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Kreisklasse Neuburg:

Philipp Schneemeier folgt auf Tobias Bauer (18.01./20:27)

SpVgg Unterstall/Joshofen verpflichtet neuen Spielertrainer für die Saison 2012/13


Mit Beginn der kommenden Saison 2012/13 wird es bei der SpVgg Unterstall/Joshofen einen neuen Spielertrainer geben. Philipp Schneemeier wird den aktuellen Coach Tobias Bauer beerben. Für Abteilungsleiter Stefan Schneider hat sich diese Personalie schon abgezeichnet, denn zum einen Vom Spieler zum Spielertrainer: Philipp Schneemeier.hatte man sich in intensiven Gesprächen mit Tobias Bauer darauf geeinigt, dass man nach vier erfolgreichen Jahren eine für beide Seiten erforderliche Veränderung will. Zum anderen gab Philipp Schneemeier (31) zu verstehen, dass er nach absolviertem Studium und angetretenen Arbeitsplatz sich als Spielertrainer versuchen will. Dass Schneemeier schon seit zwei Jahren bei der Spielvereinigung als Spieler im Einsatz ist, sieht der Abteilungsvordere als Vorteil: „Philipp kennt, mag und schätzt den Verein, das Umfeld und die junge Mannschaft. Mit seinen gezeigten Leistungen hat er stets überzeugt und sich großem Respekt innerhalb der Truppe erarbeitet. Er ist der perfekte Mann für diese Position“. Generell gab es für Stefan Schneider nur zwei Wunschkandidaten, wovon er jetzt einen verpflichtet hat.

Frischer Wind

Schneider macht auch keinen Hehl daraus, dass er Tobias Bauer (28) gerne als Spieler halten würde: „Er hat in den vier Jahren einen super Job gemacht und sehr viel geleistet. Neue Trainingsmethoden und Ansprachen erleichterten den Umbruch, was auch mit dem Aufstieg in die Kreisklasse belohnt wurde. Auch spielerisch hat sich unsere inzwischen sehr junge Mannschaft positiv weiterentwickelt. Ein großer Vorteil war natürlich auch, dass er als echter Joshofener – der nur wenige Meter vom Sportplatz entfernt wohnt – viele Details im Umfeld kannte, diese richtig bewertete und einsetzte“. Trotz des großen Lobes waren sich Schneider und Bauer gemeinsam einig, dass man nach vier Jahren einen „frischen Wind“ benötigt – und zwar für beide Seiten. Tobias Bauer würde jedoch gerne weiter als Spielertrainer arbeiten, sofern ein „interessanter Verein“ sich meldet.
Während der Winterpause gab es bei der SpVgg keine Veränderungen, das heißt, es gab keine Ab- und keine Zugänge. Lediglich auf Nico Beßle muss man in der kompletten Rückrunde verzichten, denn der Leistungsträger wird Anfang Februar am Knie operiert. „Die neue Saison haben wir noch nicht besprochen, wobei ich davon ausgehe, dass alle Spieler bleiben werden. Mit Christian Hofstetter, Julian Margraf und Nicolai Riedl bekommen wir drei hochtalentierte Akteure aus unserer Oberliga-A-Jugend nach, die wir unbedingt halten wollen“, so Stefan Schneider. <


Märtls Rekord wird eingestellt (04.01./13:18)

Helder Fernandes geht in sein zehntes Trainerjahr beim SC Rohrenfels


Helder Fernandes hat sein seit Sommer 2001 laufendes Engagement beim SC Rohrenfels um ein weiteres Jahr verlängert. Somit geht der 37-jährige Spielertrainer in sein zehntes Trainerjahr beim Neuburger Kreisklassisten.
Helder Fernandes geht beim SC Rohrenfels im Sommer in sein zehntes Trainerjahr.Dies ist eine Tatsache, die vor ihm nur der Grasheimer Gerhard Märtl schaffte. Märtl war damals beim TSV Pöttmes exakt zehn Jahre tätig, und schaffte in dieser Zeit den Aufstieg von der Kreisliga bis in die Bezirksoberliga. Beim SC Rohrenfels ist man jedenfalls sehr froh, dass man sich erneut einigen konnte. Abteilungsleiter Sepp Lenk scherzte im Winter 2000/2001 noch, als er damals beim ersten Gespräch mit seinem kommenden Übungsleiter sagte, dass er „Helder gleich einen Fünf-Jahres-Vertrag anbieten würde“. Heute hat er seine damaligen Gedankengänge verdoppelt. Lenk dazu: „Helder leistet bei uns sehr gute Arbeit und erfährt bei der gesamten Vorstandschaft sowie dem Umfeld eine hohe Anerkennung. Er hat die Mannschaft absolut im Griff und genießt höchst Akzeptanz. Ich bin stolz, dass wir mit ihm weiter zusammenarbeiten können“. Diese bemerkenswerte Wertschätzung gibt Fernandes gerne zurück: „Ich fühle mich in Rohrenfels sehr wohl. Das Umfeld passt, ich genieße vollstes Vertrauen vonseiten des Vereins und auch die Mannschaft wollte unbedingt, dass ich weitermache“. Helder Fernandes sieht bei seinem Team gerade in den letzten beiden Jahren einen richtigen Sprung in seiner Weiterentwicklung: „Wir haben in den letzten Jahren einige gute und auch einheimische Spieler ersetzen müssen. Ich denke hier an die Kühlwein-Brüder Holger und Lothar oder an Christian Wolfram und Boxberger. Dies hat uns zwar etwas auf der Stelle treten lassen, doch irgendwie haben wir diese Zeit im Niemandsland der Tabelle gemeinsam gut gemeistert. Inzwischen herrscht in der Mannschaft auch ein sehr guter Zusammenhalt, weshalb uns zum Saisonende auch niemand verlassen wird“. Sportlich gesehen sieht der ehrgeizige Familienvater beim SCR gute Voraussetzungen: „Wir haben eine junge Mannschaft, bei der Manuel Wallesch mit 26 Jahren der älteste Spieler ist – wenn Uwe Fielk und ich nicht spielen“. Abteilungsleiter Sepp Lenk bestätigt auch, dass fast alle Aktiven auch in der kommenden Spielzeit das Rohrenfelser Trikot tragen werden. „Ob Neuzugänge kommen, wissen wir noch nicht. Grundsätzlich kann jeder zu uns kommen, aber er muss auch charakterlich dazu passen. Am liebsten wären mir natürlich junge, wenn möglich eigene Spieler, die ein gewisses Potenzial haben, sich bei uns entwickeln wollen und unseren Kader weiter ergänzen“, so Lenk. Sein Trainer will in der aktuellen Spielzeit noch Platz zwei anpeilen, was sicherlich möglich ist. Derzeit liegt der SCR auf Rang vier und hat nur einen Punkt auf den zweitplatzierten FC Zell/Bruck Rückstand.
Helder Fernandes sieht sich auch mit 37 Jahren noch als Spielertrainer auf der Höhe: „Wenn ich gesund bin und bleibe, möchte ich schon noch mitspielen. Bei den Ausdauerläufen kann ich immer noch mit der Spitze mithalten, was für mich auch immer ein interessanter Vergleich und auch Rückmeldung ist“. <


Ricky Markati bleibt beim FC Zell/Bruck (19.12./20:05)

Spielertrainer hat auch in der Saison 2012/13 das Sagen


Ricky Markati hat seinen Vertrag beim FC Zell/Bruck verlängert.Der FC Zell/Bruck hat den Vertrag mit seinem Spielertrainer Rinaldo Markati um ein weiteres Jahr für die Saison 2012/2013 verlängert. Wie Fußball-Abteilungsleiter Jürgen Beck mitteilte, ist vor allem die erfolgreiche Arbeit von Markati ein Grund für die weitere Zusammenarbeit. Markati übernahm vor zweieinhalb Jahren das Traineramt in Zell, verfehlte im ersten Jahr nur knapp den Aufstieg. Dies gelang dann ein Jahr später mit der Meisterschaft und jetzt steht die Mannschaft fast sensationell auf dem zweiten Platz in der Kreisklasse Neuburg. Für Beck war aber nicht nur diese Erfolgsstory der Grund für die Vertragsverlängerung. Es ist auch der gute Kontakt des Trainers zur Mannschaft, er habe genau das richtige Mittelmaß zwischen Nähe und Distanz zu den Spielern gefunden.
Markati spielte in seinen „jungen Jahren“ ja schon die komplette A-Jugendzeit und auch drei Jahre in der ersten Mannschaft beim FC Zell/Bruck. Für ihn sind vor allem die guten Perspektiven seiner Truppe ein Grund für das weitere Engagement als Spielertrainer. Er hat zahlreiche junge Akteure im Team, deren Leistungspotenzial noch nicht voll ausgeschöpft ist. Ergänzt werden die Jungen durch einige erfahrene Spieler, die sich in der Vorrunde dieser Saison als wahre Leistungsträger entpuppt haben. Primäres Ziel für Markati ist es, die gezeigten Leistungen zu stabilisieren und in der Rückrunde zu bestätigen. Und dann könnte man ja vielleicht durchaus noch mehr erreichen. Markati selbst wird in Zukunft versuchen, als aktiver Spieler etwas kürzer zu treten: „Aber wenn es unbedingt sein muss, werde ich mich natürlich weiter in den Dienst der Mannschaft stellen“, so Markati.
Zur Winterpause wird sich der Mannschaftskader der Rotweißen nicht verändern, es sind weder Zu- noch Abgänge zu verzeichnen. (enj)  <


