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Bayernliga:
Vier Testspiele stehen auf dem Programm (11.02./01:23) Bayernligist TSV Rain erwartet Normannia Gmünd und FC Ergolding / Reserve testet gegen Wemding und Rohrbach
Einen harten Stresstest werden die beiden Seniorenteams des TSV Rain am Wochenende unterzogen. Beide Mannschaften sind auf dem eigenen Kunstrasenplatz je zweimal im Einsatz. Das Bezirksoberligateam spielt am Samstagmittag gegen den Bezirksligisten und Lokalrivalen TSV Wemding sowie am Sonntagmittag gegen den Heimatverein ihres ehemaligen Torjägers Guido Kempf, den TSV Rohrbach. Spielbeginn ist jeweils um 12 Uhr. Die Bayernligamannschaft empfängt am Samstag, um 14 Uhr den baden-württembergischen Oberligisten 1. FC Normannia Gmünd. Am Sonntag zur gleichen Zeit ist der Landesligist FC Ergolding in der Blumenstadt zu Gast.
Bei der Normannia aus der knapp 60.000 Einwohner zählenden Stadt Schwäbisch Gmünd lief es heuer in der Herbstrunde nicht wie erwartet. Platz 13 ist sicher nicht nach dem Gusto der Verantwortlichen. Um nicht noch in die Bredouille zu kommen, legte man in der Winterpause nach und verpflichtete fünf neue Spieler. Darunter auch der ehemalige Thannhausener Bayernligaspieler Joseph Olumide. Olumides letzter Vertrag wurde im November beim SV Wacker Burghausen aufgelöst. In Rain fehlt der Nigerianer allerdings wegen einer Verletzung. Auch der Trainer ist neu bei den Ostwürttembergern. Für den Heidenheimer Dieter Märkle, der als A-Juniorentrainer zum FC Augsburg wechselte, kam Rainer Kraft. Der 49-jährige Fußballlehrer verfügt über reichlich Erfahrung, die er auch beim VfB Stuttgart, den Stuttgarter Kickers, dem Karlsruher SC und dem VfR Aalen sammelte.
Am Sonntag erwartet die Luderschmid-Elf mit dem FC Ergolding den aktuellen Tabellenzehnten der Landesliga Mitte. Wie bei Normannia Gmünd ist auch in Ergolding der Trainer der bekannteste Mann im Verein. Tudor Chiaor ist in München hauptberuflich beim Bayerischen Fußball Verband als Leiter des Spielbetriebes tätig. Wie Rain ist auch Ergolding am Wochenende zweimal im Einsatz. Gegner am Samstag ist dabei der Rainer Bayernligakonkurrent SpVgg Unterhaching II. Die personelle Besetzung ist in beiden Spielen noch offen. Bis auf den gesperrten Torhüter Kevin Maschke, den rekonvaleszenten Innenverteidiger Aleksandar Dmitrovic, dem Stürmer Bruno Brito-Carvalho und Christian Kühling sowie den beiden angeschlagenen Außenverteidigern Alexander Egen und Andreas Götz, wird jedoch der gesamte Kader zum Einsatz kommen. <
Standesgemäßer Erfolg (10.02./11:23) Testspiel: TSV Rain besiegt TSV Burgheim mit 6:1-Toren
In einem abwechslungsreichen und guten Testspiel besiegte die kombinierte Mannschaft des TSV Rain den Bezirksligisten TSV Burgheim sicher mit 6:1. Bei guten Bedingungen auf dem Rainer Kunstrasen brachte Trainer Tobias Luderschmid 21 Spieler zum Einsatz. Lediglich Torhüter Sascha Jöckel spielte die kompletten 90 Minuten durch. Der Rest spielte jeweils 45 Minuten. Trotz der vielen Wechsel war es eine gute Übungseinheit mit einem standesgemäßen 6:1-Sieg. Über weite Strecken lief der Ball vor der Pause bei den Rainern besser. Im zweiten Abschnitt dauerte es eine gewisse Zeit, bis man ins Spiel kam. Durch zwei Tore in der Schlussphase wurde das Ergebnis aber doch noch deutlich. Alles in allen war es ein gutes Spiel der beiden Lokalrivalen bei sehr kalten Temperaturen. (rui) TSV Rain, 1. Halbzeit: Sascha Jöckel – Sebastian Schroll, Bernd Taglieber, Benedikt Förster, David Englisch – Den Lovric, Maximilian Lutz – Fabian Ferber, Markus Hörmann, Simon Clari – Volkan Cantürk. 2. Halbzeit: Sascha Jöckel – Marco Weigl, Dennis Karmann, Fabian Triebel, Dominic Wünsch – Johannes Müller, Matthias Riedelsheimer, Marco Friedl, Mathias Heckel, Daniel Schneider – David Ibraimovic. Tore: 1:0 (11.) Fabian Ferber, 2:0 (14.) Markus Hörmann, 3:1 (31.) Simon Clari, 4:1 (68.) Johannes Müller, 5:1 (82.) David Ibraimovic, 6:1 (87.) Daniel Schneider. <
Trainer Luderschmid mit Auftakt zufrieden (05.02./21:11) Bayernligist TSV Rain spielt gegen den BC Aichach 0:0 / Zweite Mannschaft bezwingt SV Thierhaupten mit 2:1-Toren
Nach drei Trainingseinheiten standen am vergangenen Samstag für die beiden ersten Herrenmannschaften des TSV Rain die ersten Testspiele auf dem Programm. Während das Bayernliga-Team gegen den BC Aichach 0:0 spielte, gewann die Oberliga-Truppe 2:1 gegen den SV Thierhaupten.
Cheftrainer Tobias Luderschmid musste zum Auftakt gleich auf einige Spieler verzichten. Die Stammspieler Alexander Egen und Andreas Götz laborieren an leichten Leistenproblemen und sind deswegen in ärztlicher Versorgung. Hinsichtlich der weiteren Vorbereitung hat man auf beide Spieler verzichtet. Verzichten mussten die Tillystädter auch auf Matthias Riedelsheimer, der ein „Problem hinter dem Ohr“ hat. Der Langzeitverletzte Aleksander Dmitrovic hat zwar seinen Kreuzbandriss auskuriert, war aber wegen einer Grippe nicht einsatzfähig. Mit einer Bindehautentzündung kämpft derzeit Christian Kühling, während Bruno Brito-Cavallho noch in Brasilien weilt, ist Torhüter Kevin Maschke noch rot gesperrt. Zwar ist es Trainer Luderschmid nicht recht, dass er jetzt schon auf sieben Spieler verzichten muss, doch er ist der Überzeugung, dass alle bald wieder mit von der Partie sind. Mit dem ersten Testspiel war Tobias Luderschmid dann auch zufrieden: „Wir waren sehr viel in Bewegung, was aktuell auch klar im Vordergrund steht“. Spielerisch hat er zwar noch Defizite im Spiel nach vorne ausgemacht, doch auch „diese werden sich bald wieder einschleifen“. Sehr zufrieden war er mit der Defensivleistung, denn seine Mannschaft hat dem BC Aichach kaum Torchancen erlaubt. „Aichach hatte zwar mehr Ballbesitz, aber unterm Strich hatten sie keine hundertprozentige Torchance“, so der 30-jährige Übungsleiter. Betreffend Torchancen war der TSV Rain sogar im Vorteil, denn Daniel Schneider traf im ersten Durchgang und Bernd Taglieber – nach einem Freistoß – nach der Pause jeweils den Pfosten. Nach 90 Minuten bei relativ guten Bedingungen trennten sich beide Teams auch leistungsgerecht mit einem torlosen Unentschieden. In dieser Woche stehen fünf Trainingstage auf dem Programm, wobei sich die Mannschaft gestern Nachmittag schon im Rainer Hallenbad traf und gemeinsam etwas machte. Nächster Testspielgegner ist am kommenden Samstag der FC Normannia Gmünd und am Sonntag der FC Ergolding. Für den TSV Rain spielten: Jöckel, Taglieber, Triebel, Englisch (60. Förster), A. Schneider (75. Geiss), Lovric, Lutz (70. Heckel), Müller, Cantürk (80. Friedel), D. Schneider (70. Clari), Wünsch.
Hörmann-Tor zum Einstand Auch die zweite Mannschaft, die die gesamte Vorbereitung zusammen mit der ersten Mannschaft absolviert, stand der erste Test an. Im ersten Spielabschnitt tat sich die Elf von Neu-Trainer Jens Meckert gegen den Kreisligisten SV Thierhaupten etwas schwer. Der Ex-Rainer Manfred Müller sorgte per Freistoß in der 10. Spielminute für den Führungstreffer der Gäste. Ein katastrophaler Fehlpass der Gäste leitete nur sieben Minuten später den Ausgleich ein, so dass es mit diesem Remis zum warmen Pausentee ging. Torschütze war nach einer siebenmonatigen Verletzungspause (Kreuzbandriss) in seinem ersten Spiel für den TSV, Sommer-Neuzugang Markus Hörmann (der vom VfB Eichstätt kam). In der zweiten Halbzeit erspielte sich der Bezirksoberligist immer mehr Spielanteile, so dass das Ergebnis deutlicher hätte höher ausfallen können. Doch das Heimteam konnte nur eine Chance in der 48. Spielminute durch Sebastian Poppe zum Siegtreffer nutzen. <
Nur fünf freie Tage in der Vorbereitung (27.01./21:03) TSV Rain macht sich in 20 Trainingseinheiten und fünf Testspielen für die Bayernliga-Rückrunde fit
Am kommenden Mittwoch ist für die Bayernliga-Fußballer des TSV Rain Schluss mit lustig, denn es beginnt dann eine relativ kurze und sehr intensive Vorbereitungszeit auf die Rückrunde im bayerischen Oberhaus. Trainer Tobias Luderschmid und sein Mitstreiter Karl Schreitmüller haben vom 1. Februar bis 2. März exakt 20 Übungseinheiten geplant. Hinzu kommen noch fünf Testspiele. Wenn alles nach Wunsch verläuft, dann will man gegen den SV Seligenporten erfolgreich in die Bayernliga-Rückrunde starten. Das Ziel der Tillystädter ist auch klar: Sie wollen sich sportlich für die im Sommer neu eingeführte Regionalliga-Bayern qualifizieren. Die Auflagen des Bayerischen Fußball-Verbandes werden derzeit bereits von den Verantwortlichen hinter den Kulissen geprüft und abgearbeitet. So wie momentan die Stimmung in Rain zu deuten ist, will man zumindest die organisatorischen Vorgaben erfüllen. Der Stadtrat hat in dieser Woche auch schon eine Grundsatzentscheidung hinsichtlich möglicher Unterstützung positiv getroffen. Somit wäre man wieder bei den Spielern, denn die sportliche Voraussetzung muss an erster Stelle erfüllt werden. Das heißt, sie müssen mindestens den neunten Platz in der Abschlusstabelle am 19. Mai belegen. Betrachtet man die Auftaktgegner zu Beginn der Frühjahrsrunde, dann kann man durchaus davon ausgehen, dass in den ersten vier Spielen schon eine gewisse Vorentscheidung fallen kann. Die Gegner sind allesamt unmittelbare Konkurrenten im Kampf um diese Qualifikation. Gegen den SV Seligenporten, FC Ismaning und Eintracht Bamberg sind Heimspiele zu bestreiten; zwischendurch geht’s zum SC Eltersdorf. Sollten die Luderschmid-Schützlinge von diesen möglichen zwölf Zählern mindestens sieben Punkte holen können, dann wären sie sicherlich ganz dick im Geschäft – zumal man derzeit sechs Punkte auf den zehnten Platz Vorsprung hat.
Doch um eine erfolgreiche Rückrunde spielen zu können, muss die Mannschaft optimal vorbereitet werden. Ein Vorteil ist jetzt schon einmal, dass der gesamte Kader am Mittwoch gemeinsam starten kann. Mit dabei wird dann auch der einzige Winterneuzugang sein: David Englisch. Der 18-jährige war zuletzt eineinhalb Jahre im Nachwuchsinternat von Dynamo Dresden. Da er jedoch „Heimweh“ hatte und er aus dem Lech/Rain-Gebiet stammt, hat er sich dem TSV Rain angeschlossen – auch wenn er eigentlich noch für die U19-Junioren spielberechtigt wäre. Coach Tobias Luderschmid sieht Englisch als Perspektivspieler mit sehr viel Potenzial, der jedoch noch Erfahrungen sammeln und vor allem auch Geduld aufbringen muss. Mit dabei ist auch Stammtorhüter Kevin Maschke, der allerdings eine achtwöchige Sperre nach seinem Ausraster in der Schwäbischen Hallen-Endrunde in Günzburg absitzen muss. Er wird somit in den fünf Testspielen sowie in den beiden ersten Punktspielen fehlen. Nur gut, dass Routinier Sascha Jöckel wieder fit ist und vielleicht sogar diese Chancen nutzen kann, um wieder als Nummer eins ins Tor zurückzukehren. Freuen darf sich das das Trainer-Duo auch die Langzeigverletzten Aleksandar Dmitrovic und Markus Hörmann sowie auf den Brasilianer Bruno Carvallo Brito. Dmitrovic und Hörmann bestritten nach ihren Kreuzbandrissen in dieser Saison noch gar kein Spiel für den TSV, weshalb beide natürlich auf ihren ersten Einsatz richtig brennen. Beide Aktive haben in der Winterpause auch sehr viel im Kraftraum verbracht. Der Brasilianer Bruno ist noch in seiner Heimat, wo er ein umfangreiches Reha-Programm absolvierte. Er soll aber rechtzeitig zum Trainingsauftakt wieder in Rain sein. Etwas Sorgen bereiten hingegen Andreas Götz und Mathias Heckel, die beide Leistenprobleme hatten und deshalb auch die Wintersaison ausfallen ließen. Ob sie am Mittwoch schon wieder voll einsetzbar sind, wird sich zeigen. Sollte der TSV Rain in der Rückrunde vom unglaublichen Verletzungspech der Vorrunde verschont bleiben, hat Trainer Tobias Luderschmid sicherlich an etlichen Spieltagen die Qual der Wahl.
