hielt DFB-Funktionär Dr. Josef Heigl. Kreisehrenamtsbeauftragter Siegfried Gerlinger zeigte in der Laudatio die ehrenamtliche Laufbahn von Jörg Kalkowski auf, der von 1982 bis 1998 im Jugend- und Seniorenbereich für den BSV Neuburg kickte. Von 1995 bis 2005 war Kalkowski in der Organisationsleitung der Fußballabteilung tätig und organisierte Veranstaltungen, Jugendcamps, Jahresabschlussfeiern und Turniere, vor allem das große BSV-Jugendturnier (heute Hofmühl-Cup) mit bis zu 80 Mannschaften. Nebenbei agierte er noch als Jugendtrainer und stellvertretender Jugendleiter über zehn Jahre lang. Seit 2002 leitet er die Fußballabteilung des BSV Neuburg mit großer Leidenschaft und mit Stolz nahm er die Urkunde und Uhr aus den Händen von Bezirksvorsitzenden Volker Wedel und Verbandsehrenamtsreferenten Hermann Güller entgegen. Im Publikum applaudierte auch der BSV-Ehrenamtsbeauftragte Norbert Fieber und Vater Axel Kalkowski. <
DJK Brunnen auf der Bühne (02.12./12:03)
“Dorfratsch bei Emma” heißt die Komödie, mit der die Laienschauspieler der DJK Brunnen am vergangenen Samstagabend Premiere feierten. Die Besucher im Winkler-Saal quittierten die Leistung der Gruppe immer wieder mit herzhaftem Lachen und kräftigem Applaus. Die Dorfratsche/das Tratschweib Maria Übel (Ursula Kopold, im roten Kleid) und der Immobilienspekulant Bruno Stanglmus (Michael Kopold, Zweiter von links) wurden hier gerade aus dem Schweinestall befreit, in den sie vom Kramerladenbesitzer Josef Blattstengel (Thomas Wagner) und seinem besten Freund Martin Tretter (Erwin Kreil) bei einer Haus- und Hofbesichtigung eingesperrt wurden. Der Bürgermeister Karl Magerle (Thomas Winkler, links) freut sich bei dieser Szene ganz spitzbübisch. Weitere Aufführungen sind am kommenden Samstag um 19.30 Uhr und am Sonntag um 19 Uhr jeweils im Winkler-Saal in Brunnen. (lub) <
Bürgerverein Ostend e.V.: „Sport verbindet Kulturen“ (01.12./22:21) Jubiläumsturnier um den Ostend-Cup sowie das 2. Benefiz-Turnier waren große Erfolge
Der Bürgerverein Ostend veranstaltete im Rahmen des 2. Tag des Sports kürzlich den 17. Ostend-Cup. Unter dem Motto „Sport verbindet Kulturen“ kämpften in zwei Altersgruppen 22 Teams um den traditionellen Cup. Am Ende behielten „Die Feuerlöscher des Todes“ bei den Kleinen sowie „AFG“ bei den Großen die Oberhand. Viel ehrenamtliches Engagement war nötig, um dieses Turnier mit der Rekordzahl von 22 angemeldeten Mannschaften zu stemmen. Bereits ab 10 Uhr rollte das Leder in der Mehrfachturnhalle im Neuburger Ostend. In zwei Gruppen kämpften die Jungs der Altersgruppe 1 um den Einzug ins Halbfinale. Am Ende sicherten sich in der Gruppe A „Die Feuerlöscher des Todes“ und „FC Marlboro Junior“ die Halbfinaltickets. Ebenfalls den Weg unter die besten vier haben „A.R.A.B.A.“ und „Die Brillenträger“ gefunden. Während im ersten Halbfinale nach einer 2:0 Führung die Feuerlöscher wie der sicherer Sieger aussah, konnten die Brillenträger kurz vor Schluss verkürzen und so wurde es noch mal spannend. Der Ausgleich gelang ihnen jedoch nicht mehr. Der zweite Finalist wurde erst im Sieben-Meter-Schießen ermittelt. Nachdem es zwischen A.R.A.B.A. und den Marlboro Juniors nach regulärer Spielzeit 2:2 stand, setzten sich die erstgenannten mit 8:7 durch. Während im kleinen Finale den Brillenträgern die Luft ausging und man sich mit 1:7 gegen Marlboro Junior geschlagen geben musste, wurde der Turniersieger im Finale erneut erst im Sieben-Meter-Schießen ermittelt. Nach einem 1:1 nach regulärer sowie verlängerter Spielzeit, bewiesen die Feuerlöscher die besseren Nerven und konnten sich mit einem 5:4 den Turniersieg sichern.