Trainer Willi Heindl kehrt zum SV Straß zurück.Willi Heindl
zum SV Straß
(09.12./20:19)
Gut zwei Wochen nach der Trennung von Spielertrainer Thomas Nöbel hat der SV Straß einen Nachfolger gefunden. Mit Willi Heindl kehrt ein guter Bekannter an alter Wirkungsstätte zurück, denn bereits in der Saison 2008/09 sprang der in Weichering wohnende Heindl ein und rettete den SVS damals vor dem Abstieg aus der Kreisklasse. Somit machte SVS-Abteilungsleiter Bruno Tregnaghi seine Ankündigung wahr, dass er einen Trainer an der Seitenlinie bevorzuge, da dieser seiner Meinung nach mehr und schneller auf falsche Abläufe im Spiel reagieren kann. “Mit Willi Heindl haben wir einen namhaften Trainer verpflichten können, der sehr gut zu uns passt. Er kennt die Abläufe und das Umfeld”, so Tregnaghi. Der 48-jährige Heindl war zuletzt inaktiv. Im Sommer dieses Jahres beendete er sein Engegement beim FC Illdorf. <


Kober und Roßmann weiter
auf der FCR-Kommandobrücke
(09.12./10:43)
Auch der FC Rennertshofen hat frühzeitig die Weichen für die Saison 2012/13 gestellt und Zusammenarbeit mit den beiden Herren-Trainern Roland Kober und Walter „Molly“ Roßmann um ein weiteres Jahr verlängert. Abteilungsleiter Peter Keppele benötigte auch kein langes Gespräch, denn beide Seiten wollten eine Vertragsverlängerung. FCR-Vorsitzender Andreas Czerny begrüßte diese Personalentscheidung: „Wir sind mit der Arbeit von Roland und Molly sehr zufrieden. Es hat sich bewährt, was eigentlich schon in der Jugend begonnen hat“. Roland Kober und auch Walter Roßmann betreuten zuvor die U19-Junioren des FCR, wobei Kober sogar der Aufstieg in die U19-Kreisliga glückte, die sein Nachfolger Roßmann trotz schwieriger Umstände halten konnte. Personelle Veränderungen wird es beim Kreisklassen-Siebten wohl nicht geben, das heißt, in der aktuellen Winterpause gibt es keine Zu- und keine Abgänge. <


Thomas Nöbel nicht mehr Trainer in Straß (28.11./20:08)
Vertrag wurde am vergangenen Freitag aufgelöst

Paukenschlag beim SV Straß! Der Neuburger Kreisklassist hat am Freitagabend den laufenden Vertrag mit Spielertrainer Thomas Nöbel im beiderseitigen Einvernehmen aufgelöst. Bereits am vergangenen Mittwoch fand im SVS-Sportheim ein intensives Gespräch zwischen dem ersten Vorsitzenden Dietmar Weiß, Abteilungsleiter Bruno Tregnaghi und Spielertrainer Thomas Nöbel statt. Dabei kam man nach einer Diskussion zu dem Entschluss, dass man die Zusammenarbeit – die erst im Sommer begonnen hat – sofort beendet. Am Freitag traf man sich dann noch einmal zur Thomas Nöbel (26) sucht sich momentan einen neuen Verein, für den er ab Januar tätig werden kann. Erst Gespräche sind bereits geplant.offiziellen Vertragsauflösung. Thomas Nöbel gibt sich nach dieser Demission sogar erleichtert: „Es hat jede Woche irgendetwas gegeben und der Unmut auf beiden Seiten ist stetig gewachsen. Sicherlich ist das ungeheuerliche Verletzungspech von zahlreichen Leistungsträgern der Hauptgrund für den schwachen Saisonstart, doch inzwischen haben wir die Kurve wieder bekommen“. Der SVS rangiert mit 18 Punkten aus 15 Spielen (38:38-Tore) auf Rang neun und dürfte mit Ab- und Aufstieg in diese Spielzeit nichts zu tun haben.
Nöbel erzählte aber auch von unterschiedlichen Auffassungen im sportlichen Bereich, was auch zu Spannungen geführt hat. „Teile der ersten Mannschaft haben die erforderliche Einstellung vermissen lassen, weshalb wir die letzten zwölf Wochen auch nur noch am Freitagabend trainiert haben. Mit einer solchen Einstellung macht man sportlich natürlich auch keine großen Sprünge. Die Reserve-Mannschaft hat am Trainingsbetrieb so gut wie gar nicht teilgenommen“, so der 26-jährige Wahl-Thierhauptener.

Gerüchteküche beginnt zu brodeln
Dass der SVS jetzt zur Winterpause auf Trainersuche gehen muss, ist sicherlich nicht einfach. Abteilungsleiter Bruno Tregnaghi war gestern zu einer Stellungnahme nicht zu erreichen. Auf der SVS-Homepage wurde die sportliche Leitung jedoch zitiert: „Das Vertrauensverhältnis zwischen Trainer und Mannschaft hat in den letzten Wochen stark gelitten. Nach intensiven Gesprächen mit allen Beteiligten glauben wir nicht mehr daran, dass die Basis für einen gemeinsamen sportlichen Erfolg gegeben ist“. Weiter wird berichtet, dass der Trainer das gesteckte sportliche Ziel (vorderes Mittelfeld) und die Mannschaft nicht mehr erreichen konnte.
Darf man Gerüchten einen gewissen Glauben schenken, dann ist man auf der Suche nach einem Spielertrainer. Namen wie Deniz Samsa (Ex-Klingsmoos) oder Andreas Behr (aktuell beim Nord-Kreisklassisten SV Eggelstetten) wurden mehrfach genannt. Aber auch Ex-Coach Willi Heindl (pausiert derzeit) soll im Gespräch sein. Man darf gespannt sein, welcher Trainer künftig beim SVS auf der Bank sitzen wird. Gespannt darf man auch auf mögliche Ab- und Zugänge sein, denn bekanntlich hat Thomas Nöbel auch einige seiner Kumpels (z.B. Thomas Holz) nach Straß gelotst.
Probleme hatte der SVS auch mit seinem Hauptsponsor Nico Brischke von der Firma Scatex (Textile Wertstofferfassung aus Ingolstadt) gegeben, der inzwischen sein Engagement beim SV Straß beendet hat. Hier haben sich angeblich Spieler geweigert, die gesponserte Spiel- und Trainingskleidung zu tragen. <


Jörg Egger, Spielertrainer des SV Waidhofen.Jörg Egger bleibt
beim SV Waidhofen
(17.11./23:59)
Vor dem jüngsten Punktspiel gegen den FC Zell/Bruck teilte Spielertrainer Jörg Egger Abteilungsleiter Hubert Arzberger mit, dass er seinen am Saison auslaufenden Vertrag als Spielertrainer des SV Waidhofen um eine weitere Saison verlängern will. Damit kam Egger dem Wunsch des Vereins und der Mannschaft nach. „In den letzten eineinhalb Jahren hat sich Jörg das Vertrauen aller Seiten erworben. Auf dem Spielfeld spielt er eine überragende Rolle und reißt unser Team immer wieder mit“, so Arzberger, der auch wusste, dass der Pöttmeser von mehreren Vereinen umworben war. Jörg Egger fühlt sich beim SV Waidhofen wohl und will die junge Mannschaft noch weiter voranbringen. Derzeit ist man in der Lage vier Langzeitverletzte und einen berufsbedingten Abgang zu kompensieren, was ein Mittelfeldplatz in der Kreisklasse Neuburg belegt. <

Vorschau, 15. Spieltag (20.11.11):
SV Holzheim will Rote Laterne abgeben (18.11./22:10)
In der Kreisklasse Neuburg stehen einige interessante Begegnungen im finalen Durchgang vor der Winterpause an

In der Kreisklasse Neuburg findet am Sonntag der 15. und somit letzte Spieltag vor der Winterpause statt. Dabei stehen einige höchst interessante Begegnungen auf dem Programm. Am Tabellenende könnte der SV Holzheim mit einem Heimsieg über den zuletzt außer Form geratenen SC Rohrenfels die Rote Laterne abgeben. Dazu dürfte jedoch der VfR Neuburg II beim FC Zell/Bruck ebenso wenig erfolgreich sein, wie auch der FC Illdorf gegen den Tabellennachbarn SV Feldheim. Bedrohlich ist die Lage auch noch für den SV Baar, der beim zuletzt gut spielenden FC Rennertshofen gastiert. An der Tabellenspitze steht fest, dass der FC Ehekirchen als Spitzenreiter überwintern wird. Bei derzeit neun Punkten Vorsprung spielt auch das Ergebnis im Heimspiel gegen den SV Straß keine besondere Rolle; abgesehen davon, dass man natürlich vor eigenem Publikum gewinnen will. Der FC Türkenelf Schrobenhausen könnte mit dem neunten Saisonsieg seinen aktuellen zweiten Tabellenplatz untermauern und sich für die Rückrunde viele Optionen offen halten. Komplettiert wird dieser finale Durchgang im Jahr 2011 durch das Heimspiel des TSV Ober-/Unterhausen gegen die SpVgg Unterstall/Joshofen.