Zweite Mannschaft mit motivierten Trainer Diese Tatsache könnte natürlich sich auch auf zweite Mannschaft positiv niederschlagen. Das aktuelle Schlusslicht der Bezirksoberliga Schwaben will sich in der zweiten Saisonhälfte deutlich besser präsentieren, weshalb die Schützlinge von Neu-Trainer Jens Meckert die komplette Vorbereitung mit der ersten Mannschaft zusammen absolvieren werden. Ex-Spieler Meckert tritt somit am Mittwoch seinen Dienst beim TSV an, denn bislang war er beim Nord-Kreisklassisten TSV Monheim unter Vertrag. Jetzt ist Meckert natürlich hoch motiviert und will diese Chance natürlich nutzen und sich auch höherklassig zu empfehlen. Allerdings hat seine neue Mannschaft zwei Abgänge während der Winterpause zu beklagen gehabt. Verteidiger Matthias Gröger schloss sich – aus schulischen Gründen – dem Nord-Kreisligisten SV Holzkirchen an, und Mittelfeldspieler Andre Perfetto verließ den TSV mit unbekanntem Ziel.
Die Testspiele des TSV Rain: Erste Mannschaft: TSV – BC Aichach (4. Februar, 14 Uhr), TSV – Normannia Gmund (11. Februar, 14 Uhr), TSV – FC Ergolding (12. Februar, 14 Uhr), TSV – FC Augsburg II (18. Februar, 14 Uhr), TSV – FC Gundelfingen (26. Februar, 14 Uhr). Zweite Mannschaft: TSV II – SV Thierhaupten (4. Februar, 12 Uhr), TSV II – TSV Wemding (11. Februar, 12 Uhr), TSV II – TSV Rohrbach (12. Februar, 12 Uhr), TSV II – TSV Aindling II (18. Februar, 12 Uhr), TSV II – TSV Wassertrüdingen (25. Februar, 14 Uhr), TSV Rain II – VfB Eichstätt II (4. März, 14 Uhr).
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TSV Rain scheitert im Halbfinale (15.01./21:48) Nach 6:0-Sieg im Viertelfinale gegen den TSV Marktoberdorf folgt eine 3:4-Pleite im Halbfinale gegen den SV Mering
Bei der 33. Endrunde um die Schwäbische Meisterschaft im Hallenfußball scheiterte der TSV Rain im Halbfinale am Bezirksoberligisten SV Mering. Keine Frage, in diesem Spiel wäre mehr für die Tillystädter drin gewesen. Zum Leidwesen seiner Fans konnten die Luderschmid-Schützlinge in der Schlussphase trotz Überzahlspiel und bester Torchance das Spiel nicht gewinnen.
Viertelfinale: TSV Marktoberdorf – TSV Rain 0:6 (0:1): Im Viertelfinale gegen den Bezirksoberligisten TSV Marktoberdorf spielte der TSV Rain sehr diszipliniert und hoch konzentriert. Schon nach drei Minuten gingen die Schützlinge von Trainer Tobias Luderschmid durch Den Lovric nach Vorarbeit von Johannes Müller mit 1:0 in Führung. Bis zum Halbzeitpfiff erzielte man zwar kein Tor mehr, aber man gestattete Marktoberdorf auch keine Torchance. Rains Torhüter Kevin Maschke leitete mit seinen harten Torschuss, den Marktoberdorfs Torhüter nicht festhalten konnte, das 2:0 ein, denn Maximilian Lutz brauchte nur noch abstauben. Nun lief es beim TSV Rain wie geschmiert. Mit dem schönsten Turniertor – genau in den oberen rechten Winkel – erhöhte Johannes Müller auf 3:0. Müller war es auch, der Alexander Egens 4:0 eine Minute später mit einen Zuspiel einleitete. Das Spiel war nun entschieden. Maximilian Lutz und Volkan Cantürk erzielten die beiden restlichen Treffer zum 6:0-Endstand. Somit stand man im Halbfinale gegen den SV Mering, der den FC Gundelfingen mit 7:2 ausschaltete. Tore: 0:1 (3.) Den Lovric, 0:2 (16.) Maximilian Lutz, 0:3 (19.) Johannes Müller, 0:4 (20.) Alexander Egen, 0:5 (22.) Maximilian Lutz, 0:6 (28.) Volkan Cantürk.
Halbfinale: SV Mering – TSV Rain 4:3 (2:2): In einem spannungs- und emotionsgeladenen Halbfinale verlor der TSV Rain gegen den Bezirksoberligisten SV Mering mit 3:4. Überragender Spieler der Meringer war ihr Torhüter Adrian Wolf, der den TSV Rain in der Schlussphase trotz Rainer Überzahlspiel mehrfach zur Verzweiflung brachte. Trotz herausragender Torchance konnten die Rainer Wolf in dieser Spielphase einfach nicht überwinden. Dabei begann das Spiel für Rain gut, denn Volkan Cantürk brachte seine Farben mit dem ersten Angriff in Führung. Merings Neuzugang Admir Hajdarevic (TSV Bobingen) glich aus. Kurz darauf die erneute Rainer Führung durch Den Lovric, die aber Christoph Friedrich erneut egalisierte. Nach der erstmaligen Meringer Führung durch Michel Fiorentino gab Rain unverständlicherweise seine Ordnung auf, und wurde prompt mit dem 2:4 durch Christoph Friedrich bestraft. Neue Nahrung erhielten die Rainer Träume durch den 3:4-Anschlusstreffer von Alexander Egen. Vier Minuten vor Schluss kam die große Hektik auf. Der ehemalige Aindlinger Stefan Wiedemann wurde für zwei Minuten des Feldes verwiesen. Rain kam im Überzahlspiel zu riesigen Torchancen, konnte diese aber einfach nicht nutzen, weil mit Adrian Wolf der überragende Turnierspieler im Tor von Mering stand. Viel schmerzlicher als die Niederlage im Halbfinale war aber die rote Karte von Keeper Kevin Maschke nach einer Tätlichkeit nach dem Spielende an einen Meringer Spieler. Tore: 0:1 (2.) Volkan Cantürk, 1:1 (5.) Admir Hajdarevic, 1:2 (7.) Den Lovric, 2:2 (12.) Christoph Friedrich, 3:2 (21.) Michel Fiorentino, 4:2 (24.) Christoph Friedrich, 4:3 (26.) Alexander Egen. TSV Rain: Kevin Maschke und Marco Weigl (Tor), Den Lovric, Fabian Triebel, Matthias Riedelsheimer, Alexander Egen, Daniel Schneider, Maximilian Lutz, Johannes Müller, Volkan Cantürk, Marco Friedl und David Ibraimovic.
Das Fazit von Rains Trainer Tobias Luderschmid brachte die Vorstellung des TSV auf den Punkt: „Die Leistung in unserem ersten Spiel gegen den TSV Marktoberdorf war in Ordnung. Wir haben zwar nicht mehr wie nötig getan, dennoch hat diese Leistung zum sicheren Sieg gereicht. Stocksauer bin ich jedoch über die Leistung im Spiel gegen Mering. Hier haben wir eindeutig durch Unzulänglichkeiten von einzelnen Spielern verloren, und dies ärgert mich total. Den durchaus möglichen Turniersieg haben jedenfalls durch eigene Dummheit verschenkt“. Schwäbischer Meister wurde die zweite Mannschaft des FC Augsburg, die im Endspiel den SV Mering im Siebenmeterschießen mit 8:7 bezwang. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung stand es 3:3. Die FCAler gewannen im Viertelfinale gegen den TSV Ottobeuren mit 5:2 und im Halbfinale gegen den TSV Schwaben Augsburg mit 4:2. Die Schwaben hatten im Viertelfinale gegen den 1. FC Sonthofen überraschend klar mit 10:5 gewonnen. (rui) Den Wettbewerb der Frauen gewann der FC Memmingen, der im Finale den FC Augsburg mit 5:2 bezwang. <
Nach acht Jahren wieder zur Endrunde (14.01./00:43) Schwäbische Hallenmeisterschaft: TSV Rain trifft auf TSV Marktoberdorf
Acht Jahre hat der TSV Rain warten müssen, um endlich wieder bei der Schwäbischen Hallenmeisterschaft vertreten zu sein. Am heutigen Samstag trifft der Bayernligist im Viertelfinale auf den Bezirksoberligisten TSV Marktoberdorf. Die Vorfreude bei den Tillystädtern ist sehr groß. Spieler, Verantwortliche und Fans fiebern dem Highlight im Winterhalbjahr gleichermaßen entgegen. Ein Indikator ist auch die Tatsache, dass der geplante „normale“ Fanbus auf 77 Plätze aufgestockt wurde und diese ruckzuck ausgebucht waren. Bei aller Euphorie hebt Günther Reichherzer, der sportliche Leiter beim TSV, jedoch warnend den Finger: „Es wird sicherlich nicht einfach, auch wenn wir der ranghöchste Teilnehmer sind. Jeder Verein hat ein Vorrundenturnier gewonnen und hat somit eine gewisse Qualität. Wir selbst mussten schon feststellen, wie schwer wir uns gegen den Kreislisten Holzkirchen im Halbfinale des eigenen Vorrundenturniers getan haben“. Reichherzer denkt hier an die aggressive Spielweise der Gegner, deren enorme Laufwege und auch an den einen oder anderen technisch versierten Spieler in deren Reihen. Denkt er jedoch an die Endrundenturniere zu den Schwäbischen Hallenmeisterschaften, gerät er ein wenig ins schwelgen: „Ich durfte einmal in meiner eigenen Karriere vor über 2000 Besuchen in Augsburg spielen. Es war ein unvergessliches Erlebnis, was auch für unsere aktuellen Spieler so sein wird“. Der Unterschied ist jedoch, dass sie nicht in der altehrwürdigen Augsburger Sporthalle auflaufen werden, sondern in der Günzburger Rebayhalle. Dort beginnen – vor ebenfalls rund 2000 Zuschauern – um 14 Uhr die Viertelfinalspiele. Zunächst stehen sich der TSV Ottobeuren und der FC Augsburg II gegenüber. Die Spielzeit beläuft sich über 2 x 15 Minuten, was eine enorme Belastung für die Spieler ist. Endet ein Endrundenspiel nach Ablauf der regulären Spielzeit unentschieden, dann erfolgt sofort ein Siebenmeterschießen. Einzige Ausnahme ist das Endspiel: hier wird zunächst die Spielzeit um 2 x 5 Minuten verlängert und eventuell dann Siebenmeter geschossen. Das zweite Viertelfinale bestreiten der TSV Schwaben Augsburg und der 1. FC Sonthofen (14.40 Uhr), ehe dann der SV Mering auf den FC Gundelfingen trifft (15.20 Uhr). Um 16 Uhr greift dann der TSV Rain ins Geschehen ein und hofft den TSV Marktoberdorf zu bezwingen. Die beiden Halbfinalspiele beginnen planmäßig um 16.40 Uhr und 17.20 Uhr. Das Endspiel folgt um 19 Uhr, da eine Stunde vorher noch das Endspiel der Frauen ausgetragen wird. Diese ermitteln bereits um 12.30 Uhr (SpVgg Kaufbeuren – FC Augsburg) und 13.00 Uhr (Schwaben Augsburg – FC Memmingen) ihre Finalisten. Beim TSV Rain muss Trainer Tobias Luderschmid seinen Kader aus der Vorwoche leicht umbauen. Für den aus privaten Gründen verhinderten Dominic Wünsch rücken Maximilian Lutz und Volkan Cantürk nach. Ansonsten ist die blutjunge Hallen-Truppe wieder komplett. <
TSV Rain fährt zur schwäbischen Endrunde (08.01./22:31) Bayernligist löst Ticket nach klaren 7:3-Endspielerfolg über FC Donauwörth / 580 Zuschauer sorgen für gute Stimmung
22 Tore reichten dem TSV Rain, um gestern Abend das Vorrundenturnier zur 32. Schwäbischen Hallenmeisterschaft zu gewinnen. Im Endspiel besiegte die Truppe von Trainer Tobias Luderschmid den FC Donauwörth mit 7:3 nach Verlängerung.