Nach der Siegerehrung kämpften ab 14 Uhr die Älteren um den Turniersieg. Zwölf Teams in drei Gruppen, dazu ein neuer Spielmodus – zum ersten Mal in zehn Jahren Ostend-Cup wurde mit einem Viertelfinale gespielt. Viele spannende Spiele bekamen die Zuschauer und Verantwortlichen zu sehen. So endeten in der Gruppe A von sechs Spielen fünf Unentschieden. Am Ende sicherte sich der Titelverteidiger „Deportivo La Corunia“ den Gruppensieg vor „Milfhunter“. Während sich in der Gruppe B „Thug life“ und „Hangover 96“ sowie in Gruppe C „Allstars“ und „AFG“ für das Viertelfinale qualifizierten, wurden unter den jeweils Gruppendritten die zwei freien Viertelfinaltickets vergeben. Hier hatte aufgrund der erreichten Punktezahl „der große FRIDOLIN“ gegenüber „Vodka Connecting People“ und „McLatinos“ das Nachsehen. Im Viertelfinale hatte der Titelverteidiger Deportivo La Corunia mit den McLatinos wenig Probleme und fegte diese mit 5:1 aus der Halle. Deutlich spannender waren die Begegnungen zwischen Thug Life und AFG (0:1), Allstars und Vodka Connecting People (1:2) sowie Hangover und Milfhunter (2:1). Im Halbfinale war der Traum von der erneuten Titelverteidigung von Deportivo La Corunia geplatzt. Mit 0:1 musste man sich dem späteren Sieger AFG geschlagen geben. Das zweite Finalticket holten sich die Jungs von Hangover 96 mit einem 2:1 Sieg gegen Vodka Connecting People. Während sich der Titelverteidiger am Ende mit dem dritten Platz zufrieden geben musste, bot das Finale Dramatik pur. Ein temporeiches und technisch gutes Spiel lieferten beide Teams ab. Eine heiße Atmosphäre auf den Rängen und Sekunden vor Schluss dann der Siegtreffer für das Team AFG, das sich somit den Turniersieg verdient geholt hat. Bei der anschließenden Siegerehrung wurden den Jugendlichen neben Pokalen auch Preise übergeben die durch den Rotary-Club Neuburg ermöglicht wurden.
Einen Tag zuvor fand das zweite Benefiz-Turnier statt, dass den tollen Erfolg des Vorjahres toppen konnte. Ideengeber Nedzad Pasic und Markus Hajduczek leisteten zusammen mit ihren Helferinnen und Helfern auch hier die komplette Organisation. Auch hier wurden die Erwartungen hinsichtlich der Teilnehmer übertroffen, denn es hatten sich insgesamt zwölf Teams angemeldet. In der Gruppe A setzten sich die Boca Juniores mit 13 Punkten vor Magna Bosanci (9 Punkte) durch. Auf den Plätzen folgten Fortuna Dingolfing (7), die TSG Sonderbar II (5), FC Bosna Neuburg (4) und Polonia Neuburg (3). Die Gruppe B wurde eindeutig von Sport-Report-Team dominiert, das alle fünf Gruppenspiele klar gewann. Mit zehn Punkten folgte der Schlesischer FC (10), vor der TSG Sonderbar I (7), Sauwa Kicker (6), dem Team der Stadt Neuburg mit Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling (6) und Inter Mailing (0). Im ersten Halbfinale behielt der Schlesische FC im Sieben-Meter-Schießen mit 7:6 gegen die Boca Juniors die Oberhand. Keine Probleme hatte das Sport-Report-Team, das den FC Magna Bosanci mit 4:1 bezwang. Danach folgten die Platzierungsspiele, die folgende Reihenfolge brachten: 10. Inter Mailing, 9. Polonia Neuburg, 8. Stadt Neuburg, 7. TSG Sonderbar II, 6. Fortuna Dingolfing, 5. TSG Sonderbar I, 4. Boca Juniors und 3. FC Magna Bosanci. Im Endspiel galt das Sport-Report-Team als der große Favorit, musste aber gleich einmal ein 0:1 hinnehmen. Zwar gelang schnell der 1:1-Ausgleich und man hatte deutlich mehr Spielanteile, doch die Schlesier nutzten ihre wenigen Chancen eiskalt und gingen mit 3:1 in Führung. Bis zur Schlusssirene gelang dem Konkurrenten aber noch der Ausgleich. Im fälligen Sieben-Meter-Schießen behielt der Schlesische FC mit 10:9 die Oberhand und holte sich somit den Turniersieg. Der eigentliche Sieger war jedoch eine Tagesstätte für Menschen mit psychischen und körperlichen Behinderungen in Kedzierzyn-Kozle in Polen (Oberschlesien). Der stattliche Erlös von 1550 Euro aus diesem 2. Benefiz-Turnier wurde nämlich diesem örtlichen Therapiezentrum gespendet. An diesem tollen Erfolg trug auch die Schiedsrichter Gruppe Neuburg bei, denn auch die eingeteilten Referees spendeten ihre Spesen für diesen guten Zweck. Bei der Siegerehrung zeigten sich Jörg Sachse und Jürgen Stickel, vom Bürgerverein Ostend, sowie Oberbürgermeister Dr. Gmehling sehr zufrieden, auch wenn dem Turnier bei allem sportlichen Ehrgeiz etwas mehr Gelassenheit nicht geschadet hätte.