Auch Holger Schafnitzel hat seinen Vertrag für die kommenden Saison beim FC Ehekirchen verlängert.

FC Ehekirchen – SV Straß: Optimal läuft es nach wie vor für den FCE, der inzwischen das Klassement mit neun Punkten Vorsprung anführt. Hinzu kommt die erfreuliche Meldung, dass man während der Woche den Vertrag mit Spielertrainer Holger Schafnitzel frühzeitig um ein weiteres Jahr verlängert hat. Im letzten Spiel des Jahres hat man nun den SV Straß zu Gast, der sich nach einem schwachen Saisonstart jedoch in ruhigere Gewässer manövriert hat. In Ehekirchen wird SVS-Spielertrainer Thomas Nöbel neben den bekannten Verletzten auf Matthias Weber verzichten müssen, denn der Torjäger sah in der Vorwoche die Rote Karte. Schiedsrichter: Robert Beutlrock, SV Baar.

FC Türkenelf Schrobenhausen – SV Waidhofen: Nach dem wichtigen und auch überzeugenden 3:1-Sieg in Rohrenfels ist der FC Türkenelf inzwischen die Nummer zwei in der Kreisklasse. Die Elf von Trainer Helmut Gmeiner zeigte eine engagierte Leistung und war vor allem im Spiel nach vorne gut und effektiv. Nun geht es gegen Waidhofen, wo man im Hinspiel ein denkwürdiges 5:5 ablieferte. Die Gäste sind inzwischen ein homogenes Team geworden, dass auch auswärts schon drei Siege ergattern konnte. Motivierend wird sicherlich auch die Weiterverpflichtung von Spielertrainer Jörg Egger sein, der in der Vorwoche sein „Ja-Wort“ gab. Schiedsrichter: Andreas Hitzlsperger, VfB Forstinning/Gruppe Dachau.

SV Holzheim – SC Rohrenfels: Irgendwie scheint es beim SV Holzheim zur Tradition zu werden, dass man eine schwache Hinrunde spielt. Für das aktuelle Schlusslicht besteht am letzten Spieltag jedoch die Möglichkeit, die Rote Laterne noch abzugeben. Voraussetzung ist mindestens ein Punkt im Heimspiel gegen Rohrenfels sowie eine gleichzeitige Niederlage der VfR-Reserve in Zell/Bruck. Doch dazu müssen sich die Männer von Trainer Uli Schack mächtig am Riemen reißen. Die Gäste haben in den letzten Wochen ihre zwischenzeitliche sehr gute Tabellensituation vergeigt. Drei Niederlagen ließen die Fernandes-Elf auf Rang drei zurückfallen und jetzt besteht sogar Gefahr, dass man diesen verliert. Bestes Gegenmittel gegen solche Szenarien ist natürlich ein Sieg. Sollte der SCR auf Platz drei überwintern können, hätte man für die Rückrunde noch alle Möglichkeiten – was zumindest Platz zwei betrifft. Schiedsrichter: Reinhard Härtl, FC Tegernbach/Gruppe Pfaffenhofen.

FC Zell/Bruck – VfR Neuburg II: Nach zuletzt fünf Siegen und einem Unentschieden hat der FC sogar den Sprung ins vordere Tabellendrittel geschafft. Für den Aufsteiger eine tolle Geschichte, zumal man selbst einen kleinen Durchhänger vergessen gemacht hat. Nun bietet sich die Möglichkeit, gegen einen schwer angeschlagenen und zuletzt sogar deklassierten Gegner (0:8 zuhause gegen Ehekirchen) zumindest den aktuellen guten vierten Platz zu untermauern. Spielertrainer Ricky Markati wird sicherlich alles daran setzten, um die 0:2-Hinspielpleite vergessen zu machen und die nicht unbedingt überzeugende Heimbilanz aufzupeppen. Schiedsrichter: Sven Schultheiß, TSV Oettingen.

TSV Ober-/Unterhausen – SpVgg Unterstall/Joshofen: Zwei punktgleiche Tabellennachbarn ringen im letzten Spiel vor der Winterpause um einen versöhnlichen Abschluss, denn insgeheim haben sich beide Klubs etwas mehr ausgerechnet. Der TSV, der in dieser Saison erst fünf Heimspiele ausgetragen hat, erreichte zuletzt ein 0:0 beim Nachbarverein Straß, während die SpVgg einen knappen 1:0-Erfolg über Illdorf verbuchte. Die letzten Aufeinandertreffen beider Teams waren stets gute und interessante Spiele, die stets Oberhausen knapp gewann. Ob die Spielvereinigung nun auch einmal einen Sieg landen kann, wird sich zeigen. Personell haben die Gäste alle Mann an Bord, was beim TSV nicht der Fall ist. Schiedsrichter: Florian Stöckl, SV Klingsmoos.

FC Rennertshofen – SV Baar: Fünf Siege, fünf Pleiten und vier Remis ist die Bilanz des FCR vor diesem finalen Heimspiel im Jahr 2011. Nun besteht die Möglichkeit diese Zwischenbilanz positiv zu gestalten, was jedoch einen Sieg voraussetzt. Die Formkurve ist in den beiden letzten Spielen deutlich angestiegen, was ein 4:1 in Holzheim und ein 4:0 in Feldheim unterstreichen. Allerdings hat die Kober-Truppe ein miese, sprich negative Heimbilanz. Und dies wird wohl der Ansatz für den SV Baar sein, der sich zwar nicht in unmittelbarer Abstiegsnot befindet, aber sicherlich noch Punkte benötigt. Zuletzt gelang der Elf um Trainer Robert Mägele ein knapper 1:0-Derbyerfolg gegen Holzheim. Bleibt abzuwarten, ob dieser Erfolg genügend Motivation freigesetzt hat. Schiedsrichter: Albert Stemmer, SV Wagenhofen.

FC Illdorf – SV Feldheim: Die Alarmglocken dürften bei beiden Klubs zumindest schon zu vibrieren begonnen haben. Mit 13 bzw. 14 Punkten steckt man im Abstiegskampf, was man eigentlich nicht erwartet hat. Somit hat dieses Match eine besondere Bedeutung, denn der Sieger kann etwas beruhigter in die Winterpause gehen, während der Verlierer sich doch erheblich mehr Gedanken machen muss. Auf Illdorfer Seite ist eine auffällige Heimschwäche auszumachen, denn bislang konnte das Team von Spielertrainer Patrick Herde erst zwei Siege auf eigenem Terrain verbuchen. Die Feldheimer hingegen tun sich in der Ferne etwas leichter, denn dort konnten sie schon zehn Punkte holen. Die Heimelf hat nach dem Platzverweis von Christian Meier in der Vorwoche zudem ein kleines Handicap, was die Feldheimer jedoch mit einigen Verletzten ausgleichen. Schiedsrichter: Andreas Fehrer, TSV Hollenbach.

Der 15. Spieltag (Hinspielergebnis in Klammern): O/Unterhausen – Unterstall/Joshofen (2:1), Ehekirchen – Straß (3:1), Zell/Bruck – VfR Neuburg II (0:2), Türk Schrobenhausen – Waidhofen (5:5), Holzheim – Rohrenfels (2:3), Rennertshofen – Baar (3:0), Illdorf – Feldheim (2:2; Sonntag, 14 Uhr).

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Vorschau, 14. Spieltag (12./13.11.11):
Heißer Kampf um Platz zwei (12.12./00:18)
SC Rohrenfels erwartet drittplatzierten FC Türkenelf Schrobenhausen zum Spitzenspiel

Das größte Interesse dürften am 14. und somit ersten Rückrundenspieltag der Kreisklasse Neuburg das Aufeinandertreffen des SC Rohrenfels und des FC Türkenelf Schrobenhausen erfahren. Beide Klubs kämpfen um Rang zwei. Tabellenführer FC Ehekirchen kann das Gerangel um den zweiten Platz völlig relaxed ansehen, denn zum einen spielt er schon am Samstag beim VfR Neuburg II und zum anderen beträgt der Vorsprung derzeit acht Punkte. In Lauerstellung liegen die punktgleichen FC Zell/Bruck und TSV Ober-/Unterhausen. Beide bestreiten jedoch schwere Auswärtsspiele: Die Zeller müssen zum SV Waidhofen und die Oberhauser zum SV Straß. Ein Heimspiel hat die SpVgg Unterstall/Joshofen gegen den FC Illdorf zu bestreiten, während der FC Rennertshofen zum SV Feldheim fahren muss. In Holzheim findet das Kellerduell zwischen dem dortigen Sportverein und dem Nachbarklub SV Baar statt.