In der Vorrunde wurde der Bayernligist nicht gefordert, denn im ersten Spiel des Tages feierte man beim 8:1 über den TSV Wemding gleich den höchsten Tagessieg. Auch gegen den FC Donauwörth war es mehr oder weniger ein Spaziergang, dann die Bezirksliga-Kicker aus der Nachbarstadt wurden mit 5:0 in die Schranken gewiesen. Umso interessanter war das Spiel um den zweiten Platz in der Gruppe A. Doch die Akteure aus Wemding und Donauwörth boten eine schwache Vorstellung, wobei Letztgenannter zumindest in der Schlussphase Tore erzielen konnte. Ein 5:0 stand am Ende auf der Anzeigentafel. Für Wemding war somit das Turnier beendet. In der Gruppe B dominierte erwartungsgemäß der BC Aichach. Im ersten Spiel besiegte die Mannschaft von Trainer Ivan Konjevic den SV Holzkirchen mit 4:0 und gegen den TSV Nördlingen ließ man anschließend ein 5:0 folgen. Nördlingen enttäuschte an diesem Tag sehr, denn auch gegen Holzkirchen musste sich die Hof-Truppe mit 0:4 beugen. Der Halbfinaleinzug des Kreisligisten ist sicherlich eine Überraschung gewesen, wie auch die lautstarken und frenetisch feiernden Fans. Ihr Auftritt war champions-league-reif. Im ersten Halbfinalspiel traf der TSV Rain auf diesen engagiert auftretenden SV Holzkirchen, der auch erheblichen Widerstand leistete. Marco Friedl brachte die Tillystädter zwar schon nach 16 Sekunden mit 1:0 in Führung, doch nach drei Minuten gelang Holzkirchen der Ausgleich. Rain war zwar weiter am Drücker, doch beste Chancen wurden nicht genutzt. Der SVH hingegen war bei seinen wenigen Vorstößen brandgefährlich. Nach dem Seitenwechsel gelang dem TSV dann das 2:1, das zwar hoch verdient war, aber bis zum Abpfiff an einem seidenen Faden hing. Eine faustdicke Überraschung gab es im zweiten Semifinale, denn zur Pause führte der konsequent aufspielende FC Donauwörth mit 5:1-Toren gegen den favorisierten BC Aichach. Der BCA verschärfte im zweiten Abschnitt zwar seine Bemühungen, doch einige Spieler zogen nicht mit – sie wirkten zeitweise sogar unkonzentriert, hochnäsig und arrogant. Zwar konnten die BCAler verkürzen, doch die Donauwörther hatten immer wieder eine Antwort parat. Am Ende gewann der Bezirksligist auch mit 6:5-Toren; und das verdient. Das Endspiel zwischen Rain und Donauwörth begann erwartungsgemäß, denn Matthias Riedelsheimer besorgte in der fünften Minuten das 1:0. Die Freude dauerte allerdings nicht lange, denn Torjäger Alexander Musaeus besorgte das 1:1. Rain machte zwar in der Folge mächtig Druck, doch den bärenstarken FCD-Torhüter Georg Schuster konnten sie nicht mehr überwinden – zumal auch noch die Querlatte im Weg stand. Mit einem spektakulären Treffer sorgte erneut Riedelsheimer für das 2:1. Doch auch hier folgte bald wieder der Ausgleich, den per Freistoß wiederum Musaeus markierte. Die Partie wurde nun hektisch und spannender. David Ibraimovic brachte Rain zum dritten Mal in Führung (16.), die Björn Wohlrab sieben Sekunden vor Spielende wiederum egalisierte. Diesem Treffer war aber eine klare Fehlentscheidung vorausgegangen, wie übrigens auch beim 1:0, als der Referee ein Handspiel übersah. Somit musste eine Verlängerung von 2 x 5 Minuten für eine Entscheidung sorgen. Dort zeigte der TSV Rain, dass er deutlich mehr Substanz in seiner Mannschaft hat. Marco Friedl sorgte nach einem Müller-Querpass für das 4:3, dem Dominic Wünsch noch vor dem Wechsel das 5:3 folgen ließ. Ibraimovic und abermals Friedl machten dann mit ihren Toren zum 7:3-Endstand den berühmten Sack zu.
Meckert wird Trainer der “Zweiten” Vor den Halbfinalspielen wurde in einem Interview mit den vier Teilnehmer-Trainern bekannt, dass Jens Meckert als Trainer der zweiten Herren-Mannschaft des TSV Rain verpflichtet wurde. Ebenfalls neu war, dass der ehemalige Klingsmooser Spielertrainer Dennis Samsa erstmals für den FC Donauwörth als Spieler im Einsatz war. An der Endrunde am kommenden Samstag in Günzburg sind somit neben dem TSV Rain der TSV Marktoberdorf, TSV Ottobeuren, FC Gundelfingen, FC Augsburg II, SV Mering, TSV Schwaben Augsburg und der 1. FC Sonthofen.
Turnierstatistik Gruppe 1: TSV Rain - TSV Wemding 8:1 (2:0): 1:0 Egen (2.), 2:0 Ibraimovic (5.), 3:0 Schroll (11.), 4:0 Müller (12.), 5:0 Wünsch (14.), 6:0 Müller (15./Foulsiebenmeter), 6:1 Heckel (16.), 7:1 Heckel (17./Eigentor), 8:1 Friedl (19.). FC Donauwörth - TSV Rain 0:5 (0:2): 0:1 Riedelsheimer (6.), 0:2 Wünsch (10.), 0:3 Riedelsheimer (15.), 0:4 Triebel (17.), 0:5 Riedelsheimer (20.). TSV Wemding - FC Donauwöth 0:5 (0:4): 0:1 Kara-Idris (1.), 0:2 Marks (1.), 0:3 Kara-Idris (8.), 0:4 Musaeus (10.), 0:5 Samsa (11.). Tabelle: 1. TSV Rain 13:1 Tore/6 Punkte, 2. FC Donauwörth 5:5/3, 3: TSV Wemding 1:13/0.
Gruppe 2: BC Aichach - SV Holzkirchen 4:0 (2:0): 1:0 Bulik (2.), 2:0 Konjevic (6.), 3:0 Hiemer (11.), 4:0 Hiemer (17.). TSV Nördlingen - BC Aichach 0:5 (0:0): 0:1 Hiemer (11.), 0:2 Hiemer (13.), 0:3 Liebsch (15.), 4:0 Kurzhals (16.), 5:0 Vogel (17.). SV Holzkirchen - TSV Nördlingen 4:0 (2:0): 1:0 Greiner (5.), 2:0 T. Rau (9.), 3:0 Havur (14.), 4:0 A. Rau (15.). Tabelle: 1. BC Aichach 9:0/6, 2. SV Holzkirchen 4:4/3, 3. TSV Nördlingen 0:9/0.
Halbfinalspiele: TSV Rain - SV Holzkirchen 2:1 (1:1): 1:0 Friedl (1.), 1:1 Fischer (4.), 2:1 Müller (17.). BC Aichach - FC Donauwörth 5:6 (1:5): 0:1 Leinfelder (4.), 0:2 Musaeus (4.), 1:2 Konjevic (5.), 1:3 Wohlrab (7./Foulsiebenmeter), 1:4 Leinfelder (7.), 1:5 Marks (10.), 2:5 Bulik (11.), 2:6 Musaeus (12.), 3:6 Vogel (14.), 4:6 Bulik (18.), 5:6 Benede (20.).
Finale: TSV Rain - FC Donauwörth 7:3 n. V. (5:3/3:3/1:1): 1:0 Riedelsheimer (6.), 1:1 Musaeus (6.), 2:1 Riedelsheimer (14.), 2:2 Musaeus (15.), 3:2 Ibraimovic (16.), 3:3 Wohlrab (20.), 4:3 Triebel (23.), 5:3 Wünsch (25.), 6:3 Ibraimovic (27.), 7:3 Friedl (29.).
Sonderpreise: Bester Spieler: Manuel Hiemer, BC Aichach. Bester Torhüter: Stefan Sengenberger, SV Holzkirchen. Erfolgreichste Torschützen: Matthias Riedelsheimer (TSV Rain) und Alexander Musaeus (FC Donauwörth) mit je fünf Treffern.
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TSV Rain will zur Endrunde (07.01./06:32) Bayernligist richtet Vorrundenturnier zur 32. Schwäbischen Hallenmeisterschaft aus
Mit dem TSV Marktoberdorf, TSV Ottobeuren, FC Gundelfingen, FC Augsburg II und SV Mering stehen bereits fünf der insgesamt acht Teilnehmer zur 32. Schwäbischen Hallenmeisterschaft fest. Heute wird noch in Königsbrunn und am Sonntag folgen dann die beiden letzten Vorrundenturniere, wobei eines in Wiggensbach und eines in Rain ausgetragen werden. Aus regionaler Sicht ist natürlich das Turnier in Rain von großem Interesse. Schon alleine die Zusammensetzung verspricht viel Spannung, zumal es fast ausschließlich Lokalderbys sind. In der Gruppe A erwartet der gastgebende TSV Rain die Bezirksligisten FC Donauwörth und TSV Wemding. In der Gruppe B gilt der Landesligist BC Aichach als großer Favorit, wobei der Bezirksoberligist TSV Nördlingen und der Kreisligist SV Holzkirchen – der sich als Kreissieger qualifizierte – nicht zu unterschätzen sind. Beim TSV Rain ist man schon am organisieren, denn man erwartet rund 500 Zuschauer. Um diesen allen einen Platz bieten zu können, werden Zusatztribünen aufgestellt. Auch ein VIP-Raum ist eingerichtet, wozu knapp 90 Einladungen ausgegeben wurden. Wie Günther Reichherzer, der sportliche Leiter der Tillystädter, weiter mitteilte, gibt es auch eine Live-Übertragung in das große Foyer, wo auch die Bewirtung der Gäste angeboten wird. Ein Höhepunkt neben dem Spielfeld ist sicherlich auch die geplante Vorstellung des neuen Trainers für die zweite Herren-Mannschaft. Reichherzer wollte den Namen aus verständlichen Gründen noch nicht nennen, ließ aber durchblicken, dass es ein alter Bekannter sein könnte. Sportlich gesehen möchte der Bayernligist natürlich gerne das Ticket für die Endrunde am 14. Januar in Günzburg lösen, zumal ja in eigener Halle gespielt wird. „Wir werden unsere derzeit bestmögliche Hallenmannschaft in den Wettkampf schicken, und natürlich auch versuchen, das Turnier zu gewinnen. Doch in der Halle ist sehr viel möglich. Da es sich um viele Lokalderbys handelt, kann es schon passieren, dass man Probleme bekommt. Die Gegner haben ja auch ein gewisse Qualität“, so Reichherzer weiter. Dieses Vorrundenturnier beginnt um 15 Uhr in der Sporthalle neben dem Georg-Weber-Stadion und endet planmäßig um 19 Uhr. Die Spielzeit beträgt 2 x 10 Minuten, was eine lange Zeit ist.... Der Turnierplan: 15.00 Uhr: TSV Rain – TSV Wemding, 15:25 Uhr: BC Aichach – SV Holzkirchen, 15.50 Uhr: FC Donauwörth – TSV Rain, 16:15 Uhr: TSV Nördlingen – BC Aichach, 16:30 Uhr: TSV Wemding – FC Donauwörth, 17:05 Uhr: SV Holzkirchen – TSV Nördlingen, 17:45 Uhr: 1. Gruppe I – 2. Gruppe II, 18:10 Uhr: 1. Gruppe II – 2. Gruppe I, 18:45 Uhr: Endspiel. <
Hallenfußball: Dritter Platz in Gundelfingen (20.12./21:01) Mit zwei Hallenturnieren startete der TSV Rain in seine diesjährige Hallensaison. Beide Auftritte waren aus Sicht der Tillystädter insgesamt in Ordnung und entsprachen den Erwartungen. Den Auftakt bildete am Freitagabend das Turnier in Gundelfingen. Es folgte am Sonntagvormittag der Auftritt beim Hallenturnier der Schiedsrichtergruppe Neuburg, dessen Ausgang bereits bekannt ist. In Gundelfingen kam es zu folgenden Spielen: TSV Rain – Türkspor Augsburg 0:1: Gegen den souveränen Tabellenführer der Bezirksliga Süd fand der TSV nie in sein Spiel und verlor verdient durch das Gegentor von Ufuk Saritekin mit 0:1. Aller Anfang ist schwer. TSV Rain – TSG Thannhausen 5:3: Gegen den ehemaligen Bayernligisten TSG Thannhausen führte der TSV Rain bereits mit 4:0, ehe zum Schluss die Konzentration etwas nachließ. In Gefahr geriet der Sieg aber nicht mehr. Die Torschützen waren: 1:0 Daniel Schneider, 2:0 Johannes Müller, 3:0 Johannes Müller, 4:0 David Englisch, 4:1 Xhelal Miroci, 4:2 Florian Sandner, 4:3 Sinan-Can Karamaz, 5:3 Maximilian Lutz. TSV Rain – TSV Mindelheim 2:1: Im entscheidenden Spiel um die Halbfinalteilnahme gewann der TSV Rain gegen den TSV Mindelheim mit 2:1. Dadurch sicherte sich der TSV Rain den Gruppensieg in der Gruppe B. Die Torschützen waren zweimal Maximilian Lutz für Rain und Holger Thamm für den Bezirksoberligisten. Die Türken wurden mit fünf Punkten Gruppenzweiter (6:5-Tore/5 Punkte) vor dem TSV Mindelheim (5:5/4) und der TSG Thannhausen (7:10/1).