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Große Ehre für Fredi Winhard (23.11./18:42) Neuburger erhielt BFV-Ehrenamtspreis für den Kreis Augsburg
Fußballtechnisch ist Bayern mittlerweile in 24 Kreise eingeteilt, dem Bezirk Schwaben gehören drei an. Von den 209 Vereinen aus dem Kreis Augsburg wählte die Jury der Ehrenamtsbeauftragten jüngst ihren Sieger für die Verleihung des BFV-Ehrenamtspreises: Fredi Winhard vom BSV Neuburg.
Im GOP-Varietè-Theater in der Maximilianstraße in München wurden alle 24 Kreissieger im Rahmen eines vierstündigen Festprogramms von BFV-Präsident Dr. Rainer Koch und Ehrengast Paul Breitner geehrt. Als Dankeschön erhielten die Sieger neben einer Urkunde und einem wertvollen Schreib-Equipment, ein Wochenende für zwei Personen im kommenden Jahr in Bad Gögging und zusätzlich noch zwei Eintrittskarten für das Bundesligaspiel FC Augsburg – Hamburger SV. Die Festredner Dr. Rainer Koch und Verbandsehrenamts-Referent Hermann Güller würdigten das Ehrenamt als wertvolle Leistung für die Gesellschaft. Auch Paul Breitner betonte: „Ohne ehrenamtliche Unterstützung hätte ich nie die Möglichkeit gehabt, Fußball zu spielen.“ Der Schwerpunkt der Kriterien für die Preisverleihung lag heuer bei dem Thema „Soziale Integration“ und die liegt Fredi Winhard besonders am Herzen. Von 1981 bis 1988 engagierte sich Winhard ehrenamtlich beim FC Illdorf als Platzwart, Schriftführer und A-Jugendtrainer. Seit 1994 gehört er der Schiedsrichtergruppe Neuburg an. Mit seiner Kompetenz schaffte er es bis in die Landesliga, aktuell beobachtet er die Leistung seiner Kollegen. Seit 2002 ist er in der Jugendabteilung des BSV Neuburg aktiv, in der seine drei Söhne kicken. Seinen Einsatz für die BSV-Jugend zeigte er als Trainer, Schüler- und Jugendleiter, seit heuer als JFG-Beauftragter. Auch als Sportbeamter der Jugend-Justizvollzugsanstalt fördert Winhard das Interesse am Fußballsport. Schon seit einigen Jahren bietet er in seiner Freizeit Schiedsrichterkurse für deutsche und ausländische Häftlinge an und gibt ihnen auch Gelegenheit, „draußen“ zu pfeifen, natürlich unter Aufsicht. Damit werden Verantwortungsbewusstsein, Entscheidungsfreude, aber auch Kritikfähigkeit geschult. „Länderspiele“ innerhalb der JVA sollen Integrationsbereitschaft und Toleranz fördern. Als BSV-Jugendleiter organisierte Fredi Winhard Fahrten zu internationalen Turnieren in Italien und Kroatien. Mit seiner Bereitschaft, Jugendliche aus allen sozialen Schichten zu fördern, gilt er als Aushängeschild des BSV Neuburg.
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BLSV-Kreis 21 besuchte Landtag und Staatskanzlei (16.11./23:02) Sportler diskutieren mit Staatsministerin Christine Haderthauer
Auf Initiative von BLSV-Kreisvorsitzenden Fritz Goschenhofer besuchten 20 Sportler aus dem Sportkreis Neuburg-Schrobenhausen – darunter auch Kreisfrauenvertreterin Loretta Speidel und Sportabzeichen-Referent Volker Eckhardt aus dem hiesigen Vorstand – zusammen mit 30 Interessierten aus Ingolstadt kürzlich den Bayerischen Landtag und anschließend die Bayerische Staatskanzlei. Die Organisation und Begleitung übernahm Gabriele Simml vom Ingolstädter Stimmkreisbüro von Staatsministerin Christine Haderthauer, die sich während des Besuchs auch den zahlreichen Fragen der 50-köpfigen Besuchergruppe im Plenarsaal stellte. Zuvor gab es ein gemeinsames Mittagessen im Maximilianeum und einen Rundgang mit Info-Film über die Zusammensetzung und Arbeit des Bayerischen Landtages. Danach fuhr man im Reisebus zur Bayerischen Staatskanzlei, wo man ebenfalls sehr viele Informationen über deren Arbeit und Geschichte erhielt. Interessant war natürlich auch hier der Rundgang durch das historische Gebäude, dessen 1982 sanierter Kuppelbau des alten Armeemuseums das Herzstück darstellt. Faszinierend fand die Reisegruppe jedoch auch die beiden neuen Flügelbauten, die in voller Länge auf der Ostseite verglast wurden und im Stile von „Orangerien“ die durchaus gelungene Baumaßnahme – die seit Mai 1993 auf 8800 Quadratmetern Sitz des Ministerpräsidenten ist – abrunden. Das Feeling aktueller Zeitgeschichte erlebte man abschließend am Runden Tisch der bayerischen Staatsregierung, wo ein wortgewandter Beamter den Ablauf einer Kabinettssitzung erläuterte. Fazit eines kurzweiligen Tagesausflugs nach München: äußerst informativ – basisnahe Christine Haderthauer – sehr gut organisiert und durchgeführt – jederzeit wieder. <
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