VfR Neuburg II – FC Ehekirchen: Zu ungewohnter Zeit muss der FCE zur Pflichtaufgabe nach Neuburg reisen. Am Samstagmittag, 12 Uhr, gilt es drei weitere Punkte zu ergattern und somit den aktuellen Punktestand auf starke 37 Zähler zu schrauben. Das dieses Vorhaben auch gelingen wird, steht außer Zweifel. Die Mannschaft um Spielertrainer Holger Schafnitzel ist sehr kompakt und spielt seit Wochen auch sehr konstant. Alles andere wie ein Sieg beim Tabellenvorletzten wäre eine Überraschung. Schiedsrichter: Sepp Offensperger, TSV Ober-/Unterhausen.

SC Rohrenfels – FC Türkenelf Schrobenhausen: Das absolute Spitzenspiel des 14. Spieltages bestreiten der SCR und der FCT. Die Ausgangssituation ist klar: Der SCR hat 26 Punkte und ist Zweiter, während die Türken 25 Zähler haben und auf Rang drei stehen. Die Verfolger Zell/Bruck und Oberhausen haben je 22 Punkte. Somit ist klar, dass sich der Verlierer vorerst anders orientieren muss, was im Klartext heißt: den Gedanken an die Kreisliga muss man zurückstellen. Betrachtet man die jüngsten Ergebnisse beider Teams, so muss man feststellen, dass sich beide nicht in Topform befinden. Der SCR wartet seit drei Spieletagen auf einen Sieg, wobei die beiden letzten Spiele sogar verloren wurden. Nicht wesentlich besser ist es bei den Türken, die von den letzten fünf Begegnungen auch nur eine gewinnen konnten. Somit riecht es förmlich nach einem Unentschieden, was für die gesamte Kreisklasse in Ordnung wäre. Denn die Verfolger könnten aufschließen und somit wäre zumindest der Kampf um den zweiten Platz wieder sehr spannend. Sicherlich wird aber die Tagesform entscheidend sein. Das Team, das mehr investiert, wird wahrscheinlich die Nase am Ende vorne haben. Schiedsrichter: Helmut Bößhenz, SC Ried.

SV Waidhofen – FC Zell/Bruck: Zuletzt musste sich der SVW dem Spitzenreiter Ehekirchen knapp mit 1:2 geschlagen geben. Nun folgt das nächste Heimspiel, das gegen den Zell/Bruck geht. Gegen diesen Gegner hat man eigentlich noch eine Rechnung offen, denn das Hinspiel verlor man glatt mit 0:3. Doch so klar war die Angelegenheit nicht. Die Männer von Spielertrainer Jörg Egger hatten auch ihre Chancen, konnten diese aber nicht nutzen. Die Zeller sind seit fünf Spielen ungeschlagen, wovon vier Partie gewonnen wurden. Auffällig ist auch, dass man in der Ferne mehr Punkte holte, wie zuhause. Somit werden sich die Markati-Schützlinge auch in Waidhofen etwas ausrechnen. Schiedsrichter: Dieter Schacherl, SC Griesbeckerzell.

SV Straß – TSV Ober-/Unterhausen: Beide Lokalrivalen betrieben für dieses Derby beste Werbung, denn beide verbuchten am letzten Sonntag Siege. Gewonnen hat der TSV zudem auch das Hinspiel, als man dem SVS beim 4:2 kalt erwischte. Damals ließen die Straßer etliche Großchancen ungenutzt, was man inzwischen besser macht. Mit 37 Toren verfügen die Grünhemden um Spielertrainer Thomas Nöbel den besten Angriff der Kreisklasse. Allerdings erscheint die Abwehr mit 35 Gegentreffern sehr löchrig, denn auch hier ist man Rekordhalter; niemand hat mehr Gegentreffer kassiert. Für Oberhausen tut sich in diesem Derby die Möglichkeit auf, wieder näher an den zweiten Platz zu rücken. Auch wenn beide Teams derzeit einige Verletzt zu beklagen ist, so ist dennoch ein höchst interessantes Spiel zu erwarten; auch wenn es keinen Favoriten gibt. Schiedsrichter: Andreas Schaudig, SpVgg Ederheim.

Philipp Schneemeier und die SpVgg Unterstall/Joshofen würde gerne gegen den FC Illdorf den siebten Saisonsieg verbuchen.SpVgg Unterstall/Joshofen – FC Illdorf: Beim jüngsten 3:1-Sieg über Feldheim hat die SpVgg wieder einmal ihre zwei Gesichter gezeigt. Phasenweise spielt man sehr gut, dann aber gelingt auch wieder gar nichts. Nichtsdestotrotz rangiert man in der oberen Tabellenhälfte und hat durchaus noch Chancen auf Platz zwei. Dafür müssten aber die beiden Spiele bis zur Winterpause gewinnen. Die Gegner sind Illdorf und Oberhausen. Doch zunächst heißt es den abstiegsbedrohten FCI in die Schranken zu weisen. Im Normalfall sollte dies auch gelingen, wären da nicht die Überraschungen der Illdorfer. Gemeint ist der 3:1-Sieg über Oberhausen und der 6:0-Kantersieg gegen die VfR-Reserve. Man darf gespannt sein, welche Form die Jungs von Spielertrainer Patrick Herde in Joshofen an den Tag legen werden. Schiedsrichter: Ludwig Schmidt, Kösching.

SV Feldheim – FC Rennertshofen: Mit einem Heimspiel gegen den FCR startet Feldheim in die Rückrunde. Nachdem vor zwei Wochen durch einen 3:2-Sieg über Straß der Heimfluch beseitigt wurde, hofft man jetzt natürlich auf den zweiten Erfolg auf einer Sportanlage. Dieser wäre hinsichtlich der Tabellensituation auch dringend nötig, denn momentan rangiert die Meßner-Truppe lediglich drei Punkte vor einem Abstiegsplatz. Hier wird aber der FCR ein kräftiges Veto einlegen, denn dieser konnte zuletzt seine Negativserie von sieben Spielen ohne Sieg beenden. Mit 16 Punkten ist die Kober-Truppe aber noch nicht in ruhigen Gewässern, was nichts anders heißt, dass man in Feldheim zumindest nicht leer ausgehen darf. Schiedsrichter: Karl Hahn, SG Alerheim.

SV Baar – SV Holzheim: Das Nachbarschaftsderby steht unter keinem guten Stern, denn beide Teams sind im Abstiegskampf und benötigen dringend Punkte. Der gastgebende SVH sicherlich etwas mehr, denn mit nur zehn Punkten sind sie aktuelles Schlusslicht. Mit einem Sieg könnten sie jedoch den SVB überrunden, denn dieser hat nur zwölf Punkte auf seinem Konto. Somit ist eigentlich alles gesagt. Für Spannung ist schon vonseiten der Tabelle gesorgt, wobei noch eine gewisse Rivalität hinzukommt. Schiedsrichter: Sebastian Eder, SV Holzkirchen.

Der 14. Spieltag (Hinspielergebnis in Klammern): VfR Neuburg II – Ehekirchen (1:3; Samstag, 12 Uhr), Feldheim – Rennertshofen (0:2), Rohrenfels – Türk Schrobenhausen (1:3), Waidhofen – Zell/Bruck (0:3), Straß – Oberhausen (2:4), Unterstall/Joshofen – Illdorf (3:0), Baar – Holzheim (2:2; Sonntag, 14 Uhr).  <


Vorschau, 13. Spieltag (05./06.11.10):
Interessante Begegnungen
zum Hinrundenabschluss
(04.11./23:06)

SV Straß erwartet FC Illdorf / FC Rennertshofen muss zum Nachzügler SV Holzheim


Am letzten Hinrundenspieltag stehen in der Kreisklasse Neuburg einige höchst interessante Spiele auf dem Programm. Spitzenreiter FC Ehekirchen gastiert dabei beim zuletzt erfolgreichen SV Waidhofen. Keine leichte Heimaufgabe hat der zweitplatzierte SC Rohrenfels vor der Brust, denn der FC Zell/Bruck konnte zuletzt gefallen. Auch für den FC Türkenelf Schrobenhausen wird es beim abstiegsbedrohten SV Baar nicht einfach. Etwas ruhiger können es der TSV Ober-/Unterhausen (beim VfR Neuburg II) und die SpVgg Unterstall/Joshofen (zu Hause gegen Feldheim) angehen lassen, denn aufgrund ihrer bisherigen Punkteausbeute haben sie weder mit Auf- noch mit Abstieg zu tun. Deutlich interessanter werden die letzten drei Spieltage vor der Winterpause für den SV Straß, der den Gemeinderivalen FC Illdorf erwartet. Beide Teams kämpfen um den Klassenerhalt, wie auch der FC Rennertshofen, der beim Schlusslicht SV Holzheim antreten muss.