In der Gruppe A sorgte der Kreisligist FC Lauingen für Furore, denn das rangniedrigste Team setzte sich mit 4:2-Toren und sieben Punkten vor dem Bayernligisten TSV Aindling (7:5/4) durch. Auf den Plätzen folgten der FC Gundelfingen (6:6/3) und der TSV Wertingen (4:8/1). Im ersten Halbfinale behielt erneut der FC Lauingen die Oberhand, nachdem sie Türkspor Augsburg mit 2:1 besiegten. Dumm gelaufen ist es im zweiten Halbfinale für den TSV Rain gegen den TSV Aindling. 15 Sekunden vor Schluss ließ man sich durch einen Abwehrfehler den schon sicher geglaubten Sieg noch nehmen. Die Tore erzielten: 0:1 Julian Bergmair, 1:1 Johannes Müller, 2:1 Johannes Müller, 2:2 Marcel-Pascal Ebeling, 2:3 Daniel Deppner, 2:4 Daniel Deppner. Endstand: 2:4 nach Verlängerung, nachdem es 2:2 nach regulärer Spielzeit stand. Spiel um Platz drei: Türkspor Augsburg – TSV Rain 4:5: Im kleinen Finale revanchierte sich der TSV Rain für die Niederlage im ersten Gruppenspiel gegen den starken Bezirksligisten Türkspor Augsburg. Die Torschützen waren: 0:1 Johannes Müller, 1:1 Hakan Senyuva, 2:1 Hakan Senyuva, 2:2 David Ibraimovic, 3:2 Murat Civek, 3:3 Maximilian Lutz, 3:4 David Ibraimovic, 3:5 David Ibraimovic, 4:5 Dominik Britsch. Finale: FC Lauingen – TSV Aindling 5:4: Mit den FC Lauingen gewann die unterklassigste Mannschaft überraschend, aber auch verdient das Turnier. TSV Rain: Kevin Maschke (Tor), Daniel Schneider (1 Tor), David Englisch (1), Alexander Egen, Fabian Triebel, Maximilian Lutz (4), Marco Friedl, Johannes Müller (5), David Ibraimovic (3) und Simon Clari. <
Zoll und Steuerfahnder beim TSV Aindling (04.12./22:10) Bayernligisten wird Veruntreuung von Entgelten seiner Fußball vorgeworfen
Gesprächsthema Nummer eins ist seit wenigen Tagen der Besuch von Zöllnern und Steuerfahndern beim Fußball-Bayernligisten TSV Aindling, dem vorgeworfen wird, dass er Entgelte einiger Spieler veruntreut habe. Dazu wurden am vergangenen Mittwoch die TSV-Geschäftsstelle sowie neun Privatwohnungen von Funktionären durchsucht, wobei Datenträger und Unterlagen beschlagnahmt wurden. Die Staatsanwaltschaft Augsburg bestätigte diese Maßnahme und nannte den Grund dieser nicht alltäglichen Aktion bei Amateurvereinen: Verdacht auf Beihilfe zur Vorenthaltung und Veruntreuung von Arbeitsentgelten. Im Visier der Fahnder waren neben dem Verein auch neun (!) aktuelle und frühere Funktionsträger. Angeblich wurden sozialversicherungspflichtige Abgaben dem Fiskus vorenthalten oder in Unkenntnis darüber gelassen. Im Fokus sollen vornehmlich die honorierten Bayernliga-Kicker des TSV Aindling sein. Diese Vergütung geschah angeblich steuerrechtlich nicht einwandfrei. Natürlich geht jetzt in Aindling eine gewisse Angst um, denn sollte sich dieser Verdacht bestätigen, dann drohen den „Schuldigen“ hohe Geldstrafen oder gar Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren. Offen ist, ob der Verein selbst von einem Verfahren betroffen ist. Wie ebenfalls bekannt wurde, erstrecken sich die Ermittlungen auf einen Zeitraum von mehreren Jahren. Vonseiten des TSV Aindling wurde zwar bestätigt, dass sie von Zoll und Steuerfahnder am vergangenen Mittwoch aufgesucht wurden, doch weitere Angaben bzw. Aussagen gibt es verständlicherweise wegen des laufenden Verfahrens nicht. Die komplette Auswertung der beschlagnahmten Unterlagen und Datenträger kann einige Wochen dauern, weshalb sich im Spielbetrieb vorerst nichts ändern wird. Die zugesagten Hallenturniere und die Vorbereitung auf die Rückrunde werden wie geplant angegangen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass nach der Auswertung der Unterlagen die Ermittlungen eingestellt werden und es für den TSV und deren Funktionäre keine Folgen haben wird. <
Einen „Tango 12“ für den TSV Rain (04.12./21:52) Günther Reichherzer, Sportlicher Leiter der Fußball-Abteilung des Bayernligisten TSV Rain, staunte nicht schlecht, als ihm Martin Ginal – Inhaber des Rainer Sportfachgeschäfts Ginal und Ausrüster der Fußballmannschaft des TSV Rain – am Samstag den offiziellen Spielball der Fußball-Europameisterschaft 2012 überreichte. Erst einen Tag vorher wurde das neue Spielgerät während der Auslosung zur Gruppenphase der EM 2012 der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Günther Reichherzer freute sich riesig über das neue Prunkstück und bedankte sich für die Spende. Dem TSV Rain wünscht Ginal eine erholsame Winterpause und einen erfolgreichen Start in die Restsaison 2012 - und natürlich viele Tore mit dem neuen Ball.
Martin Ginal (re.) überreicht den gerade erst der Öffentlichkeit vorgestellten offiziellen EM-Ball 2012 an den Sportlichen Leiter Günther Reichherzer. <
Vorschau 22. Spieltag (Sa, 27.11.11): FSV Erlangen/Bruck - TSV Rain: Ein Spiel auf Augenhöhe (26.11./00:09) Mit dem Gastspiel beim FSV Erlangen-Bruck geht für den TSV Rain die lange, ereignisreiche und sehr strapaziöse Herbstrunde 2011 zu Ende. Dabei kann das Team von Cheftrainer Tobias Luderschmid und Co-Trainer Karl Schreitmüller stolz auf das bisher Erreichte sein. Rang sieben hätte dem Team besonders nach dem katastrophalen Fehlstart niemand zugetraut. Unabhängig vom Ausgang des Spieles in der Universitätsstadt überwintert der TSV Rain auf einen Platz, der die Direktqualifikation zur neuen Regionalliga Bayern bedeutet. Trotz dieser positiven Voraussetzungen fährt der TSV Rain nicht leichtsinnig nach Erlangen-Bruck. Vielmehr will man die Gunst der Stunde nutzen und mindestens einen Punkt mitnehmen. Das Spiel findet am Sonntagnachmittag, um 14 Uhr an der Tennenloherstraße 68 in 91058 Erlangen-Bruck statt.
Eigentlich hat der TSV Rain recht gute Erinnerungen an den FSV Erlangen-Bruck. Eine Ausnahme bildet freilich das Hinspiel in Rain. Es war damals der Höhepunkt der Rainer Krise. Die Mannschaft lieferte bei der 0:2-Heimniederlage die mit Abstand schwächste Saisonleistung ab. Torschützen waren dabei für den FSV Bastian Lunz und Sebastian Kamberger. Doch das ist lange her. Der TSV Rain hat sich stabilisiert und steht vor dem Spiel beim Mitaufsteiger des Jahres 2008 drei Punkte vor dem Gastgeber. Damit Rain auch nach dem Spiel vor Erlangen-Bruck steht, ist mindestens ein Punkt notwendig. Rain belegt Rang sieben mit 33 Punkten bei einem Torverhältnis von 28:29. Auf dem neunten Platz ist der FSV mit 30 Punkten bei einem Torverhältnis von 20:22. Die Schützlinge von Trainer Gerd Klaus zeichnet ihre Defensivstärke aus. So musste die Mannschaft vor der 2:5-Derbyniederlage gegen den SC Eltersdorf in sechs Spielen in Folge kein einziges Gegentor hinnehmen. Die Rainer Offensive kann sich somit schon einmal auf einen arbeitsintensiven Tag einrichten. Allerdings muss Gerd Klaus am Sonntag auf seine beiden starken Innenverteidiger Dennis Weiler und Roland Graf verzichten. Beide sahen im Derby gegen Eltersdorf rot. Am letzten Wochenende spielte der FSV beim amtierenden Meister FC Ismaning. Wen wundert es, das Spiel endete 0:0. Herausragende Offensivkräfte beim FSV sind der Algerier Hakim Graine, Bastian Lunz und Christopher Schaab. Jeweils fünf Treffer gehen auf das Konto dieses Trios. Seitens des TSV Rain wird Tobias Luderschmid wie in den vorangegangen Spielen auch mit personellen Problemen konfrontiert. Neben den bekannten Ausfällen von Bruno Brito-Carvalho, Aleksandar Dmitrovic, Mathias Heckel, Markus Hörmann, Christian Kühling und Simon Schröttle fehlt in Erlangen-Bruck auch Torjäger Volkan Cantürk, der zu einem lange gebuchten Urlaub aufbrach. Nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte sind Andreas Götz (Leiste), Den Lovric (Grippe) und Matthias Riedelsheimer nach einem kleinen operativen Eingriff. Wer aber das Innenleben der Mannschaft kennt, der weis, dass die Truppe auch dies wegstecken wird. Auf jeden Fall ist ein Spiel auf Augenhöhe von zwei Mannschaften, die gut in ihrer Ordnung stehen, zu erwarten. Einfach wird das Spiel sicher für kein Team. Aufgebot TSV Rain: Kevin Maschke und Sascha Jöckel (Tor), Florian Eder, Alexander Egen, Fabian Triebel, Maximilian Lutz, Bernd Taglieber, Alexander Schneider, Simon Clari, Benedikt Förster, David Ibraimovic, Marco Friedl, Andreas Götz, Dominic Wünsch, Johannes Müller, Bernd Geiß, Daniel Schneider, Den Lovric und Matthias Riedelsheimer.
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Vorschau 21. Spieltag (Sa, 19.11.11): TSV Rain - SpVgg Bayern Hof: Letztes Heimspiel des Jahres (18.11./16:16) Das Fußballjahr 2011 neigt sich mit riesigen Schritten dem Ende entgegen. Bis es jedoch endgültig beendet ist, hat der TSV Rain in der Bayernliga noch zwei knallharte Aufgaben zu erledigen. Der erste Akt davon ist das letzte Heimspiel des Jahres. Zu Gast ist mit der SpVgg Bayern Hof einer der renommiertesten bayerischen Fußballvereine überhaupt. Mit den Hofern kommt nicht nur eine Mannschaft die einen guten Namen hat, sondern die aktuell auch richtig gut drauf ist. Schiedsrichter Markus Hertlein vom TSV Dinkelsbühl pfeift das Spitzenspiel des Tabellensiebten gegen den Rang-Dritten aus Oberfranken um 14 Uhr im Georg-Weber-Stadion an. Die SpVgg Bayern Hof gehört neben dem TSV 1860 Rosenheim und dem SC Eltersdorf zu den positiven Erscheinungen im bisherigen Saisonverlauf. In der vergangenen Saison war dies anders. Der Klassenerhalt hing lange am seidenen Faden. Erst durch die zwei Siege gegen die SpVgg Bayreuth und dem SSV Jahn Regensburg II sicherte man sich über die Relegation die Zugehörigkeit für ein weiteres Jahr in Bayerns Eliteliga. Der positive Trend der sich schon in der Rückrunde der vergangenen Saison andeutete setzte sich heuer fort. Die Mannschaft von Trainer Norbert Schlegel zählte von Beginn an zu den Spitzenmannschaften. Dreimal führte Hof die Tabelle an. Achtmal belegte man den zweiten Tabellenplatz und zweimal war man Dritter. Ein Wiedersehen gibt es heute mit Papi-Domingos Henriques, der über den Umweg 1. FC Schweinfurt 05 nun bei den Hofern gelandet ist. Überragender Spieler der Hofer ist aktuell der Torschütze vom Dienst, Cem Ekinci. Zehnmal traf der Ex-Cluberer mittlerweile schon. Aber auch Spieler wie der Ex-Mönchengladbacher Daniel Felgenhauer oder Daniel Schäffler stehen für gehobene Qualität. Seine jüngste Minikrise beendeten die Oberfranken am letzten Spieltag durch den 4:1-Heimsieg gegen den amtierenden Meister FC Ismaning. In diesem Spiel zeigte das Team wieder ihr wahres Können. Beim TSV Rain kann man nach dem 1:0-Auswärtssieg bei der SpVgg Unterhaching II ziemlich gelassen in das schwere Spiel gehen. Druck lastet jedenfalls nicht auf der Mannschaft. Sorgen macht freilich wie in den letzten Wochen auch die personelle Ausstattung. Zwar ist Torjäger Daniel Schneider genauso wieder im Kader, wie der zuletzt in Unterhaching wegen seiner Leistenprobleme fehlende Andreas Götz. Dafür fehlt der erkrankte Ersatztorhüter Sascha Jöckel. Wer für Jöckel auf der Bank Platz nimmt, steht noch nicht fest. Trotzdem sieht Trainer Tobias Luderschmid dem Spiel ziemlich entspannt entgegen: „Unsere Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit im Spiel gegen den Spitzenreiter TSV 1860 Rosenheim bewiesen, dass Sie gegen Topteams mithalten kann.“ Freilich weis Luderschmid auch, dass man gegen Hof keine Fehler machen darf: „Diese werden nämlich knallhart bestraft.“ Bestrafen lassen möchte sich der TSV Rain im letzten Heimspiel vor der Winterpause aber nicht mehr. (rui) Aufgebot TSV Rain: Kevin Maschke (Tor), Alexander Egen, Fabian Triebel, Maximilian Lutz, Bernd Taglieber, Alexander Schneider, Volkan Cantürk, Simon Clari, Benedikt Förster, Andreas Götz, Dominic Wünsch, Johannes Müller, Bernd Geiß, Daniel Schneider, Den Lovric und Matthias Riedelsheimer. Es fehlen: Sascha Jöckel, Bruno Brito-Carvalho, Aleksandar Dmitrovic, Mathias Heckel, Markus Hörmann, Christian Kühling und Simon Schröttle.