Aufgrund einer starken Abwehrleistung hat der SV Waidhofen in der Vorwoche beim TSV Ober-/Unterhausen mit 1:0 gewonnen. Hier klärt Verteidiger Stefan Krammer (Nummer 2) per Kopf. Am Sonntag erwartet die Elf von Spielertrainer Jörg Egger den Spitzenreiter FC Ehekirchen.

SV Waidhofen – FC Ehekirchen: Durch einen überraschenden, aber nicht unverdienten 1:0-Erfolg in Oberhausen hat Waidhofen sich fast aller Abstiegssorgen entledigt. Mit 17 Punkten ist man sechs Zähler vor dem ersten Absteiger, was hinsichtlich der Leistungsfähigkeit der Kontrahenten doch ein sattes Polster ist. Dennoch dürfen sich die Jungs um Spielertrainer Jörg Egger nicht zurücklehnen. Jetzt haben sie sogar die Möglichkeit, mit einer couragierten Leistung den souveränen Tabellenführer zu ärgern und weiter für positive Schlagzeilen zu sorgen. Der FCE hat mit dem 2:1-Sieg über Verfolger Rohrenfels eine sehr wichtige Hürde genommen. Doch der erste Platz bringt auch Begehrlichkeiten anderer Klubs mit. So ist die Schafnitzel-Truppe jetzt noch mehr der Gejagte, womit sie leben müssen. Ob sie es auch können, dürfen sie am Sonntag in Waidhofen erneut zeigen. Schiedsrichter: August Oberhauser, TSV Kühbach.

SC Rohrenfels – FC Zell/Bruck: Eine kurze Schwächephase nach der Halbzeit hat dem SCR einen durchaus möglichen Punktgewinn beim jüngsten Spitzenspiel in Ehekirchen gekostet. Zwei Gegentore in wenigen Minuten hat die Elf von Spielertrainer Helder Fernandes nicht egalisieren können. Nichtsdestotrotz gilt es jetzt, den aktuellen zweiten Platz zu halten und auf Ausrutscher des FCE zu warten. Allerdings muss man selbst die Hausgaben machen und dazu zählt ein Heimsieg gegen Zell/Bruck. Die Gäste konnten von den letzten vier Spielen drei gewinnen und trotzten dem FC Türkenelf eine respektables 3:3 ab. Somit ist die Markati-Truppe nicht zu unterschätzen, zumal sie mit 28 Treffern auch über den viertbesten Angriff der Liga verfügen. Schiedsrichter: Hubert Reitberger, SV Karlskron.

SV Baar – FC Türkenelf Schrobenhausen: Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge muss sich der SV Baar wieder konzentrieren und punkten. Mit zwölf Zählern rangiert man nur einen Punkt vor einem Abstiegsplatz, was Coach Robert Mägele sicherlich Sorgenfalten bereitet. Und in dieser Phase kreuzt der FC Türkenelf am Baarer Kirchweg auf. Bei den Schrobenhauser war zuletzt Abteilungsleiter Cetin Halici mächtig angefressen, denn seine Elf verlor überraschend zu Hause gegen Holzheim mit 3:4. „Unser Problem ist die Defensive und solange wir hier unsere Fehler nicht abstellen, werden wir mit dem Aufstieg nichts zu tun haben“, so der Fußballboss. Ein Nachteil für die Osmanen ist auch das verletzungsbedingte Fehlen von Stammtorhüter Tekin Halici, der mit Bandscheiben-Problemen zu kämpfen hat. Es ist ein interessantes Spiel zu erwarten. Schiedsrichter: Thomas Kraus, TSV Ober-/Unterhausen.

VfR Neuburg II – TSV Ober-/Unterhausen: Nach der 0:1-Heimpleite gegen Waidhofen ist beim TSV momentan die Luft draußen. Mit 19 Punkten hängt man dem zweiten Tabellenplatz schon sieben Punkte hinterher. Probleme hat man ganz offensichtlich mit dem Toreschießen. Toptorjäger Philipp Kugler ist angeschlagen und trifft folglich nicht so, wie in den letzten Jahren. Ein Nachteil ist auch das verletzungsbedingte Fehlen von Mittelfeldstrategen Marc Kugler. So reihen sich Problem an Problem, weshalb man derzeit nicht mehr bringen kann. Bei der VfR-Reserve sind die Oberhauser aber dennoch der Favorit, denn die noch vorhandene Qualität sollte zu einem Dreier reichen. Ungewohnt ist für die Kugler-Schützlinge vielleicht die Anstoßzeit: Samstag, 12 Uhr Mittags. Schiedsrichter: Patrick Krettek, BSV Neuburg.

SpVgg Unterstall/Joshofen – SV Feldheim: Mit aktuell 17 Punkten aus zwölf Spielen findet sich die SpVgg im Niemandsland der Tabelle, was bedeutet, dass die Truppe von Spielertrainer Tobias Bauer weder mit Auf- noch mit Abstieg zu tun hat. Folglich können sie ohne großen Druck die letzten drei Spiele bis zur Winterpause angehen; wovon die kommenden zwei zu Hause stattfinden. Während der Woche musste Torhüter Alexander Schmidt verletzungsbedingt pausieren. Ob er am Sonntag fangen kann, ist derzeit noch offen. Mit Feldheim kommt eine Mannschaft nach Joshofen, die bislang auswärts zehn von 14 Punkten holen konnte. Nachdem die SpVgg schon zwei von fünf Heimspielen verloren hat, ist eine ebenfalls interessante Partie zu erwarten. Schiedsrichter: Stephan Andraschko, FC Ehekirchen.

SV Straß – FC Illdorf: Unter keinem guten Stern steht das Burgheimer Gemeindederby zwischen den Ortsteilen Straß und Illdorf. Bei beiden Teams läuft es dieses Jahr aus den unterschiedlichsten Gründen nicht rund, weshalb man sich in der unteren Tabellenhälfte wiederfindet. Der SVS (14 Punkte) verlor in der Vorwoche in Feldheim 2:3, während der FCI (13 Punkte) zu Hause der VfR-Reserve ein halbes Dutzend einschenkte. Trotz dieser unterschiedlichen Vorzeichen ist kein Favorit auszumachen. In der Vergangenheit hat sich der SVS stets gegen den FCI schwer getan, was auch am Sonntag nicht anders sein wird. Schiedsrichter: Ernst Krischdat, SV Auernheim/Grp. Jura-Süd.

SV Holzheim – FC Rennertshofen: Nach dem Überraschungs-Cup in Schrobenhausen (4:3-Sieg) ist der SVH wieder da! Sollten die Jungs von Trainer Uli Schack im Heimspiel gegen Rennertshofen erneut als Sieger vom Platz gehen, dann sind sie zumindest mit dem FCR punktgleich. Diese Situation zeigt, dass es bei den Gästen – trotz des starken Saisonstarts – nicht besonders gut läuft. Seit nunmehr sieben Spieltagen (!) wartet die Truppe des Trainergespannes Roland Kober und Walter Rossmann auf einen Dreier. Zuletzt spielte man dreimal in Folge unentschieden, weshalb man in der Tabelle eher an Boden verloren hat. Somit ist das Gastspiel in Holzheim für beide Teams von richtungsweisender Bedeutung. Schiedsrichter: Anton Großhauser, SV Hörzhausen.

Der 13. Spieltag: VfR Neuburg II – Oberhausen (Samstag, 12 Uhr), Unterstall/Joshofen – Feldheim, Straß – Illdorf, Waidhofen – Ehekirchen, Rohrenfels – Zell/Bruck, Baar – Türk Schrobenhausen, Holzheim – Rennertshofen (Sonntag, 14 Uhr).

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Vorschau, 12. Spieltag (29./30.10.11):
Das ultimative Topspiel findet am Samstag statt (28.10./23:11)
Spitzenreiter FC Ehekirchen hat Verfolger SC Rohrenfels zu Gast

Mit großem Interesse wird die Fußball-Öffentlichkeit am Samstagnachmittag nach Ehekirchen blicken oder gar fahren, denn dort kommt es zum Gipfeltreffen in der Kreisklasse Neuburg. Der gastgebende Spitzenreiter hat den zweitplatzierten SC Rohrenfels zu Gast. Nicht minder interessant sind jedoch auch die Spiele der Verfolger. Der FC Türkenelf Schrobenhausen spielt zu Hause gegen das Schlusslicht SV Holzheim und der TSV Ober-/Unterhausen ist Gastgeber des SV Waidhofen. Das Tabellenmittelfeld führt der FC Zell/Bruck an, der sich mit dem SV Baar auseinandersetzen muss. Die SpVgg Unterstall/Joshofen reist zum FC Rennertshofen und der SV Straß zum SV Feldheim. Ein Abstiegsduell gibt es am Sonntag in Illdorf zu beobachten, denn dort erwartet der heimische FCI den ebenfalls bedrohten VfR Neuburg II.

FC Ehekirchen – SC Rohrenfels: „Trotz Verletzungen – ich denke hier an Simon Rembold – läuft es bei uns eigentlich sehr gut. Wir machten mit der Verpflichtung von Holger Schafnitzel als Spielertrainer einen absoluten Glücksgriff und auch der Zusammenhalt in der Mannschaft sowie im Umfeld ist bedingt durch den Erfolg momentan sehr gut“, so das Zwischenfazit von Ludwig Herzner, einer von drei gleichberechtigten Abteilungsleitern des Kreisklassen-Tabellenführers. Das Spitzenspiel gegen Rohrenfels sieht der frischgebackene 50-Jährige gelassen entgegen, wobei er keinen Hehl daraus macht, dass er natürlich gewinnen möchte: „Ich erwarte ein völlig offenes Spiel vor hoffentlich vielen Zuschauern, da die Konstellation auch sehr interessant ist. Gewinnen wir, haben wir fünf Punkte Vorsprung. Verlieren wir, dann sind wir Zweiter. Ich hoffe natürlich auf einen Sieg unserer Truppe“. Rohrenfels ist aufgrund dieser Konstellation etwas mehr in der Verpflichtung, was aber für die erfahrene Truppe von Spielertrainer Holger Fernandes kein Problem sein wird. Diese kann sich auf die Torgefährlichkeit von Uwe Fielk, der derzeit seinen „gefühlten siebten Frühling“ erlebt, ebenso verlassen, wie auch auf die Fangkünste von Torwart Tobias Berger, der ein sehr guter Rückhalt ist. Der SCR tritt seit Wochen sehr kompakt auf und ist auf keinen Fall zu unterschätzen. Fernandes selbst hat seine Fersenverletzung auskuriert und wird selbst spielen können. Ein Fragezeichen steht noch hinter Stürmer Matthias Metzler, der mit der Bundeswehr unterwegs ist. Nicht dabei ist Tom Bergunde, der die Schulferien zu einem „Heimatbesuch“ in Rostock nutzt. Trotz dieser Handicaps ist Helder Fernandes optimistisch: „Gegen gute Gegner spielten wir bisher auch immer gut. Und wenn die Tagesform stimmt, dann können wir auch etwas erreichen. Ich erwarte jedenfalls ein sehr umkämpftes Spiel vor einer guten Zuschauerkulisse“. Schiedsrichter: Sebastian Eder, SV Holzkirchen.

FC Türkenelf Schrobenhausen – SV Holzheim: Nutznießer aus dem Spitzenspiel zwischen Ehekirchen und Rohrenfels könnte unter Umständen der FC Türkenelf werden. Sollte es am Samstagnachmittag in Ehekirchen keinen Sieger geben, dann könnte der FCT bei eigenem Erfolg den Rückstand auf das führende Duo auf zwei bzw. vier Punkte verkürzen und wäre somit selbst wieder im Aufstiegsrennen. Dass die Schützlinge von Trainer Helmut Gmeiner gegen das Schlusslicht gewinnen werden, gilt bei den Experten als sicher. Dennoch dürfen die Osmanen den SVH nicht unterschätzen, denn dieser kann einem guten Tag mit jedem Gegner mithalten und diesen eventuell auch bezwingen. Schiedsrichter: Ottmar Haubner, Gruppe Donau.

TSV Ober-/Unterhausen – SV Waidhofen: Ebenfalls am Samstagnachmittag erwartet der TSV den SV Waidhofen, der aktuell mit 14 Punkten im Mittelfeld der Tabelle steht. Von diesen 14 Zählern holte die Egger-Elf auswärts schon sechs Punkte, weshalb die Oberhauser gewarnt sein sollten. Auf der anderen Seite gilt der TSV als ausgesprochen Heimstark, was die Partie wieder interessant macht. Verzichten müssen die Gastgeber noch auf ihren verletzten Mittelfeldstrategen Marc Kugler, der dieses Jahr wohl nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Nicht auflaufen wird auch Torwart Christoph Drexler, der nach seinem Platzverweis gegen Baar für vier Spiele gesperrt worden ist. Martin Grauvogel, der in der genannten Partie auch vom Platz flog, wurde für zwei Begegnungen gesperrt und ist somit erst nächste Woche wieder spielberechtigt. Schiedsrichter: Ulrich Reiner, TSV Bissingen.

FC Zell/Bruck – SV Baar: Dank des jüngsten 2:1-Erfolges in Holzheim hat der FC sein Punktekonto auf 16 Zähler aufstocken können und steht als Aufsteiger momentan auf einen guten fünften Platz. Jedoch ist dieser Zwischenstand etwas trügerisch, denn man hat nur sechs Punkte auf den ersten Abstiegsplatz Rückstand. Folglich müssen die Schützlinge von Spielertrainer Ricky Markati weiter höchst konzentriert auftreten und versuchen, weitere Punkte zu ergattern. Baar hat derzeit zwölf Punkte und benötigt noch mehr Punkte wie die Zeller. Die Mägele-Schützlinge sind derzeit auswärts erfolgreicher, als zu Hause. Auf diese Auswärtsstärke vertrauen sie auch in Zell, wobei sie auf den gesperrten Andreas Mertl noch einmal verzichten müssen. Schiedsrichter: Gerhard Durner, SV Steingriff.

FC Rennertshofen – SpVgg Unterstall/Joshofen: In den letzten Jahren ist diese Begegnung zu einem Saisonhöhepunkt geworden, denn beide Mannschaften verbinden einige Gemeinsamkeiten. Nachdem der FCR vor zwei Jahren vor der SpVgg die A-Klassenmeisterschaft holte, konnten die Unterstaller und Joshofener die Spiele in der Kreisklasse stets für sich entscheiden. Momentan hat die SpVgg leichte Vorteile, denn sie haben 16 Punkte bereits verbucht, während für den FCR erst 12 zu Buche stehen. Das Formbarometer spricht auch für die Gäste, denn diese gewannen in der Vorwoche 5:4 in Straß, während der FCR zu Hause 2:2 gegen die Türkenelf spielte. Die Tagesform und die geringere Fehlerquote in Angriff und Abwehr werden für einen Sieger sorgen. Schiedsrichter: Dieter Neumann, VfL Treuchtlingen.

Nach der 4:5-Niederlage in der Vorwoche will der SV Straß, hier mit Matthias Weber am Ball, beim SV Feldheim wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Die Gastgeber konnten im besherigen Verlauf der Kreisklassen-Saison noch keinen Heimsieg landen, was die Partie spannend werden lässt. Foto: Salzbrenner

SV Feldheim – SV Straß: Noch immer wartet Feldheim auf den ersten Heimsieg und dieser soll nun gegen Straß gefeiert werden. SVF-Trainer Michael Meßner hat die Straßer im Heimspiel gegen Unterstall (4:5) beobachtet, da sein Team zuletzt am Samstag in Neuburg spielte. „Es war für den neutralen Zuschauer ein tolles Spiel. Es hat mich sehr verwundert, dass sich die Straßer in den ersten Minuten so überrennen haben lassen. Auf der anderen Seite geben vier von fünf Mannschaften nach einem 0:4-Rückstand auf und Straß ist nach dem 1:4-Anschluss zurückgekommen und hat aus meiner Sicht auch völlig zu Recht den Ausgleich geschafft. Willensstärke und Kampf waren bemerkenswert“, so die Eindrücke von Meßner. Dennoch hofft er auf einen Erfolg seiner Truppe, zumal er fast zum ersten Mal seinen kompletten Kader zur Verfügung hat. Schiedsrichter: Heinz Vollmair, SV Bayerdilling.

FC Illdorf – VfR Neuburg II: Kellerduell in Illdorf, denn der Vorletzte erwartet den Drittletzten. Somit ist auch klar, dass dieses Spiel richtungsweisend ist. Für den Verlierer werden die künftigen Zeiten noch stürmischer, während der Sieger zum engen Tabellenmittelfeld aufrücken kann. Ein Topspiel ist jedoch nicht zu erwarten, denn der FCI ist dieses Jahr ausgesprochen heimschwach, während der Gast auswärts auch nichts auf die Reihe bringt. Für Patrick Herde, dem Illdorfer Spielertrainer, gilt es an die ureigensten Tugenden seiner Mannschaft zu appellieren, denn nur mit der entsprechenden Einstellung und Kampfkraft wird man die missliche Situation meistern können. Dabei sollte auch egal sein, wer in der Startaufstellung steht. Jeder Spieler muss vollen Einsatz zeigen. Schiedsrichter: Gerhard Schmidt, FSV Buchdorf.

Der 12. Spieltag: Ehekirchen – Rohrenfels, Oberhausen – Waidhofen (Samstag, 14 Uhr), Rennertshofen – Unterstall/Joshofen, Türk Schrobenhausen – Holzheim, Zell/Bruck – Baar, Illdorf – VfR Neuburg II, Feldheim – Straß (Sonntag, 14 Uhr).