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Vorschau Bayernliga, 20. Spieltag (03.11./14 Uhr): SpVgg Unterhaching II - TSV Rain: Nicht sorgenfrei nach Haching (11.11./12:10) Drei Spiele hat der TSV Rain vor der Winterpause noch zu absolvieren. Dem Heimspiel am Samstag, den 19. November gegen die SpVgg Bayern Hof stehen die beiden Auswärtsspiele bei der SpVgg Unterhaching II und beim FSV Erlangen-Bruck gegenüber. „Das schwierigste Spiel davon steht am Sonntagnachmittag bei der SpVgg Unterhaching II auf dem Programm“, so Rains Trainer Tobias Luderschmid. Schwierig deswegen, weil man erst abwarten muss, wie der TSV Rain mit der Favoritenrolle klarkommt. „Jeder erwartet einen Sieg von uns“, so Luderschmid weiter. Spielbeginn ist um 14 Uhr in der Grünauer Allee. Im übrigem wird das Spiel wie schon das vor ein paar Wochen in Heimstetten von einem österreichischen Sportkameraden geleitet. Schiedsrichter ist Christian Struz vom SV Bürmoos im Flachgau.
Ganz sorgenfrei reist das Team der beiden Trainer Tobias Luderschmid und Karl Schreitmüller nicht in den Münchener Süden. Zwar ist der lange verletzte Daniel Schneider als Joker wieder dabei, dafür zwickt es bei ein paar anderen Spielern etwas. Dem linken Außenverteidiger Andreas Götz plagt die Leiste. Innenverteidiger Benedikt Förster hat Probleme mit dem Oberschenkel und Außenbahnspieler Alexander Schneider hat sich im Training das Knie verdreht. Tobias Luderschmid hofft zwar alle drei Spieler einsetzen zu können. Ob das Trio allerdings die für die Bayernliga nötige Fitness bis Sonntag aufweist, steht auf einem anderen Blatt. An die SpVgg Unterhaching II hat der TSV Rain gute Erinnerungen. Im Hinspiel gelang Rain beim 2:2 der erste Punktgewinn der Saison. Dabei musste Rain zweimal einen Rückstand hinterherlaufen. Valonis Kadrijaj brachte die Gäste in der 25. Spielminute in Führung. Diese glich Daniel Schneider acht Minuten später aus. Nach dem Seitenwechsel das selbige Spiel. Ünal Tosun, der im übrigem mit vier Toren die interne Torschützenliste anführt, besorgte in der 68. Spielminute das 1:2. Neun Minuten später glich Marco Friedl durch sein erstes Bayernligator zum 2:2-Endstand aus. In diesem Spiel vergab Rain in den letzten Spielminuten noch drei riesige Chancen zum Sieg. Während sich Rain aber im weiteren Saisonverlauf immer mehr vom Tabellenende lösen konnte, blieben die Hachinger hinten hängen. Das Kernproblem der jungen Hachinger Mannschaft ist im Grunde ihre Unerfahrenheit, auch wenn dir mit dem 64-jährigen Harry Deutinger einen der besten Bayernliga-Trainer auf der Kommandobrücke haben. Zaubern und Toreschießen kann er freilich nicht. Fakt ist, Haching besitzt ein topausgebildetes Team, das spielerisch mit jeder Bayernliga-Mannschaft mithalten kann. Es ist aber schwierig den Glauben an sich nicht zu verlieren, wenn man Woche für Woche die Spiele nicht gewinnt. Dazu kommt noch, dass man ständig anderes Personal zur Verfügung hat. So brachte Harry Deutinger heuer schon 36 verschiedene Spieler zum Einsatz. Bleibt zu hoffen das Rain mit der Favoritenrolle umzugehen weis, und die drei wichtigen Punkte mitnimmt. (rui) Aufgebot TSV Rain: Kevin Maschke und Sascha Jöckel (Tor), Alexander Egen, Fabian Triebel, Maximilian Lutz, Bernd Taglieber, Alexander Schneider (?), Volkan Cantürk, Simon Clari, Benedikt Förster (?), Andreas Götz (?), Dominic Wünsch, Johannes Müller, Bernd Geiß, Daniel Schneider, Den Lovric, Matthias Riedelsheimer und Mathias Heckel. Es fehlen: Bruno Brito-Carvalho, Aleksandar Dmitrovic, Markus Hörmann, Christian Kühling und Simon Schröttle.
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Vorschau Bayernliga, 19. Spieltag (05.11./14 Uhr): TSV Rain - TSV 1860 Rosenheim: Tabellenführer und BFV.TV kommt (05.11./00:03) Viele Augen richten sich am 19. Bayernliga-Spieltag nach Rain. Dort findet im Georg-Weber-Stadion das Topspiel des Tages statt. Dies wird auch vom BFV-TV gewürdigt. Chefreporter Christian Ortlepp ist mit seinem Team vor Ort und berichtet ausführlich über den Knüller des TSV Rain gegen den Spitzenreiter TSV 1860 Rosenheim. Rain hat in diesem Spiel noch die 0:4-Scharte aus dem Hinspiel auszuwetzen. Bis zum heutigen Tage ist das 0:4 für die Schützlinge von Trainer Tobias Luderschmid und Karl Schreitmüller die höchste Saisonniederlage. Schiedsrichter Danijel Darandik vom DJK-SV Altdorf bei Landshut pfeift das Spiel bereits um 14 Uhr an.
Nur die allerwenigsten Fachleute hätten den TSV 1860 Rosenheim eine solch tolle Halbserie zugetraut. Offensichtlich ist es aber dem neuen Trainer Marco Schmidt, der zu Saisonbeginn von den B-Junioren der SpVgg Unterhaching kam gelungen, nahtlos an die Erfolge der Vorsaison anzuknüpfen. Herzstück der Rosenheimer ist ihre glänzende Abwehr. In 18 Spielen musste die Mannschaft erst 13 Gegentore hinnehmen. Dieser überragende Wert wird nur vom nächsten Rainer Heimgegner SpVgg Bayern Hof überboten. Hof musste 12 Gegentore hinnehmen. Ganz schwer wird es im Allgemeinen für den Gegner, wenn die Rosenheimer in Führung gehen. Die Mannschaft igelt sich dann noch mehr ein. Die Defensive wird dann quasi zur uneinnehmbaren Festung. So mussten die 60-iger in ihren letzten sechs Spielen nur zwei Gegentore hinnehmen. Dies war bei der 1:2-Niederlage in Seligenporten. Neben der Abwehrstärke profitieren die Rosenheimer natürlich auch von ihrer erstklassigen Offensive. Dominik Haas (8 Tore), Kapitän Michael Kokocinski (5 Tore), Andreas Voglsammer (5 Tore), Markus Einsiedler (4 Tore) oder Danijel Majdancevic (4 Tore) gehören zu den Spitzenspielern der gesamten Bayernliga. Trotzdem will sich Rain nicht verstecken, sondern dem Spitzenreiter einen offenen Schlagabtausch liefern. Wenn möglich soll die Revanche für die empfindliche Hinspielniederlage gelingen. Bei der 0:4-Klatsche musste der TSV Rain einen hohen Preis bezahlen. Volkan Cantürk musste noch vor dem Spiel passen. Die beiden Sechser Den Lovric und Maximilian Lutz mussten noch vor der zweiten Halbzeit in diesem sehr harten Spiel verletzungsbedingt ausscheiden. Gegenüber dem Hinspiel hat sich der TSV Rain aber mittlerweile enorm stabilisiert. Von daher ist der Mannschaft heute durchaus einiges zuzutrauen. Trainer Tobias Luderschmid baut vor allem wieder auf die Heimstärke des Teams. Immerhin gewann man die letzten fünf Heimspiele in Serie. Gegenüber dem letzen Spiel beim Würzburger FV steht Trainer Tobias Luderschmid eine weitere Alternative zur Verfügung. Den Lovric hat seine Krankheit überwunde und brennt auf einen Einsatz. Wer für Lovric weichen wird oder muss ist noch offen. Dies hängt vor allem von der taktischen Ausrichtung ab. Bisher hatte aber Rains Trainer Tobias in solchen Angelegenheiten immer ein gutes Händchen. Es bestehen keine Zweifel daran, dass Luderschmid auch heute wieder eine kluge Entscheidung gegen den Spitzenreiter trifft. Aufgebot TSV Rain: Kevin Maschke und Sascha Jöckel (Tor), Alexander Egen, Fabian Triebel, Maximilian Lutz, Bernd Taglieber, Alexander Schneider, Volkan Cantürk, Simon Clari, Benedikt Förster, Andreas Götz, Dominic Wünsch, Johannes Müller, Den Lovric, Matthias Riedelsheimer und Mathias Heckel.
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Vorschau Bayernliga, 18. Spieltag (Sa, 14 Uhr): Würzburger FV – TSV Rain: Gegen Würzburg war es nie einfach (29.10./00:14) Nach der überaus positiv verlaufen Vorrunde startet der TSV Rain heute in die Rückrunde. Fünf Spiele sind vor der Winterpause noch zu absolvieren. Den drei Auswärtsspielen beim Würzburger FV, bei der SpVgg Unterhaching II und dem FSV Erlangen-Bruck stehen die beiden Topheimspiele gegen die beiden Tabellenführer TSV 1860 Rosenheim und der SpVgg Bayern Hof gegenüber. Zum Auftakt dieses schweren Restprogramms gastieren die Schützlinge von Trainer Tobias Luderschmid und Karl Schreitmüller beim Würzburger FV. Würzburg war in der Vergangenheit für den TSV Rain immer eine schwer zu spielende Mannschaft. Trotzdem wollen die Rainer die Scharte der unglücklichen 2:3-Hinspielniederlage auszuwetzen. Schiedsrichterin Angelika Söder vom TSV Ochenbruck in Mittelfranken pfeift das Spiel am Samstag bereits um 14 Uhr an der Mainaustr. an. Rückblick. In der inzwischen dreieinhalbjährigen Bayernliga-Zeit absolvierte der TSV Rain vor dem Rückrundenauftakt genau 121 Punktspiele. Die Bilanz daraus könnte ausgeglichener nicht sein. 46 Siege stehen 46 Niederlagen gegenüber. 29 Spiele endeten unentschieden. Das Torverhältnis in diesem Zeitfenster ist leicht negativ. 178:186 Tore lautet hier die überaus erfreuliche Bilanz in Bayerns höchster Fußballklasse. Zu diesem guten Trend passt auch das Resultat der Vorrunde. Nach dem Fehlstart mit einem Punkt aus den ersten sechs Punktspielen fing sich die Mannschaft. Von den folgenden sechs Spielen gewann die Mannschaft fünf Spiele. Einmal teilte man sich die Punkte. In der Konsequenz ergab dies für die stark verjüngte Mannschaft den siebenten Tabellenplatz. Von 17 Spielen wurden acht Spiele gewonnen und sieben Spiele wurden verloren. Nur zweimal teilte man sich mit dem Gegner die Punkte. Dieses Ergebnis ist sehr hoch einzuschätzen, da mit Bruno Brito-Carvalho, Aleksandar Dmitrovic, Markus Hörmann und Daniel Schneider vier Bayernliga-Topspieler nie (Dmitrovic, Hörmann) oder fast nie (Brito-Carvalho, D. Schneider) gespielt haben. Neben diesem Quartett fielen immer wieder andere Spieler wegen diverser Verletzungen aus. So fehlen neben diesen vier Spielern in Würzburg mit Bernd Geiß, Christian Kühling und Den Lovric drei weitere Spieler. Zudem studiert Simon Schröttle in den Vereinigten Staaten von Amerika. Durch den Ausfall dieser acht Spieler stehen Trainer Tobias Luderschmid in Würzburg 15 Spieler zur Verfügung. Schocken kann dies freilich in Rain niemand mehr, da dies in den letzten Wochen kaum anders war. Innerhalb der letzten sieben Monate steht sich der Würzburger FV und der TSV Rain heute zum dritten Mal gegenüber. Am 26. März 2011 gewann der WFV sein Heimspiel gegen Rain mit 3:2. Vier Monate später am 23. Juli, dem ersten Punktspiel der laufenden Saison gewannen die Schützlinge von Trainer Michael Hochrein in Rain mit dem gleichen Ergebnis. Nun wird es für den TSV Rain Zeit diese Serie zu durchbrechen. Trotz der personellen Misere scheint dies auch möglich zu sein, wie die Mannschaft in der Vergangenheit ja eindrucksvoll bewies. Überragender Spieler des Hinspieles war Steffen Krautschneider, der mit zwei ruhenden Bällen das Spiel für seinen WFV entschied. -- Für die Fans des TSV besteht wieder Mitfahrgelegenheit. Der Bus fährt um neun Uhr am Georg-Weber-Stadion ab. (rui) Aufgebot TSV Rain: Kevin Maschke und Sascha Jöckel (Tor), Alexander Egen, Fabian Triebel, Maximilian Lutz, Bernd Taglieber, Alexander Schneider, Volkan Cantürk, Simon Clari, Benedikt Förster, Andreas Götz, Dominic Wünsch, Johannes Müller, Matthias Riedelsheimer und Mathias Heckel.
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Vorschau Bayernliga, 17. Spieltag (22.10.11/15 Uhr): SV Heimstetten – TSV Rain: Ein Punkt zum Vorrunden-Abschluss (22.10./00:01): Die bisher so erfolgreich verlaufene Vorrunde der Saison 2011/2012 könnte der TSV Rain heute noch mit einem Punktgewinn krönen. Zum Vorrunden-Abschluss gastiert das Team der beiden Trainer Tobias Luderschmid und Karl Schreitmüller beim SV Heimstetten. Die Elf aus dem Münchener Osten hat aktuell nach 16 Spieltagen 16 Punkte auf dem Konto. 23 Punkte weist die Tabelle für den TSV Rain als Tabellenachter aus. Schiedsrichter des südbayerischen Bayernliga-Derbys ist der 46-jährige Gerhard Diesenreither von der Gruppe Urfahr bei Linz/Oberösterreich. Diesenreither leitet das Spiel im Rahmen des bayerisch-österreichischen Schiedsrichter Austausches.
Bei einem Blick auf die Tabelle könnte man leicht von einem einfachen Spiel des TSV Rain ausgehen. Doch weit gefehlt. In den bisherigen Vergleichen fuhren die Blumenstädter immer als zweiter Sieger Richtung Westen. Der Blick in das Archiv dürfte heute aber egal sein. Die Elf des 42-jährigen Trainers Claus Schromm steht nach sieben Spielen ohne Sieg gewaltig unter Druck. Zwei Unentschieden und fünf Niederlagen waren die magere Ausbeute in dieser Zeit. Der letzte Sieg gelang Heimstetten am neunten Spieltag (27.08.11) beim 3:0 gegen den Würzburger FV. Zuletzt gab es im Derby beim FC Ismaning eine deutliche 1:4-Niederlage. Eigentlich ist es unverständlich, das der SVH soweit hinten in der Tabelle steht. Die Mannschaft hat insgesamt eine hohe Qualität und ist besonders in der Offensive überdurchschnittlich besetzt. Spieler wie die beiden ehemaligen FCAler, Torhüter Patrick Lehner oder Rafael Mayer (bereits sechs Tore). Der ehemalige Gersthofener Andreas Neumeyer (fünf Tore) sowie Sascha Steinacher, Orhan Akkurt, Dominik Schmitt, Quirin Löppert oder Quirin Moll stehen für höheren Bayernliga-Fußball. Aus Rainer Sicht bleibt natürlich zu hoffen, dass der Heimstettener Knoten nicht heute platzt. Rains Trainer Tobias Luderschmid jedenfalls spricht von einer sehr schwierigen Aufgabe für sein Team: „Heimstetten hat einen sehr guten Trainer und dazu sind die meisten Spieler bei einem Lizenzspielerverein ausgebildet worden, dies alleine spricht schon für eine hohe spielerische Qualität“, so der Rainer Übungsleiter. In der 1:4-Derbyniederlage beim FC Ismaning sieht Luderschmid jedenfalls kein Problem: „Ich weis, dass in Heimstetten eine Jetzt-erst-Recht-Stimmung herrscht. Klar dürfte sein, dass wir nur eine Chance haben, wenn wir kämpferisch 100 Prozent entgegensetzen. Nach zwei Auswärtsniederlagen aus den letzten beiden Spielen in Aindling und beim VfL Frohnlach will Trainer Luderschmid auswärts wieder ein Erfolgserlebnis: „Die Zielsetzung ist ein Punkt in Heimstetten“. Mit welcher Aufstellung der TSV Rain aufläuft ist noch offen. An der Besetzung in der Defensive dürfte es keine zwei Meinungen geben. Offen ist lediglich die Aufstellung im Mittelfeld und Angriff. Nicht zur Verfügung steht Bernd Geiß, der sich zuletzt gegen den TSV Großbardorf einen Bänderriss zuzog. Dafür ist Maximilian Lutz und Mathias Heckel wieder im Kader. Aufgebot TSV Rain: Kevin Maschke und Sascha Jöckel (Tor), Alexander Egen, Fabian Triebel, Maximilian Lutz, Bernd Taglieber, Alexander Schneider, Volkan Cantürk, Simon Clari, Benedikt Förster, Andreas Götz, Dominic Wünsch, Johannes Müller, Den Lovric, Matthias Riedelsheimer und Mathias Heckel. Es fehlen: Bruno Brito-Carvalho, Aleksandar Dmitrovic, Bernd Geiß, Markus Hörmann, Christian Kühling, Daniel Schneider und Simon Schröttle.
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Vorschau 15. Spieltag (Sa, 08.10.11, 15 Uhr): VfL Frohnlach – TSV Rain: Die Defensive muss stehen (07.10./17:39) Rar macht sich der TSV Rain in den kommenden Wochen im heimischen Georg-Weber-Stadion. Drei der nächsten vier Bayernliga-Spiele bestreitet das Team der beiden Trainer Tobias Luderschmid und Karl Schreitmüller in der Fremde. Zum Auftakt dieses Zyklus reist der TSV Rain am morgigen Samstag nach Oberfranken. Gastgeber für die Blumenstädter ist der Aufsteiger VfL Frohnlach. Schiedsrichter Ferdinand Friedrich vom MSV München pfeift das Spiel um 15 Uhr im Willi-Schillig-Stadion an.
In Frohnlach wartet auf den TSV Rain eine mehr als schwere Aufgabe. Mit dem sofortigen Wiederaufstieg in diesem Sommer korrigierte der VfL Frohnlach den „Betriebsunfall“ Bayernliga-Abstieg ein Jahr zuvor postwendend. Heuer kam die Mannschaft sofort gut in die Saison und deutete schon im Eröffnungsspiel in Buchbach ihr hohes Potenzial an. Das gestandene Team wurde unter anderem mit Kristian Böhnlein, dem „Herrn des ruhenden Balles“ von der SpVgg Greuther Fürth II, und mit Sebastian Hofmann von der SpVgg Bayreuth (vorher SV Friesen) sehr gut verstärkt. Zudem kann Trainer Dieter Kurth über eine überragende Offensive verfügen. Außer dem TSV 1860 Rosenheim und dem SC Eltersdorf, die beide jeweils 31 Tore erzielten, hat kein Team der Bayernliga mehr Tore als der VfL erzielt. 28 Tore sind es bis jetzt. Herausragend sind Thomas Karg mit acht Saisontoren, Kristian Böhnlein, Sinan Bulat und Sebastian Renk mit jeweils vier Toren sowie Paul Scheller mit zwei Einschüssen. Auf die beiden Rainer Innenverteidiger, Kapitän Bernd Taglieber und Fabian Triebel, kommt hier einiges an Arbeit zu. Nicht weniger wird diese für Torhüter Kevin Maschke, den beiden Außenverteidigern Alexander Egen und Andreas Götz sowie das Mittelfeld um Maximilian Lutz, Den Lovric und Bernd Geiß werden. Frohnlach nimmt aktuell den vierten Tabellenplatz mit 24 Punkten ein. Damit hat man bereits fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Nicht-Direktqualifikationsplatz, den Rangzehnten TSV Aindling einnimmt. Die direkte Qualifikation zur neuen Regionalliga Bayern liegt somit sehr nahe. Beim TSV Rain konnte man am letzten Wochenende mit dem Ergebnis hoch zufrieden sein. Die Leistung der ersten 45 Spielminuten dagegen darf sich in Frohnlach nicht wiederholen, positiv das Dargebotene nach dem Seitenwechsel. Hier zeigte sich das Potenzial und der gute Charakter der Mannschaft eindrucksvoll. In Frohnlach wird man nur bestehen können, wenn jeder Akteur von der ersten Sekunde an hoch konzentriert ist. Leichte Abwehrfehler darf man sich gegen Karg und Co. nicht leisten. Da das Team in dieser Woche sehr gut trainiert hat, ist man zuversichtlich, in Frohnlach einen Punkt mitzunehmen. Grundvoraussetzung dazu ist, dass der erstklassige Konterfußball der Frohnlacher bereits im Keim erstickt wird. Für TSV-Fans besteht wieder Mitfahrgelegenheit im Mannschaftsbus, der um 9.30 Uhr am Georg-Weber-Stadion abfährt. (rui) Aufgebot TSV Rain: Kevin Maschke und Sascha Jöckel (Tor), Alexander Egen, Fabian Triebel, Maximilian Lutz, Bernd Taglieber, Alexander Schneider, Volkan Cantürk, Simon Clari, Benedikt Förster, Andreas Götz, Dominic Wünsch, Johannes Müller, Bernd Geiß, Den Lovric, Matthias Riedelsheimer und Mathias Heckel.
Vorschau 14. Spieltag (Sa, 01.10.11, 15 Uhr). TSV Rain – 1. FC Schweinfurt 05: 20-Punkte-Marke angestrebt (30.09./21:59) Hoher Besuch ist am Samstag um 15 Uhr im Georg-Weber-Stadion angesagt. Mit dem 1. FC Schweinfurt 05 empfängt der TSV Rain am 14. Spieltag einen der ruhmreichsten bayerischen Fußballvereine überhaupt. Freilich liegt die Glanzzeit der „Schnüdel“, wie der Verein im Volksmund genannt wird, schon einige Jahrzehnte zurück. Sie war zwischen 1963 und 1976. Damals war Schweinfurt 05 zweitklassig und klopfte sogar an das Tor zur Bundesliga. Aktuell kann man davon zwar nur träumen, trotzdem wird der Fußball in Schweinfurt gelebt. Als Ziel für diese Saison gilt die Qualifikation für die neue Regionalliga Bayern.
Ereignisreiche Wochen liegen hinter den Schweinfurtern. Der Start gelang nicht wie erwartet. Nach nur einem Sieg aus den ersten zwölf Spielen wurde Trainer Klaus Scheer nach der 0:5-Niederlage beim Neuling SC Eltersdorf beurlaubt. Neue Chefanweiser wurden mit Rüdiger Mauder und Udo Romeis, die beiden bisherigen Trainer der eigenen U23 und U19. Unter dem neuen Trainerduo unterlag man zunächst dem FC Ismaning zu Hause mit 1:3. Am letzten Mittwoch gelang der erhoffte zweite Saisonsieg mit 3:1 im Nachholspiel gegen den FSV Erlangen/Bruck. Inwieweit dieser Dreier das Team in Rain beflügelt, wird sich zeigen. Aktuell belegt Schweinfurt 05 mit elf Punkten den 16. Tabellenplatz. Diese Platzierung würde am Saisonende nicht zu den Qualifikationsspielen zur Regionalliga Bayern reichen. Der Rückstand auf den qualifikationsberechtigten 15. Tabellenplatz, den zurzeit der SV Heimstetten einnimmt, beträgt aber nur vier Punkte und ist somit durchaus noch erreichbar. Eine der ersten Maßnahmen des neuen Trainerduos war die Reaktivierung des ehemaligen Augsburger Profis Florian Galuschka. Galuschka wurde zuletzt in der Schlussphase eingewechselt und erzielte das Tor zum 3:1 gegen Erlangen/Bruck. Auf jeden Fall ist der TSV Rain gewarnt vor den Unterfranken. Bei derzeitigen 17 Punkten würde ein Sieg gegen Schweinfurter 20 Punkte bedeuten. Dies wäre für die Schützlinge der Trainer Tobias Luderschmid und Karl Schreitmüller schon eine optimale Ausgangslage für die restlichen Spiele des Jahres. Abzuwarten bleibt aber, wie die Mannschaft die jüngste 1:4-Niederlage im Derby beim TSV Aindling wegsteckt. Fakt ist, die Leistung am Lechrain war über weite Strecken völlig in Ordnung. Nur die vielen individuellen Fehler führten in der letzten Konsequenz zur überaus deutlichen Niederlage. Tobias Luderschmid arbeitete in dieser Woche intensiv mit seinem Team, damit sich diese Häufung nicht wiederholt. Luderschmid fordert gegen Schweinfurt vor allem eine leidenschaftliche Leistung. „Gegen Schweinfurt werden wir nur gewinnen, wenn wir über den Kampf ins Spiel kommen“, so Luderschmid weiter. Personell dürfte sich in der Mannschaft kaum etwas ändern. Lediglich Mathias Heckel hat seine muskulären Probleme überwunden und ist wieder im Kader. Bleibt zu hoffen, dass das junge Team wieder an die letzten überaus erfolgreichen Heimspiele anknüpft. Aufgebot TSV Rain: Kevin Maschke und Sascha Jöckel (Tor), Alexander Egen, Fabian Triebel, Maximilian Lutz, Bernd Taglieber, Alexander Schneider, Volkan Cantürk, Simon Clari, Benedikt Förster, Andreas Götz, Dominic Wünsch, Johannes Müller, Bernd Geiß, Den Lovric, Matthias Riedelsheimer und Mathias Heckel.
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13. Spieltag (Fr, 23.09.11, 18.30 Uhr): TSV Aindling - TSV Rain: Endet eine tolle Serie? (22.09./22:21) TSV Rain gastiert beim TSV Aindling
Rechtzeitig vor dem Lech/Rain-Derby zwischen dem TSV Aindling und dem TSV Rain sind die heutigen Gegner richtig in Fahrt gekommen. Beide Teams sind in der Bayernliga gut platziert; wäre nach dem zwölften Spieltag die Saison beendet, hätten sich beide Teams für die neue Regionalliga Bayern qualifiziert. Der TSV Aindling nimmt Rang neun mit 16 Punkten ein, die Tillystädter belegen den achten Platz mit 17 Punkten. Der 20-jährige Schiedsrichter Florian Badstübner vom mittelfränkischen TSV Bad Windsheim pfeift das Flutlichtspiel am Freitag um 18.30 Uhr an.