Vorschau, 11. Spieltag (22./23.10.11):
SC Rohrenfels will Fabelserie ausbauen (21.10./21:21)
Fernandes-Truppe hat Angstgegner Oberhausen zu Gast

Während der führende FC Ehekirchen beim SV Baar eine vermeintlich einfache Aufgabe zu lösen hat, hat der punktgleiche SC Rohrenfels mit dem TSV Ober-/Unterhausen einen richtigen Brocken zu Gast. Für die Truppe von Spielertrainer Helder Fernandes geht es dabei nicht nur um die Verteidigung der hervorragenden Platzierung, sondern auch um den Fortbestand der Serie von neun Spielen ohne Niederlage. Der FC Türkenelf Schrobenhausen, derzeit schärfster Verfolger des führenden Duos, muss zum zweiten Auswärtsspiel in Folge beim FC Rennertshofen antreten. Interessante Heimspiele bestreiten der SV Straß und der punktgleiche SV Waidhofen. Während die Straßer die SpVgg Unterstall/Joshofen erwarten hat es der SVW mit dem Schlusslicht FC Illdorf zu tun. Auf Reisen geht der FC Zell/Bruck, der beim akut abstiegsbedrohten SV Holzheim Farbe bekennen muss. Die Partie zwischen dem VfR Neuburg II und dem SV Feldheim findet bereits am Samstagnachmittag statt.

SV Baar – FC Ehekirchen: Nach den hektischen Schlussminuten bei der jüngsten 0:1-Niederlage des SVB in Oberhausen, bei der Andreas Mertl die Rote Karte sah, hat es der SVB mit einem weiteren Spitzenteam zu tun. Mit dem FC Ehekirchen kreuzt der Ligaprimus auf, der in der Vorwoche einen nicht unbedingt überzeugenden 2:0-Arbeitssieg gegen Holzheim landete. Doch auch solche Spiele müssen gewonnen werden, wenn man ganz vorne mitspielen will. In Baar ist der der FCE auf alle Fälle in der Favoritenrolle und alles andere als ein weiterer Dreier wäre eine Überraschung. Schiedsrichter: Xaver Oswald, DJK Langenmosen.

Johannes Reißner und der SC Rohrenfels haben am Sonntag einen "richtigen Brocken" zu Gast. Gegen den TSV Ober-/Unterhausen zog man in der Vorsaison zweimal den Kürzeren.

SC Rohrenfels – TSV Ober-/Unterhausen: Um mit dem punktgleich führenden FC Ehekirchen mithalten zu können, benötigt der SCR einen Heimsieg gegen den Verfolger Oberhausen. Dies war in der vergangenen Saison nicht geschehen, denn da gewann der TSV in Rohrenfels (5:2) und auch zu Hause (1:0). Der letzte SCR-Sieg datiert vom 22. November 2009, als man knapp mit 1:0 gewann. Dieses Resultat würde der gastgebenden Fernandes-Truppe in jedem Fall genügen, was die Gäste jedoch naturgemäß anders sehen. Ein Handicap haben die Oberhauser, denn in der Vorwoche flog Torhüter Christoph Drexler und Martin Grauvogel mit Rot vom Platz. Anzunehmen ist folglich, dass Patrick Weiss – auch ein Meister seines Faches – zwischen den Pfosten stehen wird. Interessant erscheint auch der Vergleich der Toptorjäger, denn Uwe Fielk und Philipp Kugler zählen zu den Besten der Kreisklasse. Schiedsrichter: Georg Grammer, SV Echsheim.

FC Rennertshofen – FC Türkenelf Schrobenhausen: Seit fünf Wochen warten die FCRler schon auf einen Sieg, denn in den absolvierten Begegnungen konnten lediglich zwei Unentschieden (4:4 in Straß, 1:1 in Waidhofen) erreicht werden. Folglich die Truppe von Trainer Roland Kober auf Rang zehn abgerutscht. Um nicht den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren, wäre ein Dreier sicherlich gut für die Bilanz und für die Moral. Jedoch hängen die Punkte gegen den FC Türkenelf sehr hoch. Die Osmanen hatten in der Vorwoche – unter den Augen der FCR-Akteure Hannes Kugler und Kapitän Daniel Litzl – in Zell Pech, denn der schwache Schiedsrichter pfiff die beiden ersten Gegentreffer wegen klarem Abseits nicht zurück. So musste sich der FCT mit einem 3:3 zufrieden geben. Diese zwei verlorenen Punkte wollen die Schützlinge von Trainer Helmut Gmeiner sicherlich in Rennertshofen wieder zurückholen. Schiedsrichter: Erich Fischer, Ingolstadt.

SV Straß – SpVgg Unterstall/Joshofen: Im zweiten Heimspiel in Folge erwartet der SVS die SpVgg, die in dieser Saison immer noch nicht so richtig in Form gekommen ist. Beide Teams stehen im Tabellenmittelfeld und sind nur durch einen Punkt getrennt. Somit ist klar, dass diese Partie schon etwas richtungweisend ist. Straß hat immer noch verletzte Spieler zu ersetzen, während die Gäste alle relevanten Spieler an Bord haben. Für die Straßer besteht die Möglichkeit, ihre derzeit ausgeglichene Punkte- und Torebilanz positiv zu gestalten und die Unterstaller könnten ihre derzeit schwache Auswärtsbilanz (vier von 15 Punkten) etwas aufpeppen. Mal schaun, ob sich beide Teams offensiv spielen trauen. Schiedsrichter: Franz Fahrmeier, SV Weichering, aber Gruppe Augsburg.

SV Waidhofen – FC Illdorf: Dank eines beeindruckenden Zwischenspurts haben die Waidhofener die Abstiegszone verlassen und können im Grund unbeschwert aufspielen. In den letzten fünf Spielen unterlagen die Schützlinge von Spielertrainer Jörg Egger nur einmal. Nachdem man auch einmal Unentschieden spielte, hat man gute zehn von 15 möglichen Spielen geholt. Komplett anders ist die Situation beim FC Illdorf, der die letzten sechs Spiele zum Teil klar verloren hat. Mit sieben Punkten ziert man das Tabellenende und benötigt somit dringendst Punkte. Folglich wird Spielertrainer Patrick Herde den FCI offensiv beginnen lassen. Schiedsrichter: Manfred Braun, BC Aichach.

SV Holzheim – FC Zell/Bruck: Nach der neuerlichen Niederlage in Ehekirchen (0:2) läuten die Alarmglocken beim SVH schon wieder sehr laut. Der Grund ist auch klar, denn mit nur zwei Siegen macht man keine großen Sprünge. Allerdings ist die Situation noch nicht verfahren, denn mit einem Heimsieg gegen Zell/Bruck würde man zumindest diesen Gegner überrunden und ins Mittelfeld aufschließen. Zudem wäre auch die Moral für die kommenden Wochen gestärkt. Die Zeller hingegen haben auch noch nicht das Niveau der letztjährigen Saison erreicht. Mit 13 Zählern rangieren sie nur sieben Punkte hinter Haunwöhr. Schiedsrichter: Albert Stemmer, SV Wagenhofen.

VfR Neuburg II – SV Feldheim: Von seinen zehn Punkten hat der SVF bislang neun in der Ferne geholt. Somit ist die Truppe von Trainer Michael Meßner beim zuletzt schwächelnden und aktuell punktgleichen Gastgeber nicht chancenlos. Betrachtet man die kommenden Spiele der Feldheimer – Straß und Unterstall/Joshofen – dann wäre es sicherlich nicht verkehrt, auch in Neuburg zu punkten. Schiedsrichter: Georg Grammer, SV Echsheim.

Der 11. Spieltag: VfR Neuburg II – Feldheim (Samstag, 15 Uhr), Rennertshofen – Türk Schrobenhausen, Straß – Unterstall/Joshofen, Waidhofen – Illdorf, Rohrenfels – O/Unterhausen, Baar – Ehekirchen, Holzheim – Zell/Bruck (Sonntag, 15 Uhr).

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Vorschau, 10. Spieltag (15./16.10.11):
Wiedersehen mit guten Freunden (15.10./00:46)
Thomas Nöbel erwartet mit dem SV Straß seinen Ex-Verein FC Rennertshofen

Der zehnte Spieltag in der Kreisklasse Neuburg beginnt bereits am Samstagnachmittag mit drei Partien. Hier könnten zwei der drei Topteams vorlegen und somit die Konkurrenz unter Druck bringen. Der FC Türkenelf Schrobenhausen gastiert beim FC Zell/Bruck und der SC Rohrenfels beim Schlusslicht FC Illdorf. Die dritte Partie bestreitet der SV Feldheim gegen den SV Waidhofen. Am Sonntag greift dann der führende FC Ehekirchen ins Geschehen ein, denn er hat den SV Holzheim zu Gast. Eine besondere Aufmerksamkeit erfährt auch das Heimspiel des SV Straß gegen den FC Rennertshofen, denn bekanntlich trifft hier SVS-Coach Thomas Nöbel auf seine Ex-Mannschaft. Der TSV Ober-/Unterhausen genießt gegen den SV Baar ebenso Heimrecht, wie auch die SpVgg Unterstall/Joshofen gegen den VfR Neuburg II.