Beide Teams weisen vor dem Derby sehr viele Parallelen auf. Die geographische und die tabellarische Nähe sind nur zwei davon. Beide Mannschaften sind seit sechs Spieltagen ungeschlagen und bezogen jeweils am sechsten Spieltag ihre letzte Niederlage. Der TSV Aindling mit 1:2 beim TSV 1860 Rosenheim und der TSV Rain mit 0:1 beim SV Seligenporten. Zudem änderte sich im Mannschaftskader einiges. Die heutigen Konkurrenten setzten zu Saisonbeginn voll auf die Jugend und verjüngten ihr Team deutlich. So gehören bei Aindling mit Simon Huber, Patrick Modes, Daniel Söllner oder Benjamin Woltmann junge, topausgebildete Nachwuchsspieler zu den Hoffnungsträgern. Beim TSV Rain sind dies Simon Clari, Johannes Müller, Matthias Riedelsheimer, Alexander Schneider oder Fabian Triebel. Wie die Ergebnisse zeigen, „forschte“ die Jugend bisher mehr als gut. Während man aber beim TSV Aindling auf einem guten Saisonstart – dem ein Hänger folgte – bauen konnte, war die Ausgangslage beim TSV Rain deutlich schwieriger. Nach sechs Spieltagen zierte das Team der neuen Trainer Tobias Luderschmid und Karl Schreitmüller das Tabellenende. Ein Punkt aus sechs Spielen war deutlich weniger wie erwartet. Die Mannschaft und auch der Verein lies sich davon jedoch nicht beirren und behielt Ruhe. Wie sich herausstellte, war dies genau richtig. Fortan spielte die Mannschaft erfolgreichen Fußball. Zur Belohnung gab es aus den letzten sechs Spielen fünf Siege und das Unentschieden in Ismaning. Aufgewertet wird diese überragende Serie vor allem dadurch, dass mit Bruno Brito-Carvalho und Daniel Schneider zwei Topspieler wegen Verletzungen ausfielen. Für Daniel Schneider sprang sein Bruder Alexander in die Bresche und erzielte ganz entscheidende Tore. Auf die Schneiders kann man sich eben verlassen. Ein Wiedersehen gibt es heute mit Sebastian Fischer, der vor der Saison nach seinem einjährigen Gastspiel in Rain wieder an seine alte Wirkungsstelle zurückgekehrte. Den „Basti“, und das gibt Rains Trainer Tobias Luderschmid unumwunden zu, hätten man sehr gerne in Rain behalten. Mit seinen technischen Fähigkeiten hätte der Eurasburger sehr gut in das junge Rainer Team gepasst. Erwähnenswert ist noch die aktuelle Fairness-Tabelle der Bayernliga. Angeführt wird diese vom TSV Aindling; genauso wie der TSV Gersthofen ist der TSV Rain in diesem Genre unter dem ersten fünf der Tabelle zu finden. Der Bezirk Schwaben kann hier stolz auf seine Teams im bayerischen Fußball-Oberhaus sein. Aus einer geschlossenen Aindlinger Mannschaft ragen aktuell der 34-jährige Torhüter Thomas Geisler, Sebastian Fischer, der im Mittelfeld sämtliche Freiheiten genießt, und Torjäger Marcel-Pascal Ebeling mit sechs Saisontoren heraus. (rui) Aufgebot TSV Rain: Kevin Maschke und Sascha Jöckel (Tor), Alexander Egen, Fabian Triebel, Maximilian Lutz, Bernd Taglieber, Alexander Schneider, Volkan Cantürk, Simon Clari, Benedikt Förster, Andreas Götz, Dominic Wünsch, Johannes Müller, Bernd Geiß, Den Lovric und Matthias Riedelsheimer.
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12. Spieltag (Sa, 17.09.11, 15 Uhr): TSV Rain - TSV Buchbach: Serie von Spielen ohne Niederlage auf dem Prüfstand (17.09./00:22) Fast ein Drittel der letzten Bayernliga-Saison vor der Ligen-Reform liegt hinter den 18 Mannschaften. Zeit um ein kurzes Resümee zu ziehen. Wie erwartet, gestaltet sich die Saison ausgeglichen wie nie. Mit Ausnahme der ersten beiden Mannschaften, Tabellenführer TSV 1860 Rosenheim (24 Punkte) und dem Tabellenzweiten SpVgg Bayern Hof (23 Punkte) sowie dem Trio am Tabellenende 1. FC Schweinfurt (8), TSV Gersthofen (7) und der SpVgg Unterhaching II (6) liegen die anderen 13 Mannschaften nur fünf Punkte auseinander. Neuling SC Elterdorf (18) auf Platz drei und der TSV Aindling (13) auf Rang 15 rahmen diesen Tabellenausschnitt ein. Zwischen den aktuellen Tabellenvierten TSV Buchbach (17) und dem Vierzehnten des Teilnehmerfeldes TSV Rain (14) liegen nur drei Punkte. Beide Teams duellieren sich am Samstagnachmittag im Georg-Weber-Stadion. Sollte dem TSV Rain ein Heimsieg gelingen, könnte er einige Plätze in der Tabelle gutmachen. Für Spannung in diesem immer wieder interessanten Südbayernderby ist also gesorgt. Der oberpfälzische Schiedsrichter Roman Solter von der TSG Mantel/Weiherhammer pfeift das Spiel um 15 Uhr an.
Es ist schon mehr als bemerkenswert, welche Serie die Mannschaft von Trainer Tobias Luderschmid und Karl Schreitmüller nach dem mäßigen Saisonstart hingelegt hat. Aus den ersten sechs Spielen holte die Mannschaft bekanntlich nur einen Punkt. Im Heimspiel gegen den SC Eltersdorf gelang dann der Umschwung, dank des Tores von Alexander Schneider. 13 Punkte aus den letzten fünf Spielen ist das Resultat einer ausgezeichneten Arbeit. Und das bezieht sich auf die Trainerarbeit genauso wie auf die Leistungen der Mannschaft auf dem Platz. Grundvoraussetzung dieser aktuellen Serie ist der hervorragende Charakter des gesamten Teams und der tolle Mannschaftsgeist. Aufgewertet wird dieser Fakt noch dadurch, dass der TSV Rain in dieser Phase ein nie gekanntes Verletzungspech hatte. Immer wieder fielen oder fallen Leistungsträger aus. Man stelle sich vor, was möglich gewesen wäre, wenn man komplett hätte spielen können. Man jammerte beim TSV Rain aber nie, sondern schenkte den jeweiligen Ergänzungsspielern das Vertrauen. Diese zahlten es prompt mit einer entsprechenden Leistung zurück. Heute gegen den TSV Buchbach steht die Serie von fünf ungeschlagenen Spielen auf dem Prüfstand. Trainer Tobias Luderschmid vertraut dem gleichen Team wie zuletzt. Ein dickes Fragezeichen steht aber noch hinter dem Einsatz von Volkan Cantürk. Cantürk zog sich im Training eine starke Prellung zu. Sollte Cantürk nicht spielen können, wäre Dominic Wünsch eine Option. Wünsch war am letzten Wochenende im Doppeleinsatz. Dabei zeigte er beim SB/DJK Rosenheim als Einwechselspieler eine gute Leistung, und war am Folgetag im Bezirksoberligaspiel der U23 gegen den TSV Schwaben Augsburg mit zwei Toren maßgeblich am 4:1-Sieg beteiligt. Erfreulich auch, dass Johannes Müller nach seiner Schulterverletzung erstmals wieder im Aufgebot ist. Mit dem Schäfstaller hat Trainer Tobias Luderschmid eine weitere starke Option für das Spiel gegen Buchbach. Im übrigen spielen der TSV Buchbach und der TSV Rain seit der Saison 2004/2005 immer in einer Liga. Nach vier gemeinsamen Landesliga-Jahren stiegen beide 2008 gemeinsam in die Bayernliga auf. Die laufende Saison ist bereits wieder die vierte Gemeinsame im bayerischen Oberhaus. Interessant ist auch noch ein Blick in die Statistik. Seit 2004 bis vor dem heutigen Spiel holte der TSV Buchbach genau 399 Punkte; 235 in der Landesliga und 164 in der Bayernliga. Der TSV Rain holte in diesem Zeitfenster acht Punkte mehr, also 407. 252 davon in der Landesliga Süd und 155 in der Bayernliga. Bei soviel Ausgeglichenheit ist es kein Wunder, dass sich beide Teams auch außerhalb des Platzes ganz hervorragend verstehen. (rui) Aufgebot TSV Rain: Kevin Maschke und Sascha Jöckel (Tor), Alexander Egen, Fabian Triebel, Maximilian Lutz, Bernd Taglieber, Alexander Schneider, Volkan Cantürk (?), Simon Clari, Benedikt Förster, Andreas Götz, Dominic Wünsch, Johannes Müller, Bernd Geiß, Den Lovric und Matthias Riedelsheimer. Es fehlen: Bruno Brito-Carvalho, Aleksandar Dmitrovic, Mathias Heckel, Markus Hörmann, Christian Kühling, Daniel Schneider und Simon Schröttle.
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11. Spieltag (Sa, 10.09.11, 15 Uhr): SB/DJK Rosenheim - TSV Rain: Daniel Schneider fällt acht Wochen aus (09.09./23:23) TSV Rain tritt beim Sportbund/DJK Rosenheim an
45 Tage nach dem Gastspiel beim TSV 1860 Rosenheim reist der TSV Rain erneut in das bayerische Alpenvorland. Der Gastgeber Sportbund/DJK Rosenheim sorgte im bisherigen Saisonverlauf für viel Furore. Der aktuelle vierte Tabellenplatz spricht eine deutliche Sprache bezüglich der Stärke des Aufsteigers. Am letzten Spieltag gelang den Grün-Weißen beim amtierenden Bayernliga-Meister FC Ismaning ein beeindruckender 4:0-Auswärtssieg. Als dreifacher Torschütze glänzte dabei Onur Kaya. Doch auch der TSV Rain muss sich mit seinen jüngsten Ergebnissen keineswegs verstecken. Aus den letzten vier Spielen holten die Schützlinge von Trainer Tobias Luderschmid zehn Punkte. Somit ist die Mannschaft nach dem holprigen Saisonstart endgültig in der neuen Saison angekommen. Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren, am Samstag, den 5. September 2009, standen sich beide Mannschaften zuletzt an der Pürstling-Straße in einem Pflichtspiel gegenüber. Im Rahmen der Qualifikationsrunde um den Einzug in die erste BFV-Toto-Pokal-Hauptrunde gewann der TSV Rain sicher mit 4:2. Damals wie heute fiel das Spiel in die fünfte Jahreszeit der Rosenheimer, der Herbstfestzeit. Heute stehen sich zwei Mannschaften gegenüber, die in den letzten Spielen richtig erfolgreich waren. Der Sportbund ist seit zwei Spielen ungeschlagen und musste dabei kein Gegentor hinnehmen. Rain ist, wie schon erwähnt, seit vier Spielen ohne Niederlage. Geht es nach dem Gusto von Trainer Tobias Luderschmid, könnte diese Serie noch lange anhalten. Freilich plagen den Rainer Übungsleiter gewaltige personelle Probleme. Vom Kader stehen acht Spieler nicht zur Verfügung. Simon Schröttle studiert mittlerweile in Amerika. Die beiden Langzeitverletzten Aleksandar Dmitrovic und Markus Hörmann kurieren ihre Kreuzbandrisse aus. Johannes Müller hat sich das Schlüsselbein gebrochen. Bruno Brito-Carvallho zog sich einen Bänderriss zugezogen. Mathias Heckel hat muskuläre Probleme. Christian Kühling zerrte sich am Oberschenkel und zu allem Überfluss zog sich Torjäger Daniel Schneider ohne gegnerische Einwirkung zuletzt gegen den TSV Gersthofen einen Innenbandriss zu. Schneider wird somit acht Wochen fehlen. Wer Daniel Schneider in Rosenheim ersetzt ist noch völlig offen. Als erste Optionen gelten aber Simon Clari und Dominic Wünsch. Trainer Tobias Luderschmid möchte auf jeden Fall die Eindrücke aus dem Freitagstraining mit in seine Entscheidung einfließen lassen. Nachdem aber die Mannschaft in den letzten Wochen schon die Ausfälle von sieben Akteuren gut verkraftete, ist man zuversichtlich, auch den schmerzlichen Ausfall von Daniel Schneider kompensieren zu können. Jedenfalls zeigte die Mannschaft in den letzten Wochen einen hervorragenden Charakter, der auch die Basis der Erfolge war. Es wäre jedenfalls für den weiteren Saisonverlauf sehr wichtig, wenn der TSV Rain aus der 61.000 Einwohner zählenden, drittgrößten Stadt Oberbayerns nicht mit leeren Händen heimkehren würde. (rui) Aufgebot TSV Rain: Kevin Maschke und Sascha Jöckel (Tor), Alexander Egen, Fabian Triebel, Maximilian Lutz, Bernd Taglieber, Alexander Schneider, Volkan Cantürk, Simon Clari, Benedikt Förster, Andreas Götz, Dominic Wünsch, Bernd Geiß, Den Lovric und Matthias Riedelsheimer. SR: Björn Söllner, TSV Aidhausen; Anstoß: 15 Uhr; Info: Für Fans besteht im Mannschaftsbus wieder Mitfahrgelegenheit. Abfahrt ist um 10.15 Uhr am Georg-Weber-Stadion.
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10. Spieltag (Sa, 03.09.11, 15 Uhr): TSV Rain - TSV Gersthofen: „Wir müssen an unsere Grenzen gehen“ (03.09./01:06)
Das erste von insgesamt sechs schwäbischen Derbys der diesjährigen Bayernliga-Saison findet am Samstagnachmittag im Georg-Weber-Stadion statt. Dabei empfängt der TSV Rain den Neuling und Lokalrivalen TSV Gersthofen. Die Gäste aus der Ballonstadt sind mit großen Erwartungen in die neue Runde gestartet, mussten aber wie der TSV Rain vor vier Jahren in seiner Premierensaison, bisher erhebliches Lehrgeld im bayerischen Fußballoberhaus bezahlen. Schiedsrichter Johannes Huber vom TSV Bogen pfeift das Derby, zudem eine große Zuschauerkulisse erwartet wird, um 15 Uhr an.
Erstmals in dieser Saison spielt der TSV Rain gegen eine Mannschaft die tabellarisch hinter ihm steht. Durch die sieben Punkte aus den letzten drei Spielen hat sich der TSV Rain mit nunmehr acht Punkten auf Rang 15 vorgearbeitet. Gersthofen hat als Tabellen-Sechzehnter sieben Punkte auf dem Konto. Freilich wird in Rain niemand den Fehler begehen, den Aufsteiger nach der Platzierung zu bewerten. Faktisch steht Trainer Robert Walch nämlich ein erstklassig besetzter Kader zur Verfügung. Nicht wenige Bayernliga-Experten sahen oder sehen den TSV Gersthofen immer noch unter den ersten fünf der Tabelle. Potenzial jedenfalls hat die Mannschaft ein sehr hohes. Warum dieses bisher sowenig genutzt wurde, kann von dieser Stelle aus nicht bewerten werden. Erfahrene Spieler wie Torhüter Christian Krieglmeier, der Kaisheimer Lukas Kling auf der Sechs oder Stürmer Sebastian Kinzel würden auch in jeder anderen Bayernliga-Mannschaft zu den Guten gehören. Daneben zählt noch eine große Anzahl von jungen Spielern, die in der ausgezeichneten Nachwuchsabteilung des FC Augsburg das Fußball-ABC lernten, zu den Leistungsträgern. Genant sind hier Daniel Zweckbronner, Thomas Rudolph, Matthias Krammer, Berkan Köroglu oder Sebastian Schaller. Beim TSV Rain blickt man dem Derby hoffnungsfroh entgegen. Nach der kleinen Serie von drei Spielen ohne Niederlage hat sich die Ausgangslage deutlich verbessert. Hauptgrund der Steigerung ist vor allem die Abwehr. In früheren Jahren war dies stets das Kernstück der Erfolge. Jetzt ist man wieder auf einem guten Wege zu neuer Stabilität. Die Innenverteidigung mit Kapitän Bernd Taglieber und Fabian Triebel steht immer sicherer. Über die Qualitäten der beiden Außenverteidiger Alexander Egen und Andreas Götz muss man keine Worte verlieren. Dazu kommt Torhüter Kevin Maschke, der sich aktuell in einer blendenden Verfassung befindet. Das Mittelfeld um Bernd Geiß, Den Lovric und Maximilan Lutz hat sich nun gefunden und harmoniert auch immer besser. In der Offensive sind die Brüder Daniel und Alexander Schneider sowie der Ex-Gersthofener Volkan Cantürk immer für ein Tor gut. Trotz der neuen Stärke seiner Mannschaft warnt Trainer Tobias Luderschmid sein Team: „Mit Gersthofen empfangen wir eine echte Qualitätsmannschaft, mit viel Potenzial. Wenn wir das Derby gewinnen wollen, und davon gehe ich aus, müssen wir absolut an unsere Grenzen gehen“. (rui) Aufgebot TSV Rain: Kevin Maschke und Sascha Jöckel (Tor), Christian Kühling, Alexander Egen, Fabian Triebel, Maximilian Lutz, Bernd Taglieber, Alexander Schneider, Volkan Cantürk, Simon Clari, Benedikt Förster, Andreas Götz, Dominic Wünsch, Bernd Geiß, Daniel Schneider, Den Lovric, Matthias Riedelsheimer und Mathias Heckel.
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9. Spieltag (Sa, 27.08.11, 15 Uhr): FC Eintracht Bamberg – TSV Rain: TSV Rain bestreitet zweites Auswärtsspiel in Folge (27.08./00:07) Zum zweiten Auswärtsspiel innerhalb einer Woche reist der TSV Rain heute in eine der schönsten deutschen Städte; nach Bamberg. In der alten Kaiser- und Bischofsstadt geht es gegen den FC Eintracht 2010 um sehr wichtige und wertvolle Bayernliga-Punkte, was jedoch auch für Rain gilt. Aufgrund der aktuellen Platzierung der Kontrahenten ist mit einem knappen Spielausgang zu rechnen. Schiedsrichter Steffen Ehwald vom unterfränkischen FC Geldersheim pfeift das Spiel um 15 Uhr im Fuchsparkstadion an der Pödelsdorferstraße an.
Geht es nach dem Gusto von Bambergs Trainer Christoph Starke, wird Rain nicht allzu viel holen. Zurzeit findet nämlich findet in Bamberg die 61. Sandkerwa statt: „In dieser Festzeit verlieren wir eigentlich kein Spiel“, so der 46-jährige Übungsleiter selbstbewusst. Starkes Bruder ist im übrigen Oberbürgermeister in der 70.000 Einwohner zählenden Metropole. Christoph Starke trainiert die Eintracht mittlerweile im fünften Jahr. In diese Zeit fiel der größte Erfolg, sprich der Regionalliga-Aufstieg samt dem anschließenden Klassenerhalt. Aber auch die größte Schmach, die Insolvenz im letzten Jahr. Solche Berg- und Talfahrten in so kurzer Zeit sind Gott sei Dank nicht alltäglich im deutschen Fußball. Durch die starken Neuzugänge Victor Gradl und Christoph Herl, beide kamen vom Bayernliga-Absteiger SpVgg Bayreuth, scheint der Kader qualitativ ausgeglichener als letzte Saison zu sein. Trotzdem läuft es aktuell nicht wirklich richtig gut. Positive Ergebnisse wechseln sich konstant mit weniger guten ab. In der vergangenen Saison gewann Bamberg beide Spiele gegen Rain, wobei beide Siege nicht überzeugend heraus gespielt wurden. Besonders der 1:0-Sieg am Gründonnerstag in Rain war glücklich. Das Siegtor fiel hier in der 92. Spielminute, nachdem sich in der Innenverteidigung zwei Spieler nicht einig waren. Aktuell belegt die Eintracht mit neun Punkten den 13. Tabellenplatz. Glanzstück der Bamberger ist ohne Zweifel die starke Offensive mit Peter Heyer (5 Tore), Alexander Deptalla (2 Tore) und Christoph Herl (3 Tore). Beim TSV Rain sind die Sorgen in dieser Woche nicht kleiner geworden. Neben den bekannten Ausfällen, Aleksandar Dmitrovic, Markus Hörmann und Johannes Müller gesellen sich jetzt auch noch der Brasilianer Bruno Brito-Carvalho und Christian Kühling dazu. Brito-Carvalho zog sich in Ismaning, wie sich erst später herausstellte, einen Bänderriss zu und fällt somit acht Wochen aus. Bei Kühling ist es nicht ganz so schlimm, denn ihn quält „nur“ eine Schulterverletzung. Trainer Tobias Luderschmid ist trotzdem zuversichtlich: „Wir wollen unsere kleine Serie mit zwei ungeschlagenen Spielen nicht abreißen lassen.“ Gleichwohl weiß Luderschmid natürlich, dass sein Team vor einer ganz schweren Aufgabe steht. Mit dem neuen Selbstvertrauen aus den beiden letzten Spielen ist aber vielleicht ein Punktgewinn möglich. Für TSV-Fans besteht die Möglichkeit, im Mannschaftsbus mitzufahren. Abfahrt ist um 10.15 Uhr am Georg-Weber-Stadion. (rui) Aufgebot TSV Rain: Kevin Maschke und Sascha Jöckel (Tor), Alexander Egen, Fabian Triebel, Maximilian Lutz, Bernd Taglieber, Alexander Schneider, Volkan Cantürk, Simon Clari, Benedikt Förster, Andreas Götz, Dominic Wünsch, Bernd Geiß, Daniel Schneider, Den Lovric, Matthias Riedelsheimer und Mathias Heckel.
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8. Spieltag (Samstag, 20.08.11, 15 Uhr): FC Ismaning – TSV Rain: Reise zum Meister (19.08./23:09) Nach dem ersten Saisonsieg gegen den SC Eltersdorf sieht die Welt beim TSV Rain plötzlich wieder wesentlich freundlicher aus. Mit nunmehr vier Punkten belegen die Schützlinge von Trainer Tobias Luderschmid den vorletzten Tabellenplatz. Der TSV Aindling, der 1. FC Schweinfurt 05 und der TSV Gersthofen – mit jeweils sieben Punkten auf der Habenseite – sind wieder in Reichweite. Zudem konnte das Schlusslicht an die SpVgg Unterhaching II weitergereicht werden. Grund zur überschwänglichen Euphorie hat man unterdessen nicht. Schon am heutigen Samstag steht das nächste schwere Spiel auf dem Plan. Beim aktuellen Bayernliga-Meister FC Ismaning ist wieder höchste Konzentration gefordert. Schiedsrichter Stefan Bloch vom TSV Grafenau pfeift das Spiel um 15 Uhr im Stadion an der Leuchtenbergstraße 25 an.
Beim TSV Rain hat man an das letzte Gastspiel im Münchener Norden noch in sehr guter Erinnerung. Im ersten Spiel des laufenden Kalenderjahres führte der FCI nach drei Toren seiner Sturmspitze Mijo Stijepic bis zur 78. Spielminute schier uneinholbar sicher mit 3:0. Dann kam die Zeit von Daniel Schneider. „Was Stijepic kann, kann ich auch“, dachte sich der Eggelstettener und erzielte in den letzten 12 Spielminuten ebenfalls drei Tore zum 3:3-Endstand. Dieses Ergebnis war eines der herausragenden der letzten Saison. Heuer starteten die Schützlinge von Trainer Frank Schmöller, der im übrigem am Tag nach dem Spiel seinen 45. Geburtstag feiert, nicht wie erhofft in die neue Saison. Gleich am ersten Spieltag bezog man eine 1:2-Heimniederlage im oberbayerischen Derby gegen den TSV 1860 Rosenheim. Von den folgenden vier Spielen wurden drei gewonnen und beim FSV Erlangen-Bruck teilte man sich die Punkte. In den letzten beiden Spielen musste man zweimal ins Fränkische reisen. Beim SC Eltersdorf blieb Ismaning leistungstechnisch unter seinen Möglichkeiten, und dies führte zu einer unerwarteten 2:4-Niederlage. Am Dienstagabend dagegen führten individuelle Fehler zur 1:4-Niederlage beim FC Eintracht Bamberg. Das der FCI innerhalb von nur vier Tagen acht Gegentore kassierte ist untypisch und passt eigentlich nicht. Allerdings erhielt der starke Ex-Aindlinger Franz Hübl in Eltersdorf die Rote Karte und fehlte in Bamberg. Gegen den TSV Rain ist Hübl, der von Sportgericht nur für ein Spiel gesperrt wurde, wieder dabei. Nicht mehr dabei ist ein weiterer Ex-Aindlinger. Julian Maurer studiert in Zukunft in Österreich und steht somit nicht mehr zur Verfügung. Überragend beim FCI ist wie in den letzten Jahren auch die Offensivabteilung. Dies trotz des Abgangs von Torjäger Florian Niederlechner zur SpVgg Unterhaching. Beim TSV Rain kann Trainer Tobias Luderschmid bis auf Torhüter Sascha Jöckel, Aleksandar Dmitrovic, Markus Hörmann und Johannes Müller auf den gesamten Kader zurückgreifen. Nachdem die Mannschaft gegen Eltersdorf zum ersten Mal ohne Gegentor blieb, hofft man auf eine weitere Steigerung der Defensive. Diese wird gegen Stijepic und Co. auch nötig sein. Zur Steigerung trug in den letzten beiden Spielen auch Neuzugang Bernd Geiß vom FC Gerolfing bei. Mit seiner Erfahrung kann er noch ganz wichtig für den TSV Rain werden. Bleibt zu hoffen, dass der brasilianische Neuzugang Bruno Brito-Carvalho mit seiner Schnelligkeit Löcher in die Ismaninger Abwehr reist. Kampflos jedenfalls wird der TSV Rain die Punkte sicher nicht in Ismaning lassen. Aufgebot TSV Rain: Kevin Maschke und Tobias Gerner (Tor), Christian Kühling, Alexander Egen, Fabian Triebel, Maximilian Lutz, Bernd Taglieber, Alexander Schneider, Volkan Cantürk, Simon Clari, Benedikt Förster, Bruno Brito-Carvalho, Andreas Götz, Dominic Wünsch, Bernd Geiß, Daniel Schneider, Den Lovric, Matthias Riedelsheimer und Mathias Heckel.
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