FC Ehekirchen – SV Holzheim: Mit einem Teilerfolg kehrte der FCE letzte Woche vom Topspiel beim FC Türkenelf zurück. Am Ende war der Punkt wohl auch verdient, doch gewisse Mängel waren zu erkennen. Für Spielertrainer Holger Schafnitzel wird es jetzt wichtig sein, dass man die Spannung und Konzentration in der Mannschaft hochhalten kann. Mit Holzheim erwartet man einen Gegner, den man nicht nur wegen der mäßigen Platzierung leicht unterschätzen kann. Dies darf allerdings nicht passieren, denn die Schack-Truppe ist auch zu außergewöhnlichen Leistungen – allerdings meist auf eigenem Geläuf – fähig. Schiedsrichter: Heinz Vollmair, SV Bayerdilling.

Spielertrainer Patrick Herde (links) und sein FC Illdorf stehen momentan am Tabellenende. Um dieses wieder zu verlassen, wäre ein Heimsieg gegen den SC Rohrenfels notwendig.FC Illdorf –
SC Rohrenfels:
Nach der doch eher dürftigen Vorstellung in Baar, wo man eine ganz schwache Partie mit 0:1 verlor, ist der FCI am Tabellenende angelangt. Eine Momentaufnahme, die zwar nicht unbedingt neu ist, aber etwas verwundert. Der neue Spielertrainer Patrick Herde hat im Grunde den gleichen Kader wie im Vorjahr zur Verfügung, doch irgendwie läuft es noch nicht. Zwar ist das Fehlen von „Motor“ Matthias Köhler nicht zu kompensieren, doch auch die Gegner kochen nur mit Wasser. Gegen Rohrenfels ist man somit unter Zugzwang, auch wenn dieser Gegner ein ganz anderes Format haben wird, wie zuletzt der SV Baar. Zudem werden die Schützlinge von Spielertrainer Helder Fernandes ihre Topplatzierung mit einem Sieg verteidigen wollen. Schiedsrichter: Albert Stemmer, SV Wagenhofen.

FC Zell/Bruck – FC Türkenelf Schrobenhausen: Bereits am Samstag haben die Zeller die reizvolle Aufgabe, ein weiteres Spitzenteam zu testen. Nachdem man in Ehekirchen mit 1:5 unterging, geht es nun gegen den FC Türkenelf. In diese Partie können die Jungs von FC-Spielertrainer Ricky Markati mit breiter Brust gehen, denn in der Vorwoche landeten sie in Rennertshofen einen wichtigen 2:0-Sieg, der sie ins Tabellenmittelfeld brachte. Gegen die Türken bedarf es jedoch einer klaren Steigerung im Defensivbereich, denn beim FCR hatte man auch das „Glück des Tüchtigen“ auf seiner Seite. Die Osmanen haben schon mehrfach bewiesen, dass sie über eine hervorragende Mannschaft verfügen, die in dieser Klasse sicherlich ganz weit vorne landen wird. Voraussetzung ist aber, dass Trainer Helmut Gmeiner die Disziplin weiterhin wahren kann. In Zell sind die Türken klarer Favorit. Schiedsrichter: Daniel Höche, SV Weichering.

TSV Ober-/Unterhausen – SV Baar: Der jüngste 3:1-Sieg des TSV beim SV Holzheim wurde teuer bezahlt, denn Mittelfeldstratege Marc Kugler – der erst eine Zerrung auskuriert hatte und erstmals wieder spielte – schied mit Verdacht auf Bänderriss im Knöchel aus. Sollte sich die Diagnose seines Bruders und Trainers Denis Kugler bestätigen, wäre dies ein herber Rückschlag für Oberhausen. Dennoch will man alles daran setzen, um das Heimspiel gegen Baar zu gewinnen. Die Gäste konnten die beiden letzten Spiele gewinnen und sind somit im Aufwärtstrend, was auch die 12 Punkte auf der Habenseite bestätigen. Schiedsrichter: Steffen Schenk, SV Thierhaupten.

Des einen Freud, des anderen Leid. Dieses alte Sprichwort könnte man auf diese Szene vom letzten Wochenende  münzen, denn FCR-Torwart Maxi Kober musste den Ball aus dem Tornetz holen, nachdem es Manuel Barna in der Schlussminute getroffen hatte.

SV Straß – FC Rennertshofen: Thomas Nöbel, Spielertrainer des SV Straß, freut sich auf das Heimspiel gegen seinen Ex-Verein Rennertshofen. „Ich hatte dort eine schöne und sehr erfolgreiche Zeit, bin auch im Guten gegangen und treffe immer noch viele Spieler, Zuschauer und Verantwortliche“, so Nöbel, der auch kürzlich beim FCR-Oktoberfest zu Gast war und die ersten 45 Minuten des jüngsten Heimspiels gegen den FC Zell/Bruck sah. Dabei konnte er feststellen, dass der FCR mit einer sehr jungen Mannschaft spielt, die momentan ihre vorhandenen Chancen nicht nutzen kann. Durch individuelle Fehler gerät man dann meist auf die Verliererstraße. Am Sonntag will Nöbel natürlich gewinnen: „Wir wollen alle Heimspiele gewinnen. Momentan sind wir trotz vieler Verletzter auch gut darauf, denn aus den letzten sechs Spielen konnten wir 13 Punkte holen“. Eine bemerkenswerte Leistung, zumal noch folgende Spieler verletzt oder angeschlagen sind: Daniel Jester (Innenbandriss), Dominik Blei (Kreuzbandriss), Stephan Pils (Innenbandriss), Michael Habermeier (Schulter, im Aufbautraining), Michael Feiner (im Ausland), Daniel Hutter (Knie-OP), Dennis Golling (Knie-Probleme) und Thomas Holz (Patellasehne). Am Sonntag stehen hinter den Einsätzen von Werner Schneider und Jürgen Gabriel zumindest große Fragezeichen. Torjäger Nöbel, der derzeit im Abwehrzentrum spielt und sich somit in den Dienst der Mannschaft stellt, traut seiner Truppe aber dennoch einen Sieg zu. Schiedsrichter: Florian Stöckl, SV Klingsmoos.

SV Feldheim – SV Waidhofen: Mit zehn Punkten zählt der SVF auch zu jenen Vertretern, die ihren Blick hinsichtlich der Tabellensituation nach hinten richten müssen. Problem der Mannschaft von Trainer Michael Meßner ist die eklatante Heimschwäche, denn bislang konnte man keines der vier Begegnungen vor heimischem Publikum gewinnen. Ein mickriger Punkt steht in dieser Bilanz. Nachdem aber auch der SV Waidhofen auswärts keine Macht ist – bisher ein Sieg; 3:0 in Holzheim – hofft man natürlich auf eine gute „Vorlage“ für das anschließende Weinfest im Sportheim. Deswegen wird auch bereits am Samstag gespielt. Schiedsrichter: Wilfried Kleemann, VfL Treuchtlingen.

SpVgg Unterstall/Joshofen – VfR Neuburg II: Nach neun absolvierten Spielen sehen sich beide Neuburger Stadtklubs plötzlich im Abstiegskampf; auch wenn man es nicht wahrhaben will. Fakt ist, dass man nur drei Zähler von der A-Klasse entfernt ist. Folglich ist dieses Derby ein durchaus richtungweisendes Spiel; und zwar für beide Teams. Während der Gewinner sich wieder nach oben orientieren darf, wird es für den Verlierer etwas ungemütlicher. Aufseiten der Spielvereinigung ist diese ernüchternde Zwischenbilanz etwas unverständlich, denn große personelle Probleme hatte man in den vergangenen Wochen nicht. Im Vergleich zu den Vorsaisonen ist auffällig, dass die „Torfabrik“ nicht mehr so läuft, wie man es gewohnt war. Schiedsrichter: Reinhard Härtl, FC Tegernbach.

Der 10. Spieltag: Zell/Bruck – Türk Schrobenhausen, Illdorf – Rohrenfels, Feldheim – Waidhofen (Samstag, 15 Uhr), Unterstall/Joshofen – VfR Neuburg II, Straß – Rennertshofen, Ehekirchen – Holzheim, Oberhausen – Baar (Sonntag, 15 Uhr).

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Die Spieltage der Kreisklasse:

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Der aktuelle Spieltag:
Oberhausen - Unterstall/Joshofen 1:3
Ehekirchen - Straß 3:1
Zell/Bruck - VfR Neuburg II 3:0
Türk Schrobenhausen - Waidhofen 1:3
Holzheim - Rohrenfels 0:0
Rennertshofen - Baar 2:1
Illdorf - Feldheim 2:2

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Die nächsten Spieltage:

Winterpause bis 1. April 2012


Die Torjäger:
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Die Reserve-Torjäger:
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